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Heimaterde

Eine Weltreise durch Deutschland
 
 
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Lucas Vogelsang findet eine Wohnung im Berliner Bezirk Wedding und sitzt bald an einem Tisch mit seinen Nachbarn, die ihre Wurzeln in einem anderen Land haben. Es ist der Beginn einer Reise durch das Deutschland der Gegenwart, auf der er der ganzen Welt...
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Lucas Vogelsang findet eine Wohnung im Berliner Bezirk Wedding und sitzt bald an einem Tisch mit seinen Nachbarn, die ihre Wurzeln in einem anderen Land haben. Es ist der Beginn einer Reise durch das Deutschland der Gegenwart, auf der er der ganzen Welt...
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Die erste Reise

Peter Burghardt, Hans-Jürgen Burkard, Peter von Felbert, Teja Fiedler, Giuseppe Di Grazia, Kalle Harberg, Tatjana Kerschbaumer, Tania Kibermanis, Philipp Laage, Sarah Levy, Karin Lochner, Niklas Maak, Ingo Petz, Anuschka Roshani, Anna Sanner, Elisaveta Schadrin-Esse, Barbara Schaefer, Peter Stamm, Harald Stazol, Norah Steiner, Swantje Strieder, Lucas Vogelsang, Gerhard Waldherr, Andreas Wenderoth, Martina Wimmer, Elena Witzeck

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Kommentare zu "Heimaterde"
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  • 5 Sterne

    11 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elke S., 03.04.2017 bei Weltbild bewertet

    Eine Weltreise, die Bekannte schafft und gegen eine Parallelgesellschaft wirkt
    „Bei uns im Viertel, Quartier Pankstraße, Berlin-Wedding, leben etwa 16000 Menschen, der Anteil der Migranten liegt bei 63 Prozent, die Arbeitslosigkeit bei 12,5, fast die Hälfte der Bewohner ist auf Transferleistungen angewiesen. Transfer, im Fußball bedeutet das immer viel Geld. Im Wedding, das auch ein Ort des Fußballs ist, bedeutet es eher weniger Geld“.

    Genau in diesem Viertel wohnt der Journalist Lucas Vogelsang und sitzt dort bald an einem Tisch mit seinen Nachbarn, die ihre Wurzeln in einem anderen Land haben. In Yasmins „Bäckerei für Integration“, gegenüber seinem Wohnblock, gilt „Mahalle“ (man kümmert sich) und jeder darf nach seiner „Faßong“ leben. Dies ist leider nicht überall so, was der Journalist bei seiner Reise auf der Suche nach Antworten auf die Frage, was denn Heimat ist, sehen muss. In elf Kapiteln bekommt man als Leser einen Bericht von dieser Reise und den vielfältigen Interviews, die er mit unterschiedlichsten Menschen, die alle von ihrer Herkunft und Identität erzählen, führt. Dabei kommen bekannte Fußballgrößen, Politiker, deren Namen man kennt, prominente Fernsehschauspieler aber auch Menschen wie du und ich, die man als Nachbar haben könnte, zu Wort.

    Als Leser darf man den Autor dabei begleiten, wie er, jeweils ausgehend von seinem Berlin Wedding in zehn verschiedene Regionen kreuz und quer durch Deutschland, von Stuttgart bis Inning am Ammersee, von Pforzheim nach Rostock-Lichtenhagen oder in die Kleingärten in Castrop-Rauxel, reist. Sehr gut gefällt mir auch, dass er sich sogar nach Windhoek in der ehemaligen deutschen Kolonie Namibia begeben hat. So fehlt auch die Perspektive eines Mannes, der Deutschland einst verlassen hat, nicht.

    Der Schreibstil von Lucas Vogelsang liest sich locker, leicht und ich bin fast durch die Seiten geflogen. Er findet stets die richtigen Worte, egal um welche Art von Interviews es sich handelt. Alle sind lebendig geschildert und zeugen davon, dass er ganz genau hingehört hat. Teilweise bedarf es wohl auch einfach einer härteren Sprache, wie will man auch Beschimpfungen wie „Kanake“ umschreiben.

