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Heißer Krimi-Stoff aus dem kalten Oslo
Ein nervenaufreibender und abgründiger Krimi aus dem hohen Norden von Spiegel-Bestseller-Autor Gard Sveen.
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  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Inge W., 25.06.2018 bei Weltbild bewertet

    Düster aber gut, Krimiliteratur auf höchstem Niveau; mit starken Charakterstudien und einer packenden Geschichte. Nordisch, cool, mitreißend. April 2005. Oslo ist ein kalter Ort. Der norwegische Kommissar Tommy Bergmann, ein Ermittler mit besonderer Geschichte, steht am Abgrund denn er versucht einen hoffnungslosen Fall zu lösen. Die umfangreichste Mordermittlung der letzten Jahre scheint jetzt ihrem Ende entgegenzugehen. Aber – tut sie das wirklich? Die Ermittlungen im Fall Amanda stehen still, und die kritischen Stimmen im Präsidium werden – nach allem, was wir erfahren haben – zum Schweigen gezwungen. Tommy Bergmann hält verbissen an dem alten Fall fest, den seine Kollegen längst abgehakt haben. Die 13-jährige Amanda ist verschwunden und für tot erklärt. Auch ihr vermeintlicher Mörder Jon-Olav Farberg soll tot sein. Tommy Bergmann ist der Einzige im Osloer Präsidium, der noch immer fest daran glaubt, dass Amanda lebt. Auch wenn der verbrannte Leichnam, der in Oslo gefunden wurde, noch nicht als der von Farberg identifiziert werden konnte, gilt Faberge offiziell als tot und beerdigt. Bergmann läuft Gefahr, vom Dienst suspendiert zu werden, weil er den Fall nicht aufgeben will. Doch er kann nicht anders, er muss weitergraben in diesem hoffnungslosen Fall und wird dafür von seinen Kollegen isoliert. Als er fast aufgeben will, stößt er auf die Spuren einer Sekte, in Form von zwei Postkarten aus der litauischen Hauptstadt Vilnius. Auf den Rückseiten steht "Seelen in Flammen" beziehungsweise "Tanzendes Blut". Die Spuren führen Bergmann zu einer Sekte aus der Zarenzeit. Die Mitglieder glauben, dass ein Mörder erlöst werden kann, wenn er ein junges Mädchen, geboren im Sternzeichen des Widder, verstümmelt. Ihr Anführer sieht sich als weiser Hirte, der das einfache Leben liebt. Auch er glaubt, dass ein Mörder erlöst werden kann, wenn ein junges Mädchen geopfert wird. Wie Amanda. Oder wie die Tochter von Susanne Bech, Bergmanns Kollegin. Dass die Macht sich selbst schützt, ist nichts Neues. Dass dies aber auf Kosten einer Dreizehnjährigen und ihrer Familie geschieht, kann weder von der Polizeipräsidentin noch von der Staatsanwaltschaft geduldet werden. Die Osloer Polizei scheint mit dem derzeitigen Ermittlungsstand ganz zufrieden zu sein, die Frage ist nur, ob Polizei und Staatsanwaltschaft nicht im Begriff sind, sich neuerlich in einen Skandal zu verstricken. "Der einsame Bote" ist Krimiliteratur auf höchstem Niveau; mit starken Charakterstudien und einer packenden Geschichte. Viele Rätsel und überraschende Wendungen führen immer wieder auf die falsche Spur! Die umfangreichste Mordermittlung der letzten Jahre in diesem hoffnungslosen Fall sowie ein hartnäckiger Kommissar und pathologischer Misshandler. Voilá, fertig ist ein ziemlich dickes Wespennest bzw. der beste Krimi Skandinaviens. Ein hervorragend geschriebener Krimi mit guten Charakteren und ein stimmiger Plot der einen guten Einblick in alle Facetten der Tragödien der Sekte aus der Zarenzeit darstellt. Gard Sveen versteht es die Spannung von Anfang bis Ende auf einem sehr hohen Niveau zu halten. Ein intelligent konstruierter, lesenswerter Krimi mit Tiefgang, aufregend bis zum furiosen, verblüffenden, offenen Ende. Man muss also auf den nächsten Band warten, um dann hoffentlich die endliche Lösung des Falls zu erfahren. Nicht für jedermann und keinesfalls leichte Kost. Anspruchsvoll und lesenswert!

