Untreue

Roman

Paulo Coelho

Durchschnittliche Bewertung
2.5Sterne
3 Kommentare
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Ich will dir treu sein und dich ewig lieben. In guten wie in schlechten Zeiten. Bis dass der Tod uns scheidet. Wenn es nur so einfach wäre! Linda hat alles, doch das Entscheidende fehlt. Hat sie den Mut, die Frage nach der Leidenschaft zu stellen? Denn zu einer großen Liebe ist man ein Leben lang unterwegs.

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Kommentare zu "Untreue"

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  • 2 Sterne

    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    -Marley-, 28.01.2015

    Das Buch ist zwar sehr gut zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin, doch habe ich mir von meinem ersten Coelho eindeutig mehr versprochen. Untreue hat mich an sich ziemlich schnell angesprochen, es wurde etwas Interessantes versprochen, doch scheitert es gnadenlos an der Umsetzung. Dieser Roman hat nichts Fesselndes an sich oder etwas, an das man sich auch im Nachhinein gerne erinnern würde, stattdessen war ich eher froh als ich endlich mit dem Buch fertig war. Es gab einige Stellen, bei denen ich mich anstrengen musste konzentriert zu bleiben, weil mir viele der Monologe zu weit hergeholt, von der Handlung ablenkend und unpassend erschienen. Hatte manchmal sogar das Gefühl, man wolle mich belehren. Muss jedoch auch sagen, dass es Abschnitte gab, die es geschafft haben mich zu überzeugen.
    Eine wichtige Information, die meines Erachtens nirgendwo erwähnt wurde ist, dass Linda an einer Depression leidet. Und dabei weiß ich nicht einmal ob man es so benennen kann, denn das wird in diesem Roman nicht unbedingt behandelt, eher nur immer wieder erwähnt. Man hat als Leser schnell den Eindruck bekommen, dass mit Linda etwas nicht stimmt und auch ihre Gedanken kreisen immer wieder um ihren Zustand ohne, dass etwas Sinnvolles daraus entsteht und sie sich viel mehr die ganze Zeit über gedanklich im Kreis dreht.
    Mir ist es trotz der Ich-Perspektive nicht gelungen eine Verbindung zu Linda aufzubauen, weil mir ihre Handlungen und Gedanken, teilweise durch die Krankheit bedingt, größtenteils sehr unlogisch erschienen und sie mir generell sehr unsympathisch war. Weder der Ehemann noch die Söhne werden namentlich genannt, von den Söhnen ist sogar im gesamten Buch vielleicht nur an die fünf Mal die Rede. Hätte man sie nach der ersten Seite nicht mehr erwähnt, wäre es ein leichtes gewesen zu vergessen, dass es sie überhaupt gibt. Über Jacob König, ihre Affäre, erfährt man deutlich mehr als über ihre Familie, doch auch dieser konnte mich nicht für sich einnehmen. Die Nebencharaktere wurden eben nur oberflächlich dargestellt, sodass ich ihnen gegenüber gar keine Gefühle hegte.
    Das Ende ist für mich das Ausschlaggebende für die Bewertung mit 'nur' zwei Sternen. Es kam viel zu abgehakt ohne einen Sinn zu ergeben, als hätte der Autor die maximale Seitenanzahl erreicht und müsste nun schnell eine Lösung für die Probleme finden. Zufriedenstellend war es keinesfalls und ich hätte wenigstens an diesem Punkt etwas mehr erwartet.

    Fazit:
    Ein Buch, das man lesen kann aber nicht unbedingt muss. Man würde, abgesehen von ein paar schönen Stellen/Sätzen, nicht viel verpassen.
    Da ich aber schon gelesen habe, dass auch einige Coelho Fans von diesem Buch nicht begeistert sind, werde ich mir mal eins seiner früheren Werke durchlesen.