    Ich habe alle Kapitel mit großem Interesse gelesen, hatte großartige Unterhaltung, ….

    Einige habe ich wissbegierig verschlungen. So bekommt man als Leser z.B. Einblick in Bestattungsrituale und die sich daraus ergebenden Probleme eine Balance zwischen den Wünschen der Familie, religiösen Vorschriften und deutschen Gesetzen zu finden oder man erfährt von der endogamen Heiratsordnung der Jesiden nach innen.

    Bei einigen habe ich mich richtig darüber gefreut, wie gut Integration gelingen kann. Ein perfektes Vorbild liefert hier der Melting Pott im Ruhrgebiet. Wie toll ist es doch, wenn gemeinsamer Spaß am spießigen Kleingarten zusammenschweißt und man bei Mettbröttchen und Bratwurst einen gemeinsamen Nenner von nahezu 80 verschiedenen Nationen, die inzwischen 75.000 der insgesamt 1 Million bundesweiten Schrebergärten innehaben, finden kann.

    Manchmal war ich richtig geschockt über Anfeindungen, die hier ertragen werden mussten. Welch ein Glück, dass sich z.B. Jimmy Hartwig damals von Sprüchen wie „Zehn Schwule und ein Nigger, die Offenbacher Kigger“ nicht entmutigen hat lassen, sondern seinen Weg gegangen ist, trotz aller Steine, die ihm in den Weg gelegt worden sind. Nur so konnte er doch vor 30 Jahren als zweiter farbiger Spieler in der Nationalmannschaft zum Weltstar schaffen. Sätze wie „Ich fühle mich Deutsch. Doch ich seh nicht wie ein Deutscher aus.“, haben mich traurig innehalten lassen. Sprachlos haben mich z.B. die Aussagen von Migranten gemacht, dass sie die AfD wählen wollen.

    Aber auch auf dieses Problem geht der Autor mit der Wahl seiner Gesprächspartner ein. So kommt z.B. Waldemar Birkle von der AfD, 1990 selbst aus dem Kasachstan gekommen, zu Wort. Sehr gut hat mir dazu auch das Treffen mit SPD Politiker Raed Salek gefallen, der ganz deutlich davor warnt, dass „Hass die Demokratie ersetzt“. Gespräche mit Spätaussiedlern, bei denen es alles andere als eine Willkommenskultur gab oder auch mit in ihrer Heimat verfolgten Jesiten geben einen Einblick, wie es zu einem „Wandel, der aus Verschmähten die Besorgten gemacht hat“ kommen konnte und wie ein „seltsam verschrobenes Recycling der Ressentiments“ entstand. Haben doch viele einfach „Angst davor, dass der Hass der alten Heimat auf dem Weg ist in ihre neue.“ „Wir wissen nicht, wer all die Fremden sind, die jetzt hier sind. Da geht es uns wie den Deutschen.“

    Derzeit lauert die Gefahr, dass angesichts der Überforderung aus jedem Zuwanderer gleich ein Selbstmordattentäter wird. Davor wird hier deutlich gewarnt, was ich toll finde. Nicht nur die bereits hier erfolgreich integrierten Migranten müssen leider darunter leiden, das die Freundlichkeit der Bevölkerung ihnen gegenüber deutlich abgenommen hat, sondern, wenn ich ehrlich sein soll, habe auch ich selbst ein wenig Angst vor dieser Tatsache.

    Der Journalist hat mit diesem Buch einen tollen Beitrag dazu geleistet, dass diese Gefahr kleiner wird und ich hoffe, dass es möglichst viele Leser finden wird. Er gibt Einblick in Denkweisen, lässt einige unser rund 21% Migranten, die in Deutschland leben, zu Wort kommen und befreit sie damit ein Stück weit aus dem Mantel des „Unbekannten“.

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