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Luise D., 13.06.2018

    Seit Monaten wird in Oslo die 13jährige Amanda vermisst. Kommissar Tommy Bergmann sucht verzweifelt nach ihr, doch nun wird das Mädchen für tot erklärt und der Fall damit abgeschlossen. Doch das kann und will Tommy nicht hinnehmen: Er ermittelt trotz drohender Suspendierung weiter. Kann es sein, dass der berüchtigte Serienmörder Farberg noch am Leben ist und nicht verbrannt, wie es den Anschein hat? Tommy ermittelt in alle Richtungen, eine Spur führt ihn ins Baltikum. Seine Kollegin Susanne verfolgt währenddessen in Norwegen und Schweden weitere Spuren. Doch beide sind rechte Sturköpfe, da ist die Zusammenarbeit und der Austausch nicht immer einfach.
    Nach „Der letzte Pilger“ ist „Der einsame Bote“ der zweite Fall für den außergewöhnlichen Kommissar Tommy Bergmann. Dem Autor Gard Sveen ist auch mit diesem Band wieder ein sehr gutes Buch gelungen. Der Schreibstil ist geradlinig und ohne besondere Ausschmückungen, sehr flüssig zu lesen. Die Spannung ist immer vorhanden, als Leser fiebert und bangt man bis zum Schluss mit den Ermittlern. Tommy ist eine zwiespältige Figur, sein unbedingter Wille, dieses Kind zu retten, wirkt sehr sympathisch, doch er hat auch einige sehr dunkle Wesenszüge, die man bei einem Kommissar nicht vermuten würde. Trotzdem ist er für mich eine tolle Figur, vielleicht gerade, weil er so wenig perfekt ist. Auch Susanne ist sehr ambitioniert, aber auch eigensinnig, ebenfalls eine starke Protagonistin. Zusammen sind sie ein ungewöhnlich gutes Team.
    Das Cover ist düster und ähnelt dem des ersten Bandes, hier gefällt mir besonders der Farbverlauf in der Schrift, das gibt dem Titel etwas Geheimnisvolles. Auch der Titel ist gut gewählt, passt zur Geschichte. Mit „Der einsame Bote“ hat „Der letzte Pilger“ eine würdige und empfehlenswerte Fortsetzung bekommen.

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  • 5 Sterne

    Luise D., 12.06.2018 bei Weltbild bewertet

    Seit Monaten wird in Oslo die 13jährige Amanda vermisst. Kommissar Tommy Bergmann sucht verzweifelt nach ihr, doch nun wird das Mädchen für tot erklärt und der Fall damit abgeschlossen. Doch das kann und will Tommy nicht hinnehmen: Er ermittelt trotz drohender Suspendierung weiter. Kann es sein, dass der berüchtigte Serienmörder Farberg noch am Leben ist und nicht verbrannt, wie es den Anschein hat? Tommy ermittelt in alle Richtungen, eine Spur führt ihn ins Baltikum. Seine Kollegin Susanne verfolgt währenddessen in Norwegen und Schweden weitere Spuren. Doch beide sind rechte Sturköpfe, da ist die Zusammenarbeit und der Austausch nicht immer einfach.
    Nach „Der letzte Pilger“ ist „Der einsame Bote“ der zweite Fall für den außergewöhnlichen Kommissar Tommy Bergmann. Dem Autor Gard Sveen ist auch mit diesem Band wieder ein sehr gutes Buch gelungen. Der Schreibstil ist geradlinig und ohne besondere Ausschmückungen, sehr flüssig zu lesen. Die Spannung ist immer vorhanden, als Leser fiebert und bangt man bis zum Schluss mit den Ermittlern. Tommy ist eine zwiespältige Figur, sein unbedingter Wille, dieses Kind zu retten, wirkt sehr sympathisch, doch er hat auch einige sehr dunkle Wesenszüge, die man bei einem Kommissar nicht vermuten würde. Trotzdem ist er für mich eine tolle Figur, vielleicht gerade, weil er so wenig perfekt ist. Auch Susanne ist sehr ambitioniert, aber auch eigensinnig, ebenfalls eine starke Protagonistin. Zusammen sind sie ein ungewöhnlich gutes Team.
    Das Cover ist düster und ähnelt dem des ersten Bandes, hier gefällt mir besonders der Farbverlauf in der Schrift, das gibt dem Titel etwas Geheimnisvolles. Auch der Titel ist gut gewählt, passt zur Geschichte. Mit „Der einsame Bote“ hat „Der letzte Pilger“ eine würdige und empfehlenswerte Fortsetzung bekommen.

