Die Eismacher

Roman
 
 
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Wenn Liebe auf der Zunge zergeht.

Im Norden Italiens, inmitten der malerischen Dolomiten, liegt das Tal der Eismacher, in dem sich die Einwohner auf die Herstellung von Speiseeis spezialisiert haben. Giuseppe Talamini behauptet gar, die Eiscreme wurde...
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Wenn Liebe auf der Zunge zergeht.

Im Norden Italiens, inmitten der malerischen Dolomiten, liegt das Tal der Eismacher, in dem sich die Einwohner auf die Herstellung von Speiseeis spezialisiert haben. Giuseppe Talamini behauptet gar, die Eiscreme wurde...

Kommentare zu "Die Eismacher"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Arietta A., 29.06.2016

    Meine Meinung zum Autor:

    E ist mein erster Roman von dem Autor Ernest van Kwast. Ich war schon von der ersten Seite an hingerissen, allein schon die vielen schönen poetische Einwürfe, eine Geschichte voller Poesie.

    Ein Fest für die Sinne und den Gaumen. Seinen Schreibstil fand ich sehr poetisch und fesselnd. Die Protagonisten und ihre einzelnen Charaktere kamen sehr real und lebendig herüber, ebenso ihre Emotionen , Gefühle und Eigenheiten. Sehr schön ist die Herstellung des Speiseeises beschrieben, beim Lesen lief einem das Wasser im Munde zusammen, man hatte das Gefühl es zu schmecken und zu riechen. Überhaupt bedient er sich einer sehr Bildhaften Sprache, ein Buch das einem Verzaubert und mitreißt.


    Meine Zusammenfassung zum Inhalt:

    Am Anfang der Geschichte, landen wir in Norditalien hoch oben in den Dolomiten und lerne die 5 Generationen der Familie Talamini kennen , und begleiten sie auf all ihren Wegen und erfahren wie es zur Herstellung des Speiseeises kam. Es war schon eine mehr als sehr mühselige Arbeit damals.

    In der späteren Generation, lernen wir Giuseppe den Vater von Giovanni und Luca kennen. Eine Liebeswerten oft sehr eigenwilligen Kautz mit all seine Ecken und Kanten kennen. Seine Frau hat seine Liebe Mühe mit ihm, sie ist die Seele der Familie. Giovanni der älteste und Luca sein jüngerer Bruder Umschwärmen von Kindheit an die hübsche Nachbarstochter Sophia . Auch Sophia ist sehr lebendig beschrieben, man sieht sie mit den zwei Jungen im Winter herum tollen im Schnee und wie sie geschickt mit ihrer Zunge die Schneeflocken auffängt.

    Die Talamini gehen im Sommer immer nach Holland, wo sie in Amsterdam ein kleine aber feines Eiscafé betreiben, dies all ist so lebendig beschrieben, das man das Gefühl hat bei der Herstellung des Eises dabei zu sein, es zu kosten und zu schmecken.

    Die Kinder wachsen heran, aber es läuft nicht so wie Vater Giuseppe es sich vorgestellt hat, Giovanni der älteste hat kein Interesse Eismacher zu werden, er hat sich der Poesie verschrieben, was dem Vater ein Dorn im Auge ist. Also bleibt Luca nichts anderes übrig als in die Fußstapfen des Vaters zutreten, ich muss sagen er tut es mit Leib und Seele und verschreibt sich ganz der Herstellung des Speiseeises. Dafür hat er aber Sophias Herz gewonnen und er heiratet sie. Aber die Jahre gehen dahin, Giuseppe wird immer eigenartiger, die Mutter ist verzweifelt über seine Macken.

    Auch Luca liegt etwas schwer auf der Seele und bedrückt ihn, in seiner Verzweiflung bittet er seiner Bruder Giovanni mit einer sehr ungewöhnlichen und großen Bitte ihm zu helfen, er ist seine Letzte Rettung.

    Lassen wir uns überraschen, was noch so alles in dieser so außergewöhnlichen Familiengeschichte passiert und begleiten Giovanni auf seinen Reisen rund um den Globus und schauen Luca bei der Herstellung seines Eises zu.



