Das Gerücht

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Das Gerücht über eine Kindermörderin kursiert in einer Kleinstadt am Meer.
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Kommentare zu "Das Gerücht"

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Glücksklee, 21.03.2020

    Spannend und nervenaufreibend

    Handlung
    Die britische Autorin Lesley Kara erzählt in „Das Gerücht“ die Geschichte der alleinerziehenden Joanna, die eigentlich durch eine eher unüberlegte Äußerung dafür sorgt, dass in dem kleinen Ort, in dem sie lebt, ein Gerücht weiterverbreitet wird: Ein Gerücht über eine Mörderin, die sich angeblich in dem kleinen Ort niedergelassen hat, um dort einen Neuanfang zu wagen. Dabei ahnt Joanna in dem Moment, in dem die Worte ihre Lippen verlassen, noch nicht, welche Kette von Ereignissen sie damit in Gang setzen wird.
    Meine Meinung
    Ich bin ein großer Fan des Romans „Girl on the train“ von Paula Hawkins. Und auf manche Weise hat mich „Das Gerücht“ beim Lesen an diesen Roman erinnert. Nicht so sehr vom Inhalt, da gibt es eigentlich keine Parallelen, aber das Gefühl beim Lesen war für mich sehr ähnlich, was ein absolutes Kompliment an die Autorin ist. Da ist zum einen Joanna, die sich sehr darum bemüht, ihrem kleinen Sohn ein schönes Leben zu bieten, auch wenn sie dafür persönlich zurückstecken muss. Da sind Momente, in denen Joanna kurz vor der Verzweiflung steht, weil sie sich zum einen schuldig fühlt, weil sie das Gerücht weiterverbreitet hat, und es schwingt ein Gefühl von Bedrohung mit in den Ereignissen, die sich nach und nach entfalten. Und da ist die Geschichte rund um die Mörderin, die sich angeblich in dem kleinen Örtchen niedergelassen hat. Ist an der Geschichte etwas Wahres dran, ist es eben nur ein Gerücht, dass so weit entfernt von der Wahrheit ist, wie es nur sein kann – und welche Auswirkungen hat dieses Gerücht auf Joannas Leben?
    Diese Frage und mehr hat mich bis zur letzten Seite in Atem gehalten. Von mir erhält „Das Gerücht“ fünf Sterne und eine definitive Leseempfehlung – nicht nur für Fans von Paula Hawkins.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    dreamer, 13.02.2020

    Spannungsgeladen und psychologisch geschickt erzählt

    „Das Gerücht“ von Lesley Kara hatte mich schon allein mit dem Klappentext neugierig auf die Geschichte gemacht. Wir alle kennen Gerüchte, die weitererzählt werden. Man hört sie, vielleicht erzählt man sie auch weiter. Genau so geht es Joanna in „Das Gerücht“. Klatsch und Tratsch unter den Müttern auf dem Schulhof und den Frauen im Buchclub verleiten Joanna dazu, ihren Teil zur Verbreitung eines Gerüchts beizutragen, um in der Gruppe der Frauen Anschluss zu finden. Aber das Gerücht, an dessen Verbreitung sie beteiligt ist, bringt sowohl Joanna als auch ihren kleinen Sohn Alfie in Gefahr.
    Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Die Geschichte wird aus Joannas Sicht erzählt und gerade deswegen spürt man die Paranoia und die Panik, die Joanna im Laufe der Geschichte immer mehr befällt, ganz deutlich beim Lesen. Man wird in die Geschichte hineingezogen, rätselt mit Joanna, was da vor sich geht und wer eventuell die berüchtigte Mörderin sein könnte.
    Ab einem gewissen Punkt hatte ich zumindest was Teile der Auflösung angeht, eine gewisse Ahnung, aber aufgrund der geschickten Erzählweise und dem konstanten Halten des Spannungsbogens hat das dem Buch nicht geschadet.
    Die Charaktere waren für mich greifbar, Joanna und Alfie und auch Michael Charaktere, deren Schicksal einem wirklich nahe geht. Das Buch ließ sich unglaublich schnell lesen, auch, weil ich es nicht aus der Hand legen konnte.
    Ich vergebe daher fünf Sterne für „Das Gerücht“ und hoffe auf weitere Werke der Autorin.

