Sweetbitter

Roman

Stephanie Danler

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2.5Sterne
3 Kommentare
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"'Sweetbitter' wird eine Menge Leute hungrig machen." The New York Times

Eigentlich wollte Tess nicht Kellnerin werden. Sie wollte ihrer provinziellen Herkunft entkommen, in die Großstadt eintauchen und endlich herausfinden, wofür sie...

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Kommentare zu "Sweetbitter"

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  • 4 Sterne

    6 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Isaopera, 12.05.2017

    "Sweetbitter" ist ein Buch, das polarisieren wird. Vielleicht ist das für manche bereits ein Grund es zu lesen - mich hat in jedem Fall wirklich der Klappentext sehr angesprochen, da ich die Gastronomie ein ganz spannendes Feld finde, und ich wurde nicht enttäuscht.
    Es ist sehr speziell, ja, aber genau das mochte ich so gern! Die Protagonistin Tess ist ein typisches Landei, das aber durch Zufall einen Job in einem richtig guten Restaurant bekommt. Hierbei lernt sie eine Menge, kann aber auch vielen Belastungen nicht standhalten und in ihrem ersten Jahr im Big Apple begleiten sie nicht nur kulinarische Köstlichkeiten, kleine und große Katastrophen und eine schwierige Liebesbeziehung, sondern auch eine Menge Drogen und Alkohol.
    Ich habe gelesen, dass Köche ein sehr hohes Berufsrisiko haben, an Alkoholismus zu erkranken. Diese und viele Hintergrundinformationen, die man so über die Gastro jemals gehört hat, kann man hier wunderbar einpassen, denn es ist eine ganz eigene Welt. Tess ist nicht alkoholkrank, sondern sie gerät erst in den Strudel dieses Betriebs - und natürlich auch in falsche Gesellschaft!
    Dabei ist der Roman nicht geradlinig, obwohl die zeitliche Chronologie erscheint, sondern eher episodisch, blitzlichtartig, teilweise kryptisch...aber ich wurde einfach total in diese Welt eingesogen!
    Eine kleine Warnung zum Schluss: Tess ist nicht sympathisch. Das muss sie auch nicht sein! Aber sie ist interessant - das in jedem Fall!
    Man könnte diesem Buch vielleicht mangelnde Emotionalität vorwerfen...das würde aber bedeuten, dass Emotionalität immer die Grundlage eines Romans sein muss! Dieser Meinung bin ich nicht, denn ich habe mich in weiten Teilen der Geschichte als unbeteiligter Beobachter gefühlt - und war trotzdem involviert!
    Bildet euch eure eigene Meinung - es kann sich lohnen!

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    janein
  • 3 Sterne

    6 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 29.04.2017

    Die 22-jährige Tess hat ihr Literaturstudium beendet und will nun raus aus der Provinz und endlich leben. Sie macht sich auf nach New York. Da sie aber noch keinen Plan hat, wie es weitergehen soll, nimmt sie erst einmal einen Job als Hilfskellnerin im exquisiten Restaurant am Union Square an. Erst einmal muss sie viel lernen über hervorragendes Essens und edle Weine. Die Kellnerin Simone nimmt sich ihrer an. Tess ist sehr angetan von dieser Welt mit eigenen Regeln und Gesetzen und noch mehr von Barkeeper Jake.
    Der Autorin ist es mit viel Sachverstand gelungen, diese Welt der Genüsse zu beschreiben, so dass man sich in diesen Mikrokosmos hineinversetzt fühlt. Alles ist sehr bildhaft beschrieben, mir lief manchmal das Wasser im Mund zusammen. Essen ist halt nicht nur Nahrungsaufnahme. Aber es geht auch nicht nur um Speisen und Getränke. Der Laden muss laufen und der Umsatz da sein.
    Wir begleiten Tess durch die Straßen New Yorks, bei ihrer Arbeit und in ihrer Freizeit. Aber sie kam mir nicht nahe und war mir nicht einmal sympathisch. Sie ist fasziniert von dem Umfeld im Restaurant und will alles Notwendige wissen, denn sie möchte Kellnerin werden. Die Arbeit ist hart und die Freizeit besteht aus Alkohol, Drogen und Sex. Was für ein leben! Obwohl sich eine Beziehung zu Jake entwickelt, kommt sie mir doch immer wieder vor, als wäre sie sich selbst genug. Sie hat daher Schwierigkeiten im Umgang mit anderen. Etwas ein Jahr können wir sie begleiten, doch ich spüre nicht, dass sie sich weiterentwickelt. Aber auch den anderen Charakteren fehlt Tiefe. Die Beziehungen
    Ich habe die ganze Zeit gedacht, da muss doch noch was kommen, aber es blieb doch ziemlich oberflächlich. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, aber die Geschichte konnte mich nicht packen.