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    janein
  • 1 Sterne

    4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Wedma B., 21.12.2015

    Einige Zeilen zum Äußeren:

    Das Buch auch sich ist wirklich gut gemacht. Es ist schon ein Erlebnis, ein Schmuckstück. Wunderbar leicht, angenehme Haptik des Umschlages und der Seiten tragen dazu bei, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. Die Schriftgröße ist gut getroffen, eine Seite enthält nicht zu viel und nicht zu wenig Text. Einige Kapitel sind manchmal nur 1,5 Seiten lang, als ob sie an die Abstände zwischen zwei kurzen U-Bahn Stationen angepasst wären. Etwas fehlte mir bei all dieser Perfektion: ein Lesezeichen. Das dünne Booklet, das die früheren Werke des Autors anpreist, wollte ich für diesen Zweck nicht verwenden. Aber insgesamt ist die Gestaltung des Buches gut gelungen. Recht lesefreundlich gestaltet, eignet es sich gut als Geschenk, wenn der Beschenkte ein ausgemachter Fan von Coelho ist.

    Zum Inhalt:
    Es ist eine Ich-Erzählung in Präsens. Die Form passt gut zum Inhalt. Anfangs verschafft dieser Erzählstil gewisse Nähe zum Leser, stellt Vertraulichkeit her, denn so ähnelt dieser Monolog einer Beichte. Die Sprache ist einfach und klar.
    Eine 31-Jährige Genferin, Linda, erzählt über sich. Es mangele ihr an materiellen Dingen nicht, einen angesehenen Job, einen wohlhabenden Mann und reizende Kinder hat sich auch, aber sie vermisst etwas Grundliegendes in ihrem Leben und schlittert in eine handfeste Depression, aus der sie keinen Ausweg findet. Im Wesentlichen geht es das ganze Buch lang um den Weg daraus.
    Spätestens nach hundert Seiten fällt die Ich-Form auf den Geist und man fängt an sich arg zu langweilen. Die Handlung plätschert immer weiter dahin. Mit der Figur kann man auch nicht warm werden, denn sie erinnert an eine nervige Bekannte, die ständig und in epischer Breite über ihre Probleme berichtet und ihren negativen Gemütszustand auf einen ablädt.
    Es gibt durchaus gute Ideen, einige tiefschürfende Gedanken, der Autor wirft wichtige Fragen in die Runde ein – das Ganze als Lindas Gedanken, denn sie versucht der Depression zu entkommen, versucht sich zu erklären, wie sie dorthin kommt, sie will ja letztendlich eine Lösung finden. Sie fängt eine Affäre an, redet sich ein, sie wäre verliebt, lässt sich von ihm erniedrigen, das alles bringt sie aber auch nicht weiter. Sie besorgt sich Drogen und versucht sie der Frau des Geliebte unterzujubeln. Sie geht zu den Psychotherapeuten, spricht sogar mit einem kubanischen Schamanen, der eher grotesk, wie die Therapeuten auch, daherkommt.
    Am Ende findet sie schon eine Erlösung. Diese kommt aber reichlich a lá deus ex machina, also völlig aus der Luft gegriffen.
    Das ist mein erstes und auch letztes Coelho Buch. Ich lese gerne etwas Neues von den Autoren, die ich noch nicht kenne. In dem Fall blieb mir absolut unklar, weshalb er als Bestsellerautor gefeiert wird, vermutlich gnadenlos gehyped. In meinen Augen hat er als Erzähler auf der ganzen Linie versagt. Auf glaubhafte, spannende Figuren, eine packende Handlung und Erzählweise habe ich vergeblich gewartet. Stattdessen gab es an mehreren Stellen seitenweise fade Belehrungen mit gehobenem Finger. Vor meinem inneren Auge tauchte ein Bild eines Predigers auf, der von der Kanzel seine Ideen unters Volk bringen will. Deshalb 1 von 5 möglichen Sternen und nie wieder ein Coelho. Garantiert.

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    janein
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