Die Birken wissen's noch

Roman

Lars Mytting

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Auf einem entlegenen Bergbauernhof im norwegischen Gudbrandstal wächst Edvard mit seinem wortkargen Großvater Sverre auf. An seine Mutter hat er nur eine vage Erinnerung - an einen Duft, ein Gefühl von Wärme, einen blauen Rock. Denn die Eltern...

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Kommentare zu "Die Birken wissen's noch"

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  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Silke S., 27.03.2016

    Dies ist die Geschichte von Edvard und Gwen. Die jungen Leute leben weit voneinander entfernt in total unterschiedlichen Welten. Dennoch verbindet sie ein Ereignis, das vor vielen Jahren geschah.

    Edvard bewirtschaftet mit seinem Großvater einen abgelegenen Bauernhof in Norwegen. Seine Eltern sind bei einem grauenvollen Unfall in Frankreich ums Leben gekommen. Obwohl Edvard dabei war, kann er sich nicht daran erinnern, denn er war nur drei Jahre alt. Nch dem Tod des Großvaters beschließt Edvard, den verschollenen Bruder des Großvaters zu suchen. Der scheint über den geheimnisvollen Unfall seiner Eltern mehr zu wissen, als man Edvard jemals erzählt hat. Die Spur führt ihn auf die Shetland Inseln. Dort begegnet er Gwen. Sie stammt aus einer reichen Familie, die ihr Geld mit Holzhandel gemacht hat. Auch Gwen hatte ein gutes Verhältnis zu ihrem Großvater, obwohl sie immer das Gefühl hatte, daß der alte Mann ein düsteres Geheimnis mit sich trägt. Schon bald stellen sie fest, daß die Geschichten beider Familien miteinander verbunden sind. Trotz der Unterschiede ihrer Herkunft verlieben sich die beiden, aber es schwingt immer auch Mißtrauen und Skepsis in ihrer Beziehung mit. Als Edvard und Gwen nach Frankreich fahren um den Ort des Unfalls zu suchen, erinnert sich Edvard plötzlich an Bruchstücke aus der Vergangenheit. Die Erkenntnis ist schwer zu verkraften, denn sie stellt alles auf den Kopf.

    Dieses Buch ist außergewöhnlich gut. Die Geschichte ist gefühlvoll geschrieben und spannend wie ein Krimi. Sie bringt dem Leser beide Weltkriege so nah, wie es kein Geschichtsbuch mit trockenen Zahlen jemals schafft. Bei den Beschreibungen des Grauens läuft es einem eiskalt den Rücken runter. Gleichszeitig spürt man genau die Unsicherheit von Edvard, die aber im Laufe des Buches immer weniger wird. Man kann miterleben, wie aus einem unreifen Jungen ein selbstbewußter Mann wird. Der Leser lernt nebenbei noch viel über Holz. Der Autor muß sich intensiv damit beschäftigt haben. Diese enormen Kenntnisse kann eigentlich nur ein Fachmann haben. Auch das muß man hoch loben.

    Ich hoffe sehr, bald mehr von Lars Mytting zu hören bzw. zu lesen. Diese Klasse erreicht nicht jedern.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Inge H., 21.05.2016

    Von Lars Mytting habe ich bis jetzt noch nichts gelesen. Die Birken wissen´s noch ist sein dritter Roman. Der Autor hat ein Faible zu Holz. Witzig fand ich die Autorenbeschreibung mit dem Satz „Vor Kurzem hat seine ramponierte Motorsäge Partner 500 Professional in Pension geschickt und stattdessen eine Husqvarna 353G erstanden „ das sagt doch alles.
    Der Einband ist schön gestaltet, fühlt sich gut an und der Birkenstamm passt zum Roman.

    Dieser Roman ist eine Familiengeschichte über drei Generationen mit Geheimnissen.
    Edvard wächst auf einem Bergbauernhof in Norwegen bei seinen Großeltern auf. Seit er drei Jahre alt ist lebt er bein ihnen, da sind seine Eltern gestorben. Der Großvater Sverre ist ein wortkarger Mann. Edvard hat viele Fragen, aber die werden nicht beantwortet.