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  • 5 Sterne

    Arne K., 15.07.2018 bei Weltbild bewertet

    Der Klappentext

    „Oslo ist ein kalter Ort. Kommissar Tommy Bergmann steht am Abgrund. Bis heute gibt es keine Spur von der 13-jährigen Amanda, die er schon seit Monaten sucht. Jetzt wurde das Mädchen für tot erklärt, der Mörder angeblich beerdigt und der Fall offiziell abgeschlossen. Gibt Bergmann seine Ermittlungen nicht auf, wird er suspendiert. Doch er kann nicht anders, er muss weitergraben in diesem hoffnungslosen Fall und wird dafür von seinen Kollegen isoliert. Als er fast aufgeben will, stößt er auf die Spuren einer Sekte. Ihr Anführer sieht sich als weiser Hirte, der das einfache Leben liebt. Er glaubt, dass ein Mörder erlöst werden kann, wenn ein junges Mädchen geopfert wird. Wie Amanda. Oder wie die Tochter von Susanne Bech, Bergmanns Kollegin.“

    hat mich mehr als neugierig auf dieses Buch gemacht. Zugegebenermaßen wäre es mir wohl allein aufgrund des Covers eher nicht aufgefallen im Buchladen, von daher sind Klappentexte da weit nützlicher. Viele Bücher habe ich schon anhand des Klappentextes erstmal „aussortiert“ und das hat sich auch fast immer als gute Entscheidung herausgestellt...

    Gard Sveen hat mit „Der einsame Bote“ auf 304 Seiten einen Kriminalroman geschaffen, der fast schon Thriller zu nennen ist, so spannend und fesselnd erzählt der Autor seine Geschichte. Man wird fast von der ersten Seite an fest gepackt und quasi nicht mehr losgelassen bis zum furiosen Ende.

    Die Figuren sind nicht nur sehr interessant, sondern auch noch gut eingefügt in die Geschichte, alles passt wie ein perfektes Puzzle ineinander. Da versteht einer sein Handwerk !

