Kommissar Adamsberg Band 11: Das barmherzige Fallbeil, Fred Vargas

Kommissar Adamsberg Band 11: Das barmherzige Fallbeil

Kriminalroman

Fred Vargas

Durchschnittliche Bewertung
5Sterne
1 Kommentare
Kommentare lesen (1)

5 von 5 Sternen

5 Sterne1
4 Sterne0
3 Sterne0
2 Sterne0
1 Stern0
Bewertung lesen

Schreiben Sie einen Kommentar zu "Kommissar Adamsberg Band 11: Das barmherzige Fallbeil".

Kommentar verfassen
Selbstmord oder Mord? Rätselhafte Todesfälle wecken das Interesse von Kommissar Adamsberg… »Vargas’ Erzählkunst ist schwarzromantische Magie.« Die Welt
Zwei vermeintliche, äußerst blutige...

Produkt empfehlen

2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen – siehe i.
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen – siehe i.
Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und unter Umständen auch dort gespeichert. Näheres erfahren Sie durch einen Klick auf das i.


Früher 20.60 €*
Jetzt nur

Buch7.50 €

Sie sparen 64%

In den Warenkorb

* Frühere Preisbindung aufgehoben

lieferbar

Bestellnummer: 5874347

Auf meinen Merkzettel
Ihre weiteren Vorteile
  • Selbstverständlich 14 Tage Widerrufsrecht
  • Per Rechnung zahlen

Das könnte Ihnen auch gefallen

Kommentare zu "Kommissar Adamsberg Band 11: Das barmherzige Fallbeil"

Sortiert nach:relevanteste Bewertung zuerst
Filtern nach:alle
  • 5 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Wedma, 30.11.2015

    Diese facettenreiche Geschichte besticht durch die Vielfalt an Themen, Figuren und Schauplätzen. Die Krimiseite wird geschickt mit der Studie menschlicher Abgründe, mit dem furchterregenden Geist auf einer isländischen Insel, den Helden und Ideen der französischen Revolution und einer Familientragödie verwoben.
    Der Fall fängt mit Figuren und Ereignissen an, die nicht so sind, wie sie zunächst zu sein scheinen. Die ältere Dame, die ihren Brief unbedingt noch abschicken will, der junge Mann, der von der Polizei erst mal auf dem Rücken seines Pferdes weggaloppiert und ein Mordmotiv zu haben scheint, die Morde, die wie Selbstmorde aussehen, etc. Aber Adamsberg lässt sich nicht von Oberflächlichkeit ablenken und ermittelt weiter.
    In dieser Folge ist Adamsberg wieder so typisch er: zwischen Dingen, die scheinbar keinen Zusammenhang haben, erahnt er zunächst eine Verbindung. Er bleibt seinem Buchgefühl treu, egal, was die anderen sagen und recherchiert schließlich in Island auf eigene Kosten weiter, als die offizielle polizeiliche Ermittlung nicht mehr möglich ist.
    Sein Kollege Danglard ist auch diesmal eine wandelnde Enzyklopädie. Und wie so oft unterliegt er Adamsberg, der zwar nicht so viel weiß, dafür aber über eine feine Intuition verfügt, besser kombinieren kann und hartnäckig bei seiner Meinung bis zur Lösung des Falls bleibt. Da kann man sehen, dass die Autorin ihre Leser nicht nur über den Fall miträtseln lässt, sie hat auch in den Figuren – nicht nur bei Adamsberg und Danglard - ihre Botschaften versteckt, die man zusätzlich entdecken kann, wenn man sich darauf einlässt. Geschickt fand ich, dass auch die Tiere ihre Rolle spielten. Zum Kater aus früheren Folgen, der auf dem Polizeirevier lebt und sich gern füttern lässt, kam der Wildschwein Marc hinzu, der der beste „Freund“ der Haushälterin ihres ermordeten Dienstherren ist, sich auf seinem Anwesen herumtreibt und diese Geschichte auch mitträgt.
    Die Geschichte wird nach und nach vor Augen der Leser freigelegt. Die Ermittlungen führen zu einer skurrilen Gesellschaft, die die Reden der Führer der Französischen Revolution wie Maximilien Robespierre nachinszeniert: Die Sitzungen werden originalgetreu nachgesprochen, i.e. die Redner stehen auf der Bühne und sinnieren – Wort für Wort genau über die Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Demokratie, etc. nach. Bei vielen Teilnehmern handelt es sich über Nachkommen der damaligen Helden. Spannend ist, dass sie auch heute ungefähr das tun, was ihre Großgroßväter damals getan haben. Es gibt noch mehr Dinge, die einen über einige Themen zum Nachdenken verleiten. Also der philosophische Part der Geschichte ist ebenso gelungen wie der Kriminalistische. Und zum Schluss kommt auch das Mystische bestens zur Geltung.
    Und wie in jedem Krimi, der in Frankreich spielt, gibt es kulinarische Köstlichkeiten, die Adamsberg &Co. genießen, es wird ordentlich Wein getrunken und am Fall geknabbert.
    Die Sprache ist ausdrucksstark, klar, bildhaft. Man fühlt sich sogleich ins Geschehen versetzt. Auch die unverbrauchten Metaphern tragen zum Lesegenuss bei.
    Ich habe diese Folge als Hörbuch genossen und muss sagen: Hannelore Hoger hat wunderbar gelesen. Mit ihrer Stimme hat sie der Geschichte einen besonderen Charakter verliehen und das Ganze als Hörerlebnis prima zur Geltung gebracht. Ihre Darbietung an sich, zusammen mit dem Fall bleibt mir in Erinnerung.
    Der einzige Wermutstropfen: ich fand es schade, dass das Hörbuch eine gekürzte Ausgabe darstellt. Ungekürzt fände ich es besser.

    Fazit: Es ist ein spannender, meisterhaft komponierter, perfekt durchdachter Krimi, der einen bis zum Ende miträtseln lässt und mit einigen Überraschungen aufwartet.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein

Mehr Bücher des Autors

Weitere Empfehlungen zu „Kommissar Adamsberg Band 11: Das barmherzige Fallbeil “