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    janein
  • 5 Sterne

    Mira, 29.01.2020

    Was passiert, wenn jemand unbedacht ein Gerücht weitererzählt? Und welche Auswirkungen kann das haben?

    Diesen Grundgedanken fand ich extrem spannend! Richtig brisant wird das ganze, weil es sich bei diesem Gerücht um eine Kindermörderin handelt, die vor Jahren durch das Zeugenschutzprogramm in den beschaulichen Küstenort Flinstead,in der Nähe von London gezogen sein soll. Unter falschen Namen und anderer Identität.

    Die Alleinerziehende Joanna Critchley wohnt seit kurzem mit ihrem kleinen Sohn Alfie wieder in ihrer alten Heimat Flinstead. Durch die ruhige Umgebung, einer neuen Schule und nicht zuletzt durch die Nähe ihrer eigenen Mutter, wünscht sich Joanna einen glücklichen Neustart vor allen für Alfie, der in seiner alten Londoner Schule unter Mobbing zu leiden hatte.
    Eines Morgens schnappt Joanna zufällig an der Schule ein Gerücht auf. Sie hört andere Mütter darüber reden das die „berühmt-berüchtigte“ verurteilte Kindesmörderin Sally McCowan, die als zehnjährige einen fünfjährigen Jungen mit einem Messer ermordet haben soll, unerkannt in Flinstead leben soll.
    Zunächst gibt Joanna nicht viel auf dieses Gerede, aber als sie abends in ihren neuen Buchclub Treffen die Aufmerksamkeit ein wenig auf sich ziehen möchte, erzählt sie wie beiläufig dieses Gerücht weiter. Und weiß im Grunde sofort, dass sie das nicht hätte tun dürfen. Einmal in Umlauf gebracht, lässt sich gerade so ein Gerücht nämlich nicht mehr stoppen.

    Ich konnte dieses Buch nicht wirklich aus der Hand legen, die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen.
    Unter anderem sorgen auch alte Zeitungsartikel für die Lebendigkeit, für die Nähe zur Geschichte. Ich fand das sehr spannend und gelungen. Und auch wenn ich Joanna zu Anfang nicht sofort gemocht habe, bzw ihr Verhalten (zunächst) etwas befremdlich und zeitweise distanziert fand, war sie ehrlich und ich habe ihr abgenommen, dass sie das was sie erzählt nicht aus reiner Berechnung macht, sondern vielmehr sich und vor allem Alfie den Kontakt erleichtern will. Vieles erklärt sich für mich auch im Laufe der Geschichte. Ihre Selbstvorwürfe, ihre Zweifel, ihr Misstrauen und ihre Angst waren für mich aber glaubhaft. Neben Joanna und den anderen Charaktere mochte ich besonders den kleinen Alfie und auch seinen Vater Michael.

    Das Gerücht verbreitet sich wie erwartet schnell und löst eine Kette von Verdächtigungen und Verleumdungen aus. Teilweise wird vor Gewalt auch nicht zurückgeschreckt. Ich fand das schon sehr beängstigend und unweigerlich fragt man sich, wie man selber reagieren würde..Ich darf hier nicht mehr dazu schreiben, sonst verrate ich noch etwas, aber die „Auflösung“ ist ein Paukenschlag! Und während ich noch versucht habe, diese Wendung zu verdauen, kam bereits die nächste und ich konnte mich gar nicht mehr vom Buch lösen. So fesselnd, tragisch, traurig, wütend machend, hilflos, aufrüttelnd, nachdenklich machend …so viele Gefühle wirbeln durcheinander. Und ganz am Ende habe ich das Buch zugeklappt mit einem laut gedachten “Whoa!“ und ich wusste sofort, dass mich dieses Buch noch lange nicht loslassen wird!

    Ein tolles, flüssig geschriebenes Buch, dazu ein großartiges, stimmungsvolles Cover, für mich eine klare Leseempfehlung!

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    janein

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