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  • 4 Sterne

    bookloving, 09.06.2018

    *Düstere, abgründige Krimi-Fortsetzung*
    „Der einsame Bote“ vom norwegischen Bestseller-Autor Gard Sveen ist bereits der 3. Band seiner Krimi-Serie um den Osloer Kommissar Tommy Bergmann. Ohne die Vorgängerbände zu kennen, ist es allerdings nicht sehr ratsam den neuesten Band zu lesen. Er enthält sehr viele Querverweise zu den vorangegangenen Fällen und früheren Ermittlungen, so dass einige fesselnde Verwicklungen und Andeutungen ohne Kenntnis der Hintergründe nicht völlig verstanden werden können. Hier wäre ein Hinweis im Klappentext des Buchs sehr wünschenswert, um etwaigen Enttäuschungen der Leser vorzubeugen.
    Sveen hat eine gelungene, komplexe Fortsetzung seines Vorgängerbands »Teufelskälte« vorgelegt und den Kriminalfall mit einem unglaublich packender Showdown zum Abschluss gebracht. Insgesamt kann dieser Band allerdings nicht mehr an den hervorragenden, atmosphärisch dichten Auftakt seiner Krimireihe mit dem Titel »Der letzte Pilger« heranreichen.
    Nach einem Einstieg mit einem groben Überblick über die bisherigen Ereignisse in Form einer Pressemitteilung werden viele Fäden aus dem Vorgängerband wieder aufgegriffen, die die volle Konzentration des Lesers fordern. Durch Rückblicke und Wechsel der Erzählstränge baut sich schon bald enorme Spannung auf. Es entfaltet sich eine hochkomplexe Handlung mit typischen Elementen eines fesselnden Psychothrillers. Die vermisste 13jährige Amanda, die Opfer eines bestialischen Kinderschänders ist - ein toter Serienkiller, der von den Toten auferstanden zu sein scheint und Spuren zu einer mysteriösen, religiösen Sekte in Litauen, die grausame Rituale praktiziert – eine große Herausforderung für den genialen Ermittler der Osloer Polizei, den ernsthafte Zweifel an den Ergebnissen der damaligen Ermittlungsarbeit plagen. Obwohl Bergmann wegen einer Abmahnung im Entführungsfall von Amanda nicht mehr ermitteln darf, setzt er seine Jagd nach dem wahren Mörder auf eigene Faust und entgegen dem Willen seiner Vorgesetzten fort. Parallel hierzu ermittelt seine junge Kollegin Susanne Bech in einem anderen Fall, der mit Bergmanns Untersuchungen zusammenzuhängen scheint, und sie rasch in akute Gefahr bringt. Nach und nach lässt Sveen uns in erschreckende Abgründe der menschlichen Psyche blicken. Bergmanns Ausflug nach Vilnius nimmt uns mit auf eine nervenaufreibende Achterbahnfahrt, ein mysteriöses Katz-und-Maus-Spiel offenbart uns ein verstörendes Horrorkabinett an Perversitäten und Schrecken. Als typisch skandinavischer Krimi ist der Roman nahezu durchgehend von einer beklemmenden, düsteren Stimmung geprägt, die nur selten von einigen Lichtblicken durchbrochen wird, und die extrem dunkle Handlung unterstreicht.
    Der Protagonist Tommy Bergmann ist ein sehr vielschichtiger, hochkomplexer Charakter – ein Antiheld, der mit großen psychischen Problemen zu kämpfen hat. Die Einblicke in sein Privatleben und seine persönlichen Probleme nehmen in diesem Band keinen sehr großen Raum ein. Seine inneren Dämonen und charakterlichen Defizite wie seine Gewalttätigkeit gegenüber Frauen, deren Wurzeln scheinbar in der Vergangenheit liegen und weiterhin im Dunkeln bleiben, scheint er mittlerweile besser im Griff zu haben. Seine besessene Suche nach der Wahrheit, großes Engagement und Ausdauer im Job machen ihn trotz seiner unverantwortlichen Alleingänge und dunklen Seiten zwar interessant, aber nicht allzu sympathisch. Insgesamt wirkte er auf mich sehr unnahbar und konnte mich nicht richtig mitreißen. Die übrigen Charaktere sind ausreichend plastisch und lebensnah ausgearbeitet, so dass ihre Handlungen für mich weitgehend nachvollziehbar waren.
    Die teilweise verwirrenden Details aus der Vergangenheit fügen sich allmählich wie Puzzleteilchen zusammen und geben Hinweise auf Tommys aktuelle Ermittlungen. Nach einigen unvorhersehbaren Wendungen, falschen Spuren, etlichen Sackgassen und unfassbar grausamen und abstoßenden Enthüllungen, die beim Leser starke Nerven erfordern, gipfelt der Krimi in einem packenden Showdown, der an Dramatik kaum zu überbieten ist. Die Aufklärung des komplizierten Falls war insgesamt schlüssig und nachvollziehbar, und doch bleiben noch einige offene Aspekte, die den Leser verwirrt zurücklassen. Nach diesem schockierenden Ende bin ich gespannt, ob es für Bergmann überhaupt im neuen Band weitergehen kann.
    FAZIT
    Eine fesselnde Fortsetzung des unglaublich düsteren, abgründigen Krimis mit der noch ausstehenden Auflösung des hochkomplexen Falls aus dem Vorgängerband!