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    janein
  • 1 Sterne

    6 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Claudia S., 13.05.2017

    Absolut bitter

    Dieses Buch hat mich so wütend gemacht, wie noch keines je zuvor. Die Texte vom Buchrücken und der Buchklappe versprechen so viel – und nichts davon wird gehalten. Die Protagonistin bleibt das halbe Buch über erst einmal namenslos. Das liest sich schon mal extrem unangenehm. Die Kapitel sind kurz und regelrecht vernebelt – so recht erschließt sich weder Sinn noch Zusammenhang.

    Ein großer Teil der Story besteht aus saufen, Drogenkonsum und sinnlosem und vor allem gefühlslosem Sex – alle mit allen, anschließend weiß die Hälfte der Figuren nicht mehr, mit wem sie wann in welcher Kiste waren und dann wird auch einfach mal alles ausprobiert. Kurz mal eine erotische gleichgeschlechtliche Einlage? Bitteschön. War es toll oder lassen wir das lieber wieder? Ach, warte wir den nächsten Drogenabsturz ab und entscheiden dann.

    Einerseits wird mit Geld nur um sich geworfen, andererseits hat keiner Geld für das Lebensnotwendige und alle schnorren sich irgendwie irgendwo durch. Von Obsessionen merke ich wenig, ich lese immer nur einen Exzess nach dem anderen. Und das wird sehr schnell langweilig. Poesie? Hunger nach mehr? Wer, bitte? Ich sehe nichts davon.

    Das Buch macht mich, wie schon erwähnt, sehr wütend. Hier werdnem eine Stadt und eine Branche in ein Licht gerückt, das nicht nur maßlos übertrieben, sondern auch noch extrem ekelhaft ist. Dazu eine junge Frau, die ihrem alten Leben entfliehen möchte und sich in den Falschen verliebt, das aber einfach nicht einsehen will, egal wer ihr das sagt, dafür aber in den Drogensumpf springt und niemals hinterfragt, ob das alles nicht noch übler ist, als das, wovon sie weggelaufen ist.

    Da bleibt es nicht aus, dass man als Leser nicht eine der Figuren ins Herz schließt und sich selbst möglichst weit von der Story distanziert. Das wird noch verstärkt durch die Tatsache, dass in den Dialogen sehr oft unklar ist, wer gerade mit wem spricht. Das ständige Nachlesen unterbricht den ohnehin zähen Lesefluss extrem.

    Die Ergüsse über Wein, Reben und Geschmacksnoten, Austern diverser Sorten und Kakerlaken – sie haben mich weder interessiert noch gefesselt. Alles wurde in einen Topf geworfen, wild umgerührt und in ein Buch gepresst. Sinn macht nichts davon. Und ich bin stocksauer, dass man mir damit kostbare Lese- und Lebenszeit gestohlen hat. Auch ist mir unverständlich, wieso ein Verlag ein solches Buch annimmt, druckt und noch so euphorisch bewirbt. Einen Gefallen hat sich damit jedenfalls niemand getan.

    Dass dieses Buch nur den unumgänglichen Pflichtstern von mir bekommt, ist inzwischen wohl klargeworden.

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    janein

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