Das zerstörte Leben des Wes Trench

Roman

Tom Cooper

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4Sterne
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"Gauner, Romantiker und eine alles beherrschende Natur - Tom Cooper erzählt vom guten alten Süden in einer ganz eigenen, fesselnden Sprache." Nic Pizzolatto, Autor der TV-Serie TRUE DETECTIVE

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Kommentare zu "Das zerstörte Leben des Wes Trench"

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  • 5 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Silke S., 24.02.2016

    Das Leben in den Sümpfen des US-Staates Louisiana ist hart. Erst hat der Hurrikan Katrina den Menschen ihr Hab und Gut genommen, jetzt nimmt ihnen einen Öl-Katastrophe auch noch ihren Lebensunterhalt - die Fischerei ist unmöglich geworden. Jeder von ihnen versucht auf seine Art damit fertig zu werden. viele greifen zu Alkohol und Drogen.

    Wes Trench ist noch nicht erwachsen, doch der Hurrikan hat ihm seine Mutter genommen. Sie ist bei dem Sturm ertrunken. Wes gibt seinem Vater die Schuld daran. Daran zerbricht seine Beziehung zu ihm.

    Der Fischer Lindquist träumt davon, einen Seeräuberschatz in den Sümpfen zu finden. Bei der Schatzsuche kommt er der Hasch-Plantage der Toup-Zwillinge zu nahe. Das bringt ihn in Schwierigkeiten.

    Brady Grimes stammt aus der Gegen, hat aber seine Heimat verlassen. Er versucht, die Menschen im Sumpf zu hassen, damit ihm sein Job leichter fällt. Er soll für die Ölgesellschaft die Leute mit einer kleinen Entschädigung so richtig über den Tisch ziehen.

    All diese Menschen versuchen irgendwie ihr Leben zu meistern. Es gelingt nicht allen!

    Dieses Buch sehe ich als Anklage gegen die USA und auch gegen die Ölgesellschaften. Wie kann es sein, daß ein Staat, dessen Präsident behauptet, der mächtigste Staat der Welt zu sein, seine Bewohner nach einer Naturkatastrophe so im Stich läßt? Wie kann eine Ölgesellschaft, die Miliarden verdient, nach einer so gewaltigen Umweltverschmutzung mit ihren miesen Machenschaften durchkommen? Das alles wirft kein gutes Bild auf die Gesellschaft der USA. Wer dieses Buch gelesen hat, sieht vieles dort mit anderen Augen und läßt sich vom Glanz nicht mehr täuschen. Der Autor schafft es, durch seinen eindringlichen Schreibstil all diese Probleme meisterhaft an den Leser zu bringen. Er beschreibt es so grandios, als ob er es selbst erlebt hätte. Dadurch wird dem Leser die Not der Menschen sehr deutlich vermittelt. Die Charaktere sind durchweg sehr gut beschrieben, man hat das Gefühl, sie würden in der Realität leben. Man leidet mit ihnen und wünscht ihnen eine bessere Zukunft. Der Spannungsbogen ist hier von Beginn an durchgängig hoch und läßt den Leser das Buch nur sehr ungern aus der Hand legen. Trotz der schweren Thematik läßt sich das Buch gut und fließend lesen.

    Für mich ein Buch, daß ich wirklich empfehlen kann. Denn man liest es nicht nur, sondern denkt über einige Dinge nach.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sylvia M., 24.06.2016

    Bei dem Titel denkt man sofort an einen alten, vom Leben gebrochenen Mann und dann stellt man fest, dass unser Held hier ein ganz junger Mann ist, der schon etliche Katastrophen erlebt hat. Da wäre mal der Hurrikan Katrina, der seine Mutter auf dem Gewissen hat und dann auch noch das Ölleck auf der „Deepwater Horizon“, das die gesamte Umgebung verseucht hat und das Shrimp fischen, von dem beinahe die gesamte Bevölkerung in Jeanette lebt, beinahe unmöglich macht. Wes gibt seinem Vater die Schuld am Tod der Mutter, weil er die Hurrikanwarnungen nicht ernst genommen hat und geblieben ist. Die beiden überwefen sich und Wes verlässt sein Zuhause um bei dem alten Fischer Lindqvist anzuheuern. Lindqvist kann von seiner Fischerei kaum noch leben, doch er sucht schon sein ganzes Leben nach einem Goldschatz und ist überzeugt davon, dass er ihn eines Tages finden wird. Das passt den Brüdern Toup nicht, denn sie haben eine geheime Rauschgiftplantage und die läuft Gefahr, von Lindqvist entdeckt zu werden. Sie setzen alles dran, ihn daran zu hindern….
    In verschiedenen Erzählsträngen, jeweils aus der Sicht der jeweiligen Protagonisten erzählt Tom Cooper eine Geschichte übers Überleben nach der Katastrophe. Die Sprünge zwischen den einzelnen Themen sind nur am Anfang gewöhnungsbedürftig solange man noch nicht alle Charaktere kennt. Danach macht es die Erzählung sehr spannend und interessant. Ein wirklich gut gelungenes Debut.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Alexandra B., 09.02.2016

    Auswirkungen von Hurrikan Katrina

    Am Anfang des Buches lernt man die Hauptakteure kennen und findet sich langsam in deren Geschichte ein. Das Schicksal von Wes Trench hatten nach dem verheerenden Hurrikan Katrina viele in den USA und ich finde es sehr spannend, dies in einem Buch zu beschreiben.
    Die Familie hat sich beim Hurrikan Katrina nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht, so dass sie alles verloren haben, auch die Mutter, die bei dem Hurrikan ums Leben kam. Vater und Sohn bauen ihr Zuhause wieder auf und nehmen ihre Arbeit als Shrimps Fischer wieder auf. Aber nichts ist mehr so wie vor dem verheerenden Hurrikan und dann wird die Küste auch noch von einem Ölteppich bedroht.
    Mich hat das Buch durch die gute Darstellung der Hauptcharaktere überzeugt und auch durch die flüssige und packende Schreibweise. Das harte Leben der Fischer ist sehr gut beschrieben und ich konnte mich gut in die Situation und die Orte der Handlung hineinversetzen. Jeder der Bewohner hat mit den Folgen von Hurrikan Katrina oder dem Unglück der Ölplattform Deepwater Horizon zu kämpfen und kämpft hier ums Überleben.
    Das Cover ist toll gewählt für diese beeindruckende Geschichte rund um das Schicksal von Wes Trench.
    Der Roman ist spannend geschrieben und regt auch zum Nachdenken an.

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    janein
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