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  • 4 Sterne

    bookloving, 09.06.2018 bei Weltbild bewertet

    *Düstere, abgründige Krimi-Fortsetzung*
    „Der einsame Bote“ vom norwegischen Bestseller-Autor Gard Sveen ist bereits der 3. Band seiner Krimi-Serie um den Osloer Kommissar Tommy Bergmann. Ohne die Vorgängerbände zu kennen, ist es allerdings nicht sehr ratsam den neuesten Band zu lesen. Er enthält sehr viele Querverweise zu den vorangegangenen Fällen und früheren Ermittlungen, so dass einige fesselnde Verwicklungen und Andeutungen ohne Kenntnis der Hintergründe nicht völlig verstanden werden können. Hier wäre ein Hinweis im Klappentext des Buchs sehr wünschenswert, um etwaigen Enttäuschungen der Leser vorzubeugen.
    Sveen hat eine gelungene, komplexe Fortsetzung seines Vorgängerbands »Teufelskälte« vorgelegt und den Kriminalfall mit einem unglaublich packender Showdown zum Abschluss gebracht. Insgesamt kann dieser Band allerdings nicht mehr an den hervorragenden, atmosphärisch dichten Auftakt seiner Krimireihe mit dem Titel »Der letzte Pilger« heranreichen.
    Nach einem Einstieg mit einem groben Überblick über die bisherigen Ereignisse in Form einer Pressemitteilung werden viele Fäden aus dem Vorgängerband wieder aufgegriffen, die die volle Konzentration des Lesers fordern. Durch Rückblicke und Wechsel der Erzählstränge baut sich schon bald enorme Spannung auf. Es entfaltet sich eine hochkomplexe Handlung mit typischen Elementen eines fesselnden Psychothrillers. Die vermisste 13jährige Amanda, die Opfer eines bestialischen Kinderschänders ist - ein toter Serienkiller, der von den Toten auferstanden zu sein scheint und Spuren zu einer mysteriösen, religiösen Sekte in Litauen, die grausame Rituale praktiziert – eine große Herausforderung für den genialen Ermittler der Osloer Polizei, den ernsthafte Zweifel an den Ergebnissen der damaligen Ermittlungsarbeit plagen. Obwohl Bergmann wegen einer Abmahnung im Entführungsfall von Amanda nicht mehr ermitteln darf, setzt er seine Jagd nach dem wahren Mörder auf eigene Faust und entgegen dem Willen seiner Vorgesetzten fort. Parallel hierzu ermittelt seine junge Kollegin Susanne Bech in einem anderen Fall, der mit Bergmanns Untersuchungen zusammenzuhängen scheint, und sie rasch in akute Gefahr bringt. Nach und nach lässt Sveen uns in erschreckende Abgründe der menschlichen Psyche blicken. Bergmanns Ausflug nach Vilnius nimmt uns mit auf eine nervenaufreibende Achterbahnfahrt, ein mysteriöses Katz-und-Maus-Spiel offenbart uns ein verstörendes Horrorkabinett an Perversitäten und Schrecken. Als typisch skandinavischer Krimi ist der Roman nahezu durchgehend von einer beklemmenden, düsteren Stimmung geprägt, die nur selten von einigen Lichtblicken durchbrochen wird, und die extrem dunkle Handlung unterstreicht.
    Der Protagonist Tommy Bergmann ist ein sehr vielschichtiger, hochkomplexer Charakter – ein Antiheld, der mit großen psychischen Problemen zu kämpfen hat. Die Einblicke in sein Privatleben und seine persönlichen Probleme nehmen in diesem Band keinen sehr großen Raum ein. Seine inneren Dämonen und charakterlichen Defizite wie seine Gewalttätigkeit gegenüber Frauen, deren Wurzeln scheinbar in der Vergangenheit liegen und weiterhin im Dunkeln bleiben, scheint er mittlerweile besser im Griff zu haben. Seine besessene Suche nach der Wahrheit, großes Engagement und Ausdauer im Job machen ihn trotz seiner unverantwortlichen Alleingänge und dunklen Seiten zwar interessant, aber nicht allzu sympathisch. Insgesamt wirkte er auf mich sehr unnahbar und konnte mich nicht richtig mitreißen. Die übrigen Charaktere sind ausreichend plastisch und lebensnah ausgearbeitet, so dass ihre Handlungen für mich weitgehend nachvollziehbar waren.
    Die teilweise verwirrenden Details aus der Vergangenheit fügen sich allmählich wie Puzzleteilchen zusammen und geben Hinweise auf Tommys aktuelle Ermittlungen. Nach einigen unvorhersehbaren Wendungen, falschen Spuren, etlichen Sackgassen und unfassbar grausamen und abstoßenden Enthüllungen, die beim Leser starke Nerven erfordern, gipfelt der Krimi in einem packenden Showdown, der an Dramatik kaum zu überbieten ist. Die Aufklärung des komplizierten Falls war insgesamt schlüssig und nachvollziehbar, und doch bleiben noch einige offene Aspekte, die den Leser verwirrt zurücklassen. Nach diesem schockierenden Ende bin ich gespannt, ob es für Bergmann überhaupt im neuen Band weitergehen kann.
    FAZIT
    Eine fesselnde Fortsetzung des unglaublich düsteren, abgründigen Krimis mit der noch ausstehenden Auflösung des hochkomplexen Falls aus dem Vorgängerband!

