Funkenflug

August 1939: Der Sommer, bevor der Krieg begann

Hauke Friederichs

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Weltgeschichte erzählt am Schicksal ihrer Protagonisten.

August 1939. Flirrende Hitze in Mitteleuropa. Das Korn wird gemäht. Ferienzeit. Es könnten unbeschwerte Tage sein, aber etwas Verstörendes liegt in der Luft. Die einen sagen, ein neuer...

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Kommentare zu "Funkenflug"

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  • 5 Sterne

    4 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Paulaso, 26.07.2019

    Das Bild auf dem Cover hat mich neugierig auf das Buch gemacht. Zuerst fand ich das Motiv einfach nur hinreißend. Aber im Kontext mit dem Text, wird klar, dass Menschen die unbeschwert sein könnten verglühen. Geradezu schwebend treibt es die Person auf dem Cover Richtung dem in roten Buchstaben gehaltenen Titel zu. So habe ich es zumindest interpretiert.

    Die Schreibweise war mir angenehm und ich konnte flüssig den vom Autor zusammengetragenen Fakten folgen.

    Der Inhalt des Buches führt mich zu vielen Schauplätzen und Situationen, welche ich bisher nicht kannte. Auch kommt man der Figur Adolf Hitler unangenehm nah. Was aß und hörte er am liebsten. Worüber pflegte er zu scherzen. Seine Vorlieben werden für ihn schnell zur Passion. Sein Größenwahn wächst. Und während Machthaber um ihn herum nicht an einen Blitzkrieg glauben wollen, hat Hitler schon einen Plan. An den Grenzen schwelen schon die Konflikte oder entladen sich in Gewaltakte. Auf Berater hört Hitler nicht, dafür sieht er sich gerne von schönen Frauen umgeben. Eva Braun wird für ihn eine heimliche Geliebte bleiben. Sie muss sich in einem Zimmer verstecken, wenn sich hochrangiger Besuch ankündigt.

    Wir erfahren wie die Familie Mann diese gefährlich aufgeladene Zeit erlebt und das Stalin um sich herum allen nach dem Leben trachtete. Auch seine Tochter findet keinen Zugang zu ihm.

    Mich als Leihe hat das Lesen des Buches geistig sehr bereichert. Ich wurde zu Nachschlagen und mitdenken angeregt und habe viele Einzelheiten erfahren, die in keinem gängigen Geschichtsbuch aufgeführt werden. ein aus meiner Sicht wichtiges Werk für das Familien-Buchregal.

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    janein
  • 5 Sterne

    leseratte1310, 02.09.2019

    Der Autor Hauke Friederichs betrachtet in diesem Buch den Monat vor dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges. Es hat sich in Deutschland viel verändert nach der Machtergreifung durch Hitler. Es brodelt und ein Krieg droht. Doch die Menschen sind sehr unterschiedlicher Meinung, wenn man sie befragt, ob es zum Krieg kommen wird. Die einen glauben fest, dass es bald soweit ist, die anderen denken, dass es nicht soweit kommen wird. Doch es ist ein gefährliches Spiel im Gange und wir wissen heute, wie dieses Spiel endete.
    Da ist ein Mann an der Spitze, der seine Vorstellungen hat und sich durch nichts davon abbringen lassen will, diese Vorstellungen durchzusetzen. Diplomatische Bemühungen, den Krieg abzuwenden, sind daher zum Scheitern verurteilt und doch gibt es Menschen, die das Schlimme verhindern wollen. In den Ländern um Deutschland herum verkennt man den Ernst der Lage. Die Stimmungsmache in Deutschland verläuft sehr zielgerichtet und sehr einseitig. Daher ziehen viele mit Begeisterung in den Krieg. Die Begeisterung wird nicht lange anhalten.
    Dieses Buch zeigt aus verschiedenen Blickwinkeln das Zeitgeschehen von damals. Nicht alles war mir so präsent und erschreckend sind manche Parallelen zu heute.
    Es ist ein interessantes und spannendes Buch, wenn auch nicht unbedingt sehr flüssig zu lesen.
    Informativ, spannend, lesenswert! Und erschreckend!

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    janein
  • 3 Sterne

    yellowdog, 06.09.2019

    Hauke Friederichs wirft in Funkenflug einen Blick auf die Zeit unmittelbar vor dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs. Es ist August 1939. Natürlich werden die offensichtlichen Namen genannt.
    Einige Figuren durchziehen das Buch, z.B. Einstein, die Mitglieder der Familie Mann (Thomas Mann, Katia, Klaus, Golo, Monika, Erika) oder Sophie Scholl.
    Natürlich in erster Linie auch die Personen ddes Regimes, die die schlimmsten Täter dieser Zeit waren.

    Das Buch ist recht informativ, wobei die Passagen denen, die schon viel über diese Zeit gelesen haben, auch sehr bekannt sind. Das Offensichtliche spart Hauke Friederichs nicht aus, dann kann das Buch auch langweilig sein. Doch die meisten Abschnitte konnten mich interessieren.

    Einen guten Einblick in die Stimmung der Zeit geben auch die vielen Zitate und Meldungen vor den Kapiteln.

    Ein gutes Buch, wenn auch nicht unbedingt das Beste seiner Art! Das bleibt für mich noch immer 1913 von Florian Illjes.

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    janein

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