1913 - Was ich unbedingt noch erzählen wollte

Die Fortsetzung des Bestsellers 1913

Florian Illies

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"Ich habe das neue '1913' in einer einzigen Nacht durchgelesen. Es ist phantastisch, so reich, ein großes Geschenk." Ferdinand von Schirach

Sie hätten sich gewünscht, dass das Buch '1913' von Florian Illies noch lange nicht zu Ende ist? Dem...

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Kommentar zu "1913 - Was ich unbedingt noch erzählen wollte"

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    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sigrid K., 23.12.2018

    Herzlich willkommen im Jahr 1913

    Der Autor Florian Illies hat nun die Fortsetzung zu seinem internationalen Bestseller „1913. Der Sommer des Jahrhunderts“ veröffentlicht. Das Jahr 1913 bietet anscheinend einen reichhaltigen Fundus an Anekdoten, zum Teil humorvoll, zum Teil skurril oder berührend. Auch in diesem Fortsetzungsband treffen wir auf viele bekannte Persönlichkeiten, die uns staunen oder schmunzeln lassen.

    Das Buch teilt die Erzählungen von Jänner bis Dezember. Illies schreibt, die zum Teil sehr kurzen Episoden, wortgewandt und erfrischend. Die Seiten fliegen nur so dahin, während man in längst vergangene Zeiten eintaucht. Das letzte Jahr vor dem Ersten Weltkrieg hat so manches zu bieten. So ist beispielsweise Marcel Proust fertig mit dem ersten Teil von „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ und schickt diese 712 Seiten an drei verschiedene Verlage, von denen er allesamt eine Absage bekommt.

    Ebenso treffen wir auf Egon Schiele und seine etwas eigene Art mit seinen Modellen (besonders mit Wally) umzugehen. Mehrmals begegnen wir Nijinsky sowie dem Russischen Ballett und können über eine sehr ungewöhnliche Entwicklung lesen. Oder auch Otto Witte wird erwähnt, der für einige Tage zum König von Albanien gekrönt wurde.

    Über Igor Strawinsky gibt es ebenso etwas zu erzählen, wie über Franz Marc und die Blauen Reiter, Kafka, Rosa Luxemburg, Kandinsky, Stefan Zweig und viele andere. Von Konzerten, Affären, Reisen, Expeditionen oder Forschungen – Illies zaubert so manches aus dem Schatzkästchen des Jahres 1913.

    Einige Fotos ergänzen diese Geschichten, lassen so manches Porträt dadurch noch persönlicher wirken. Viele interessante historische Episoden und viel Privates wird hier sehr amüsant erzählt. Gerne vergebe ich 4 Sterne für diese Klatsch- und Tratschgeschichten aus längst vergangener Zeit.

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    janein

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