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  • 5 Sterne

    eleisou, 18.06.2018 bei Weltbild bewertet

    Erstmal im Voraus betont: Für die Leser, die die Vorgänger Der letzte Pilger und Teufelskälte nicht gelesen haben, gibt es am Anfang eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse, damit sich die Leser nicht verloren fühlen. Trotzdem denke ich, dass es schwierig sein kann, mit dem dritten Band zu beginnen. Man sollte sich also die Zeit nehmen, beide ersten Bänder zu lesen und mit der korrekten Reihenfolge anzufangen. Der einsame Bote von Gard Sveen ist somit der dritte Fall für den sympatischen Osloer Kommissar Tommy Bergmann, der immer noch nach der 13-jährigen Amanda sucht, obwohl ihr Mörder Jon-Olav Farberg angeblich tot ist. Doch Tommy glaubt dies nicht, verfolgt einer Spur, gerät in die innersten Geheimgründe einer Sekte und wird auch mit einem anderen makabren Mord konfrontiert, in dem es vielleicht einen Zusammenhang gibt.
    Die Spannung des Buches ist stetig steigend, der Schreibstil gewohnt kühl aber übberaschend, mit ungewohnten Wendungen und eine komplexen Denkweise.
    Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen, einzig der Punkt, dass das Buch nicht direkt als Teil 3 der Serie präsentiert wird, könnte die Leser in Verwirrung bringen. Gut, das mir das nicht passiert ist.

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  • 5 Sterne

    Angela H., 22.06.2018 bei Weltbild bewertet

    Die dreizehnjährige Amanda ist verschwunden. Sie wird für tot erklärt, genauso wie der vermeindliche Mörder, und der Fall ist abgeschlossen. Jedoch ist Kommissar Tommy Bergmann davon überzeugt, dass sie noch lebt. Verbissen macht er sich auf die Suche und läuft in Gefahr, seine Stelle zu verlieren. Seine Reise geht nach Litauen, denn die Spuren führen ihn zu einer Sekte, welche es offiziell nicht mehr gibt.

    Ich finde das Buch packend und konnte es kaum weglegen. Mit seinen 300 Seiten ging es Schlag auf Schlag, auch wenn sich nicht alle Fragen beantwortet haben. Es liest sich gut und ist verständlich. Eindrücklich wird das Leben in Litauen beschrieben, es wird einem klar, dass das Leben dort, v.a. auf dem Lande, nicht gleich ist wir hierzulande. Googelt man sich dann durch diese Gegend, schaut man sich Bilder an zum Beispiel vom Ort Svencionys nahe der weissrussischen Grenze, fühlt man sich um einige Jahre zurückversetzt, und die Geschichte erscheint noch düsterer.

    Ich kann "Der einsame Bote" nur weiterempfehlen.

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  • 5 Sterne

    mannomania, 29.06.2018

    Der einsame Bote von Gard Sveen
    Ein Kriminalroman mit 302 Seiten und 4 Teilabschnitten
    Das Cover ist prägnant aber unheilvoll

    Zum Inhalt:
    Der mehrfache Kindermörder Jon-Olav Farberg ist tot, der Fall wird zu den Akten genommen.
    Aber Kommissar Tommy Bergmann glaub es nicht. Durch einen Zeitungsartikel, den er fand, las er, daß eine Frauenleiche in Litauen gefunden wurde, und eine extreme Sekte involviert sein soll.
    Als Bergmann die Recherchen allein in Farbergs Haus aufnimmt, wird er verfolgt...

