Die Geschichte des Wassers

Roman

Maja Lunde

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19 Kommentare
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Norwegen, 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe begibt sich auf eine riskante Reise: Mit einem Segelboot versucht sie die französische Küste zu erreichen. An Bord eine Fracht, die das Schicksal des blauen Planeten verändern...

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Kommentare zu "Die Geschichte des Wassers"

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  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    ele, 21.03.2018

    Die Geschichte des Wassers, Roman von Maja Lunde, 480 Seiten, erschienen im btbVerlag.
    Zweiter Teil des literarischen Klima-Quartetts, das sich mit den Folgen des menschlichen Handelns für die Natur beschäftigt.
    Lunde erzählt auch die Geschichte des Wassers, wieder in zwei Zeitebenen und zwei nebeneinanderlaufenden Erzählsträngen.
    In der Geschichte geht es um Wasser und den Konflikt darum. Der dystopische Teil spielt in Südeuropa 2041, wo fünf Jahre hintereinander Dürre und schreckliche Waldbrände herrschen. Dort treffen wir einen jungen Vater, der mit seiner kleinen Tochter auf der Flucht ist. Sie haben Mutter bzw. Frau und Bruder /Sohn bei einem Feuer verloren und versuchen, sie zu finden. In einem Flüchtlingslager kommen beiden unter. Trinkwasser ist mittlerweile das höchste Gut.
    Parallel dazu im Jahr 2017 begegnet man Signe, die fast 70 Jahre alt ist. Sie ist in einem Dorf an der Westküste Norwegens aufgewachsen und kehrt dorthin zurück, weil aus dem Gletscher dort Eis gewonnen werden soll. Diesen Gletscher liebt sie seit ihrer Kindheit und deswegen will sie seine „Ausbeutung“ verhindern. Wie verbinden sich beide Stränge der Erzählung?
    Die handelnden Personen sind gut beschrieben und handelten durchgehend nachvollziehbar. Der Erzählung konnte ich zu jeder Zeit folgen. Die Kapitel sind abwechslungsweise im personellen Stil aus der Sicht Davids und Signe geschrieben. Am Ende jedes Kapitels ist die Spannung hoch, was mich dazu veranlasste, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können. Das Erscheinen des Namens der erzählenden Person, am Fuß der Seite, ist sehr hilfreich um den Überblick zu behalten.
    Durch auffallend lebendige Dialoge und, der ihr eigenen bildhaft beschreibenden Sprache hat es die Autorin geschafft, dass ich mich bei der Lektüre hervorragend unterhalten habe. Solche Sätze wie: „…und nichts kann hässlicher werden als etwas, das einmal schön war.“ (S. 100) faszinierten mich. Der Gegenwartsstrang um David und Lou war für mich unterhaltsamer. Die Person Signe und ihre Aktionen blieben mir eher fremd. Am Ende ist es Maja Lunde auch gekonnt gelungen, die beiden Stränge für mich völlig unerwartet zusammenzufügen. Dieses Buch ist erneut eine Mahnung der Autorin nicht gedankenlos mit den als selbstverständlich erachteten Gaben der Natur umzugehen und auch niemals aufhören zu versuchen wollen, etwas zu ändern. Wieder ein beeindruckender Roman der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Erschreckend ist für mich der Gedanke, dass Kinder in der Zukunft als schöne „Gute Nacht-Geschichte“ erzählt bekommen, wie sich Regen anhört!
    Eine unbedingte Leseempfehlung von mir, für alle Maja-Lunde Fans und die Leser, die sich für Umweltthemen interessieren. Ich erwarte schon gespannt, die Themen der weiteren Teile des Klima-Quartetts. Gerne gebe ich 5 Sterne.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Simone L., 19.03.2018

    aktualisiert am 19.03.2018

    Das Buch erzählt die Geschichte des Wassers anhand von zwei Familienschicksalen.

    Zum einen geht es im Jahr 2017 um die 70-jährige Umweltaktivistin Signe, die sich mit ihrem Segelboot auf die Reise macht von Norwegen nach Frankreich. Dort will sie die Liebe ihres Lebens zur Rede stellen.

    Die zweite Geschichte dreht sich um den jungen Vater Daniel, der mit seiner Tochter Lou während einer Dürre im Jahr 2041 gezwungen wird, seine Heimat in Südfrankreich zu verlassen und dabei von seiner Frau und dem gemeinsamen Sohn getrennt wird. Sie ziehen hoffnungsvoll Richtung Norden, denn da soll es noch Wasser geben. Während des Aufenthalts in einem Lager entdecken sie ein Boot, das vor langer Zeit hier gestrandet ist - Signes Boot.

    Wie schon das Vorgängerbuch "Die Geschichte der Bienen" ist auch hier das Buch chronologisch aufgebaut, die Geschichten werden aber nicht nacheinander erzählt, sondern kapitelweise zeitgleich. Auch hier hat die Autorin wieder die Kapitel mit dem Namen gekennzeichnet, sogar innerhalb der Kapitel steht unten am Seitenende immer der jeweilige Name, um wen es gerade geht. So kommt man nicht durcheinander, wobei die Kapitel auch nicht so arg groß gehalten sind. Anfangs fand ich den Handlungsstrang von Signe etwas langweilig. Als jedoch Signe in die Vergangenheit abschweift und erzählt, was seit ihrer Kindheit im Fjord passiert ist, da war mein Interesse geweckt. Die Schilderungen, was die Menschen mit dem Wasserfall und dem Fluss anstellten, waren sehr realistisch, vor allem, weil dieser Handlungsstrang im Jahr 2017 angesiedelt ist. Man kann sich gut hineinversetzen und wenn man dann im weiteren Handlungsstrang aus dem Jahr 2041 den Spiegel für die Handlungen vorgehalten bekommt, ist das schon erschreckend.

    Mich hat der zweite Teil des Klima-Quartetts sehr gut unterhalten. Es ist ein klassisches Buch, welches eher zum Nachdenken anregt und daher nicht mit großartiger Spannung aufwarten kann. Es ist ein Buch der leiseren Töne und es wird nicht mit dem Finger auf Gut oder Böse gezeigt. Es macht darauf aufmerksam, dass wir uns Gedanken machen müssen, welche Folgen unser Handeln für Klima und Natur, für das Miteinander der Menschen und die kommenden Generationen haben können. Ich bin sehr darauf gespannt, um was es in den weiteren beiden Büchern gehen wird!

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    janein
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