    Als der Großvater stirbt entdeckt Edvard einige Anhaltspunkte und der alte Pfarrer erzählt ihm einiges. Sverre und sein Bruder Einar hatten sich entzweit. Einar war ein begnadeter Kunsttischler.
    Edvard findet Briefe Einars an seine Mutter, da stellen sich wieder Fragen ein.
    Er versucht mehr über Einar und seine Eltern zu erfahren und sucht auf den Shetland Inseln und in Frankreich nach Hinweisen.
    Das ist eine tragische Geschichte. Langsam erinnert er sich an kleine Einzelheiten, viel ist es nicht, er war damals doch zu jung, aber er geht allem nach und entdeckt vieles. Seine Suche ist ein großes Abenteuer und es gibt viele Geheimnisse zu entdecken.
    Die Geschehnisse vom ersten bis zum zweiten Weltkrieg ziehen durch den Roman und sind schicksalshaft mit der Familie verbunden.
    Ein wirklich interessanter fesselnder Roman. Lars Mytting schreibt ruhig und spannend und einfühlsam. Man taucht in die Geschichte ein und empfindet alles fast mit, sogar das Wetter auf den Shetlandinseln, konnte ich fühlen.

    Ich kann den Roman empfehlen, eine gute Lektüre.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gelinde R., 12.03.2016

    Die Birken wissen's noch, von Lars Mytting

    Cover:
    Passend zum Inhalt: das Buch selber schlicht und zeitlos braun gemasert, der Schutzumschlag fühlt sich wie aus Holz gemacht an.
    Sehr schön.

    Inhalt:
    Handlungsort: Norwegen, Frankreich (vor allem die Kriegsgebiete um die Somme im Ersten Weltkrieg) und die Shetland Inseln).

    Edvard wird von seinem Großvater Sverre aufgezogen. Seine Eltern sind umgekommen als er knapp 4 Jahre war. Es ist irgendwie normal, das nicht weiter darüber geredet wird. Ein weiteres Geheimnis gibt es um Einar, den Bruder des Großvaters.
    Als nun Sverre stirbt, kommen einige Geheimnisse der Familie wieder zur Sprache, u.a. auch die Vergangenheit des Krieges und dass Sverre auf deutscher Seite stand, und ist Einar wirklich 1944 in Frankreich „ermordet“ worden?
    Woher kommt der ungewöhnlich kunstvoll gestaltete Sarg der seit langer Zeit schon bereitsteht?

    Edvard macht sich mehr und mehr Gedanken und beginnt mit der Suche nach den Spuren von sich und seiner Familie in der Vergangenheit.
    Dabei wird aus ihm ein anderer Mensch.
    Und er kommt nach und nach der Verflechtung zweier tragischen Familiengeschichten auf den Grund, und erfährt viel über Liebe, Lüge, Neid, Krieg und eine lebenslange Obsession für ein bestimmtes Holz.

    Meine Meinung:
    Der Einstieg war für mich etwas „sperrig“, die Erzählweise fand ich (am Anfang) etwas abgehackt und ruppig, auch mit den Protagonisten hab ich einige Zeit gebraucht um warm zu werden.
    Doch dann wurde es sehr spannend (wenn auch teilweise noch ein bisschen verwirrend, was sich aber immer wieder aufklärte). Ab einem gewissen Zeitpunkt hab ich das Buch nur noch widerwillig aus der Hand gelegt (wenn ich es denn musste). Der Spannungsbogen wird kontinuierlich gesteigert.
    Es wird viel Information über die grauenhaften Kämpfe um die Somme im ersten Weltkrieg und auch einiges über den 2. Weltkrieg sehr gut in die Geschichte verpackt.
    Die Familiengeheimnisse werden sehr gekonnt, nach und nach aufgeklärt.

    Was ich ein bisschen schade fand:
    Immer wieder werden vereinzelt englische Sätze eingebaut, die dann nicht übersetzt werden. Hier komme ich mit meinem alten Schul-und Touristenenglisch manchmal an meine Grenzen. (z.B.: She missed you terribly, never remarried and took great delight in bringing up her only child), kann zwar den Sinn erraten, aber doch nicht genau übersetzten.

    Das Ende…………..tja da will ich nicht spoilern, auf jeden Fall hat es bei mir ein Fragezeichen zurückgelassen.

    Autor:
    Lars Mytting, geb. 1968, stammt aus Favang im Gudbrandsdalen in Norwegen.
    Die Birken wissen´s noch ist sein dritter Roman.

    Mein Fazit:
    Ein toller und ganz besonderer Roman, der mir etwas Anfangsschwierigkeiten bereitet hat und bei dem ich das Ende noch etwas deutlicher formuliert gehabt hätte. Aber es waren tolle, absolut spannende und nachdenklich machende Lesestunden.
    Von mir sehr gute 4 Sterne.

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    janein
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