    Fazit:
    Der Autor schreibt eine etwas wirre Geschichte, zu viele Namen und Orte tauchen auf, aber mit steigender Spannung.
    Im weiteren Verlauf gibt es falsche Fährten und auch unerwartete Verwicklungen.
    Die Hauptfigur Tommy Bergmann gibt sich große Mühe und versucht, den Fall des ermordeten Mädchens, der 13jährigen Amanda, aufzuklären, er hat leider kein Team, das ihm zur Seite steht.

    Der Krimi ist fesselnd und aufregend, der den Leser in Spannung hält.

    Danke an vorablesen.de für diesen Buchgewinn!

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  • 5 Sterne

    mannomania, 29.06.2018 bei Weltbild bewertet

    Der einsame Bote von Gard Sveen
    Ein Kriminalroman mit 302 Seiten und 4 Teilabschnitten
    Das Cover ist prägnant aber unheilvoll

    Zum Inhalt:
    Der mehrfache Kindermörder Jon-Olav Farberg ist tot, der Fall wird zu den Akten genommen.
    Aber Kommissar Tommy Bergmann glaub es nicht. Durch einen Zeitungsartikel, den er fand, las er, daß eine Frauenleiche in Litauen gefunden wurde, und eine extreme Sekte involviert sein soll.
    Als Bergmann die Recherchen allein in Farbergs Haus aufnimmt, wird er verfolgt...

    Fazit:
    Der Autor schreibt eine etwas wirre Geschichte, zu viele Namen und Orte tauchen auf, aber mit steigender Spannung.
    Im weiteren Verlauf gibt es falsche Fährten und auch unerwartete Verwicklungen.
    Die Hauptfigur Tommy Bergmann gibt sich große Mühe und versucht, den Fall des ermordeten Mädchens, der 13jährigen Amanda, aufzuklären, er hat leider kein Team, das ihm zur Seite steht.

    Der Krimi ist fesselnd und aufregend, der den Leser in Spannung hält.

    Danke an vorablesen.de für diesen Buchgewinn!

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  • 4 Sterne

    Igela, 14.07.2018

    Von der 13jährigen Amanda Viskwenn fehlt seit Monaten jede Spur. Alle sind überzeugt, dass das Mädchen tot ist und von einem Serientäter, der sechs Mädchen auf dem Gewissen hat, ermordet wurde. Alle ausser Tommy Bergmann. Sein Chef von der Personalabteilung des Osloer Polizeidiskrits droht ihm mit der Suspendierung, falls er den Fall weiter verfolgt. Tommy lässt sich krank schreiben und reist nach Litauen, da sich dort wichtige Hinweise ergeben haben.