    Eine Geschichte voller sinnlicher Genüsse und Poesie


    Sehr schön fand ich den Spruch auf der Rückseite des Covers er passt hervorragend zum Buch

    „ ein Liebeserklärung an das Leben und all seine sinnlichen Genüsse „

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Silvia R., 27.08.2016

    Die Geschichte hat mich so tief beeindruckt, dass es mir schwerfällt, einen vernünftigen Einstieg für meine Rezension zu finden.
    „Die Eismacher“ – das war wieder einmal ein Buch, eine Geschichte so ganz nach meinem Geschmack.
    Ernest van der Kwast gelingt mit diesem Roman die realistische Darstellung einer Eismacherfamilie über mehrere Generationen. Es ist ein atmosphärisch dichter, phantastisch gut geschriebener Roman!
    Die Schicksale sind fassbar, nachvollziehbar, sinnlich und emotional geschildert.
    Locker und leicht kommt der Schreibstil des Autors daher. Man fühlt sich durch seine humorvolle, einfühlsame Erzählweise gleich mittendrin im Geschehen.
    Ansprechend, unterhaltsam und wissenswert wird das Ganze, weil der Autor die Historie, die Hintergründe einfließen lässt. Lehrreich und bildend.

    Die Handlung:

    Die Talaminis sind eine italienische Eismacherfamilie, deren Tradition der Urgroßvater Giuseppe 1891 mit der „Entdeckung des Eises“ begründete. Alles begann mit der „Schneeernte“ in den Bergen!
    Seit mittlerweile fünf Generationen leben sie in Venas di Cadore in den Dolomiten, im Tal der Eismacher. Jedoch nur in den Wintermonaten!
    „Jedes Jahr im Frühling siedeln sie nach Rotterdam, wo sie während der Sommermonate ein kleines Eiscafé betreiben.“(s. Klappentext) Das ist das Zentrum der ganzen Familie. Giovanni bricht als Erster mit der Eismachertradition, geht seine eigenen Wege.Jedoch immer verbindet ihn eine tiefe Liebe zu jedem einzelnen seiner Familie, zu seiner Heimat Italien, seinem italienischen Heimatdorf. Seine Welt dreht sich nicht ums Eis, sondern um die Poesie. Daraus entwickeln sich zwangsmäßig Differenzen im Familienverband. Sein Vater Giuseppe, sein Bruder Luca kommen damit nicht klar. Obwohl die Brüder seit der Kindheit innig verbunden sind, sprechen sie jahrelang nicht miteinander. Erst eine ungewöhnliche, bizarre Bitte Luca`s bringt sie einander wieder näher...
    Ein sehr interessanter Charakter ist Giuseppe Talamini, der Vater der beiden Brüder. Er wollte nie Eismacher werden oder sein. Im Alter haßt er Eis. Beppi versuchte auszubrechen, zunächst mit seiner Sammelwut, dann mit dem Halten eines Singvogels und im Alter mit der platonischen Liebe zur deutschen Hammerwerferin. Er fühlt sich eingeengt in seinem Leben.
    S. 264 „Aus dem Singvogel ist eine Hammerwerferin geworden.“
    Luca ist der absolut kreative Kopf. Er lebt unabwendbar nach dem Motto „Innovation aus Tradition“. „Das Wichtigste ist ein gutes Rezept“ wurde schon seinem Urgroßvater mit auf dem Weg gegeben. So kreiert Luca ständig neue Eissorten...
    Am Ende schließt sich der Kreis mit dem jüngsten Sproß der Talaminis, auch ein Giuseppe. Es bleibt offen, ob er die Tradition des Eismachens fortsetzt.

    Für mich war es sehr spannend zu lesen, wie diese italienische Familie ihr Leben meistert.
    „Wir wollen so viel an die nächste Generation weitergeben. Eis, Poesie, Werkzeug.“ (Gedanken von Giovanni)

    Mein Fazit:
    Ernest van der Kwast ist ein bemerkenswertes Werk gelungen. Er hat es verstanden Zusammenhänge interessant zu beschreiben. Somit habe ich nicht nur eine Familiengeschichte gelesen, sondern auch vieles Wissenswertes dazugelernt. Danke für die intensive Recherche! Von mir gibt es fünf Sterne.

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    janein

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