Das Geheimnis der Muse

Roman

Jessie Burton

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4.5Sterne
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Das Geheimnis der Muse erzählt von zwei jungen Frauen, deren Leben durch ein Gemälde schicksalhaft miteinander verwoben sind: Olive, eine talentierte Malerin am Vorabend des Spanischen Bürgerkriegs, und Odelle, eine angehende Schriftstellerin im...

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Kommentare zu "Das Geheimnis der Muse"

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  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marianna T., 17.05.2018

    In "Das Geheimnis der Muse" erzählt Jessie Burton von zwei besonderen Frauen mit ihren Träumen, Ambitionen, Verletzungen und Grenzen. Vor dem Hintergrund des Spanischen Bürgerkrieges um 1936 und dem London um 1967 geht es um ein Gemälde und ein erschütterndes Geheimnis.

    Auf zwei Zeitebenen entspinnt sich eine nachdenkliche und sehnsuchtsvolle Geschichte um die beiden Hauptfiguren. Thematisch geht es um Frauen und Kunst, Leben in und gegen Konventionen, Freiheit und Einsamkeit, Einwanderung. Dabei wird das Zeitgeschehen spannend und glaubwürdig aufgearbeitet.

    Odelle und Olive sowie die anderen Figuren um sie herum werden eindrücklich beschrieben, bekommen Tiefe. Die Autorin und der Übersetzer haben es geschafft Stimmung zu transportieren - so sind Freude, Unsicherheit, Angst und andere Gefühle gut spürbar. Das Seelenleben der Beiden und ihre Suche nach dem eigenen Weg werden umfassend und einfühlsam dargestellt.

    Es entsteht ein Sog in die Geschichte, obwohl die Geschehnisse in ihrer Tragik eher abschrecken. Die Entwicklungen sind gut nachvollziehbar und fördern die Spannung weiter.

    Das Buch wirkt mit dem Coverbild und durch einzelne Zeichnungen vor den Kapiteln sehr ästhetisch. Das passt gut zum Thema Kunst und den beiden talentierten Frauen.

    Die Geschichte liest sich fließend, die zwei Zeitebenen sind immer klar zu erkennen. Besonders ist die bildreiche und poetische, sogar kunstvolle Sprache. Doch Vorsicht. Dieser Roman ist inhaltlich und sprachlich eher schwerwiegend, keine leichte Lektüre. Und gleichzeitig emotional und inhaltlich sehr bereichernd.

    Ein beeindruckendes Buch, mit der vollen Dramatik zweier starker Frauen, die keine andere Wahl haben als sich ihrem Leben zu stellen.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    bookloving, 09.03.2018

    Ein mitreißender historischer Roman und rundum gelungener Schmöker
    Nach ihrem weltweit erfolgreichen Debütroman „Die Magie der kleinen Dinge“ ist Jessie Burton mit „Das Geheimnis der Muse“ erneut ein fesselnder historischer Roman gelungen, der mich mit seiner vielschichtigen Handlung und seinen interessanten, lebendigen Charakteren überzeugen konnte. Hierin erzählt Burton sehr abwechslungsreich die faszinierenden Lebensgeschichten dreier junger Frauen zu zwei unterschiedlichen Zeitepochen.
    Mit ihrem wundervoll einfühlsamen, mitreißenden Schreibstil und geschickt gesetzten Perspektivwechseln ist es der Autorin mühelos gelungen, mich immer tiefer in die mysteriösen Geschehnisse und aufregenden Verwicklungen rund um das Gemälde und das damit verknüpfte Geheimnis hineinzuziehen, so dass ich schon bald das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Zugleich entführt sie uns mit ihren anschaulichen, atmosphärisch dichten Beschreibungen zu zwei faszinierenden Schauplätzen: zum einen in die schillernde Metropole London der Swinging Sixties mit Odelle als Protagonistin und zum anderen in ein kleines Dorf in Andalusien in den späten 1930ger Jahren kurz vor Ausbrechen des Spanischen Bürgerkriegs, in der Olive und das spanische Geschwisterpaar Teresa und Isaac Robles im Mittelpunkt stehen.
    Sehr gelungen sind vor allem die im heißen, ländlichen Andalusien angesiedelten Ereignisse, die eine spannungsgeladene Zeit des Umbruchs beschreiben, in der das Leben aller von den Vorboten des Spanischen Bürgerkriegs überschattet wird.
    Jessie Burton verwebt in ihrem Roman äußerst geschickt die zwei auf unterschiedlichen Zeitebenen angesiedelten Handlungsstränge zu einer fesselnden Hintergrundgeschichte, bei der zunächst nur das für verschollene gehaltene Gemälde der gemeinsame Verknüpfungspunkt zu sein scheint. Gebannt verfolgt man die rätselhaften Geheimnisse rund um die Hauptfiguren und versucht die tragischen Verwicklungen zu ergründen, die ihr Leben unausweichlich beeinflussen und auf einschneidende Weise verändern werden. Hier kommen große Emotionen ins Spiel - Liebe, Leidenschaften, Eifersucht, Freundschaft, Loyalität und Verrat lassen die Lektüre oft zu einer spanungsgeladenen Achterbahnfahrt von großem Glück, tiefen Enttäuschungen und persönlichen Tragödien werden.
    Fasziniert haben mich vor allem die hervorragend ausgearbeiteten weiblichen Hauptfiguren Odelle und Olive, die im Laufe der Handlung viele charakterliche Gemeinsamkeiten erkennen lassen. Beide Frauen haben Träume und Wünsche für ihr Leben, die nicht in die gesellschaftlichen Vorstellungen und das vorrangig patriarchalisch geprägtes Denken ihrer Zeitepoche passen. So werden insbesondere ihre „nicht frauentypischen“, künstlerischen Talente vom ignoranten Umfeld eher belächelt als akzeptiert und gefördert. Aus Angst vor Enttäuschung und offener Ablehnung trauen sie sich nicht zu ihrer Kunst zu stehen. Dennoch sind es zwei Frauen, die ihre Leidenschaft für die Kunst auf ganz unterschiedliche Weise unterstützen und sie in die Öffentlichkeit bringen. Die Geschichte der beiden beschreibt Burton sehr mitreißend, einfühlsam und nachvollziehbar.
    Auch die übrigen Charaktere sind vielschichtige, interessante Persönlichkeiten, deren Gedankenwelt und Verhalten gut nachvollziehbar ist.
    Der Autorin gelingt es hervorragend, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten und uns mit der Auflösung des folgenschweren Geheimnisses um das Gemälde und einigen fesselnden Hintergründen zu überraschen. Sehr gelungen finde ich dabei den als Nachtrag betitelten Ausklang des Romans.
    FAZIT
    Ein sehr mitreißender, historischer Roman und ein rundum gelungener Schmöker, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Alles in allem ein tolles Buch, welches ich gerne weiter empfehlen kann!

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    janein
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