Janusmond

Thriller

Mia Winter

Durchschnittliche Bewertung
4Sterne
7 Kommentare
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"Es wird Sie verändern! Wenn ich zu Ende erzählt habe, wird in Ihrer Welt nichts mehr so sein, wie es war. Etwas in Ihnen wird sich öffnen und Sie bereichern, aber etwas anderes wird für immer zerbrechen -" Die französische Stadt Louisson leidet...

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Kommentare zu "Janusmond"

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  • 5 Sterne

    9 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Herbert, 24.08.2015

    Leon Bernberg ist auf der Suche nach seiner Zwillingsschwester Lune. Lune ist vor 11 Jahren nach Louisson gegangen um zu studieren. Seit 10 Jahren hat ihre Familie nichts mehr von ihr gehört. Nun ist die Mutter der beiden gestorben und hat Lune den Großteil ihres Vermögens hinterlassen. Leon möchte sie für tot erklären lassen, um über das Geld verfügen zu können. Eine reine Formsache, meint sein Freund und Anwalt. Doch er hat die Rechnung ohne Inspector Mirambeau gemacht. Der weigert sich, einfach so eine entsprechende Bestätigung auszustellen und beginnt zu recherchieren. Nach und nach kommt eine widersprüchliche und faszinierende Persönlichkeit zum Vorschein, von der nicht nur Leon Bernberg besessen zu sein scheint. Je mehr Mirambeau in Lunes Vergangenheit gräbt, desto stärker wird er in deren Bann gezogen und die Faszination der Janus-Zwillinge macht auch vor seiner Familie nicht halt.
    Die Suche nach Lune Bernberg ist anfangs eine harmlose Formsache und entwickelt sich im Laufe der Handlung in einen wahren Psychokrieg mit etlichen rasanten und unerwarteten Wendungen und einem nicht vorhersehbaren Ende. Spannend bis zur letzten Seite ist dies eines der bemerkenswertesten Bücher seit langem.

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    janein
  • 5 Sterne

    9 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Inge Weis, 04.04.2015

    Eine Geschichte, bei der man zunächst nicht weiß, worauf das ganze hinaus laufen soll. Doch dann wird es immer spannender. Es kommen Dinge heraus, die besser im Dunkeln geblieben wären und die ein ganz neues Licht auf manche Ereignisse werfen. Doch bei den Ermittlungen in der verruchten Halbwelt der französische Stadt Louisson stößt der Polizist Christian Mirambeau auf eine Mauer des Schweigens – und auf Menschen, die nur ihren eigenen Gesetzen gehorchen …Das Zwielicht des Südens, beginnend im Musikerviertel der Stadt, durch schmale dunkle Gassen mit Häuser in stumpfem Grau, manche mit zugenagelten Fenstern, hin zum Hurenviertel von Louisson mit den geheimen Clubs in den Kellern leerstehender Häuser. Legen Sie ein neues Holzscheit ins Feuer und ziehen Sie das Telefonkabel aus der Wand. Diesen hochintelligenten Spannungsroman werden Sie verschlingen, ohne sich von der Stelle zu rühren. Das rätselhafte Verschwinden einer jungen Frau, vor 10 Jahren, einen charismatischen Ermittler, einen eventuellen Täter und ein mutmaßlicher Tatort in der unter extremer Hitze leitenden französischen Stadt Louisson. Lune Bernberg, die Zwillingsschwester von Leon Bernberg, sie kam im September vor elf Jahren nach Louisson, war an der Universität La Valuse um zu studieren, war in der Stadt angemeldet, war dort immatrikuliert und hatte eine carte de séjour. Im Juni des darauffolgenden Jahres ist sie spurlos verschwunden. Leon will sie nun offiziell für tot erklären lassen und bittet den Polizisten Christian Mirambeau um Hilfe. Doch durch Leons Erzählungen gerät auch Christian in den Bann der verschwundenen Fremden und stößt auf ein Szenario, das in seiner Unerbittlichkeit wie das Echo einer familiären Tragödie zu ihm dringt. Geschickt mischt die Autorin verschiedene Handlungsstränge zu einem Netz aus actionreicher Verbrechenermittlung und akribischer Polizeiarbeit und verknüpft in ihrem Roman mit dramatischer Raffinesse das Psychogramm einer zerstörten Familie mit mysteriöser Kriminalhandlung. Ein gelungener literarischer Schachzug. Mia Winter erzeugt Spannung auf höchstem Niveau, eine neue Minette Walters. Raffinierter Plot, ebenso sympathische wie authentische Charaktere, mitreißende Atmosphäre. Ein düsterer, toller, atmosphärischer Krimi, sehr empfehlenswert.

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    janein
  • 3 Sterne

    8 von 16 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Diana E, 27.06.2015

    Mia Winter – Janusmond

    Leon Bernberg kommt nach Frankreich um seine Zwillingsschwester Lune bei dem Polizisten Christian Mirambeau für tot erklären zu lassen. Seit zehn Jahren fehlt von der gutaussehenden, wandelbaren und provozierenden Lune jegliche Spur. Die Mutter bezeichnet sie als Monster, die Männer werden von ihr angezogen wie die Motten das Licht, und die Frauen hassen die Andersartigkeit von Lune. Doch der Polizist Christian Mirambeau will einen letzten Versuch wagen Lune zu finden und gerät immer mehr in den Sog ihrer Vergangenheit, geprägt von Hass, Gewalt, Sex und Verachtung. Aber auch der normale Polizeidienst benötigt seine Aufmerksamkeit als eine junge Frau brutal gefoltert im Fluss aufgefunden wird. Doch je mehr er aus Lunes Vergangenheit erfährt und je tiefer ihn die Ermittlungen im Mordfall der unbekannten Frau führen, desto gefährlicher wird es für ihn und seiner Familie.

    Der Roman ist flüssig, spannend, temporeich und düster geschrieben. Die Geschichte hält den Leser gefangen und durch geschickt gelegte Handlungsstränge hält die Autorin viele Überraschungen bereit. Dieser Roman zeigt die tiefsten und negativsten Gefühle, die unsere Gefühlswelt bereit zu geben ist. Die Charaktere sind gut ausgebaut und von sehr sympathisch bis verachtenswert ist alles vertreten.
    Einen Punktabzug muss ich leider vergeben, da ich etwas länger gebraucht habe um in der Geschichte anzukommen, die aber dann anschließend durchweg spannend war.
    Das Cover hat mich sehr angesprochen und die düster Gasse passt gut Inhalt des Romans.

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    janein
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