    Dies ist der dritte Teil rund um Tommy Bergmann. Normalerweise ist es ja so, dass Fälle rund um einen Ermittler in sich abgeschlossen sind. Dies ist hier nicht der Fall, denn die Handlung geht weiter, nach Band 1 und Band 2. Wenn ein Verlag schon darauf verzichtet, auf dem Cover klar " 3. Teil " zu deklarieren, sollte man vielleicht wenigstens den Klappentext so gestalten, dass dies für Neuleser ersichtlich ist. Denn meiner Meinung nach, sollte man unbedingt Band 1 und 2 gelesen haben, um alles einordnen zu können.
    Hier laufen viele Stränge aus dem ersten und zweiten Teil zusammen, und zu Beginn war ich beeindruckt, wie gut ich wieder in die Geschichte reinkam, obwohl es schon länger her ist, dass ich die Vorgänger gelesen hatte. Denn bei jeder neuen Figur, wird in ein, zwei Sätzen erklärt, wie sie zu den anderen Figuren steht. Die Handlung wird mehr und mehr komplex und ich hatte auch mit Vorwissen ordentlich zu tun, die Fäden zu sortieren.
    Gut ist, dass dieses Buch berechtigterweise als Thriller deklariert wird. Es geht um 13 jährige Mädchen, die entführt werden. Auch der Fund eines (erwachsenen) Opfers mit grausigen Beschreibungen, geht unter die Haut. Denn, es wird neben des Vermisstenfalles auch eine Frau tot am Ufer eines Sees gefunden.
    Ich empfand den Schreibstil an einigen Stellen doch etwas langatmig. Gerade Ausführungen in die Geschichte einer Sekte haben mich doch ordentlich in meiner Geduld gefordert.
    Der Autor hat sich entschlossen dem Ermittler Tommy Bergmann dem Stempel " einsamer Wolf" aufzudrücken. Tommy hat beträchtliche psychische Probleme, und arbeitet am liebsten alleine. Er hat Ecken und Kanten, etwas was ich viel lieber mag in Büchern als die durchorganisierten, durchgestylten Superermittler.
    Das Grundthema, Verbrechen an Minderjährigen, ist happig und wie immer, wenn Kinder involviert sind, löst das Gänsehaut bei mir aus. Hier ist es jedoch zum Glück so, dass Abscheulichkeiten an Kindern nicht zu detailliert beschrieben werden.
    Eine gelungene Fortsetzung nach "Teufelskälte" und "der einsame Pilger"!

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  • 4 Sterne

    Igela, 14.07.2018 bei Weltbild bewertet

    Von der 13jährigen Amanda Viskwenn fehlt seit Monaten jede Spur. Alle sind überzeugt, dass das Mädchen tot ist und von einem Serientäter, der sechs Mädchen auf dem Gewissen hat, ermordet wurde. Alle ausser Tommy Bergmann. Sein Chef von der Personalabteilung des Osloer Polizeidiskrits droht ihm mit der Suspendierung, falls er den Fall weiter verfolgt. Tommy lässt sich krank schreiben und reist nach Litauen, da sich dort wichtige Hinweise ergeben haben.

    Dies ist der dritte Teil rund um Tommy Bergmann. Normalerweise ist es ja so, dass Fälle rund um einen Ermittler in sich abgeschlossen sind. Dies ist hier nicht der Fall, denn die Handlung geht weiter, nach Band 1 und Band 2. Wenn ein Verlag schon darauf verzichtet, auf dem Cover klar " 3. Teil " zu deklarieren, sollte man vielleicht wenigstens den Klappentext so gestalten, dass dies für Neuleser ersichtlich ist. Denn meiner Meinung nach, sollte man unbedingt Band 1 und 2 gelesen haben, um alles einordnen zu können.
    Hier laufen viele Stränge aus dem ersten und zweiten Teil zusammen, und zu Beginn war ich beeindruckt, wie gut ich wieder in die Geschichte reinkam, obwohl es schon länger her ist, dass ich die Vorgänger gelesen hatte. Denn bei jeder neuen Figur, wird in ein, zwei Sätzen erklärt, wie sie zu den anderen Figuren steht. Die Handlung wird mehr und mehr komplex und ich hatte auch mit Vorwissen ordentlich zu tun, die Fäden zu sortieren.
    Gut ist, dass dieses Buch berechtigterweise als Thriller deklariert wird. Es geht um 13 jährige Mädchen, die entführt werden. Auch der Fund eines (erwachsenen) Opfers mit grausigen Beschreibungen, geht unter die Haut. Denn, es wird neben des Vermisstenfalles auch eine Frau tot am Ufer eines Sees gefunden.
    Ich empfand den Schreibstil an einigen Stellen doch etwas langatmig. Gerade Ausführungen in die Geschichte einer Sekte haben mich doch ordentlich in meiner Geduld gefordert.
    Der Autor hat sich entschlossen dem Ermittler Tommy Bergmann dem Stempel " einsamer Wolf" aufzudrücken. Tommy hat beträchtliche psychische Probleme, und arbeitet am liebsten alleine. Er hat Ecken und Kanten, etwas was ich viel lieber mag in Büchern als die durchorganisierten, durchgestylten Superermittler.
    Das Grundthema, Verbrechen an Minderjährigen, ist happig und wie immer, wenn Kinder involviert sind, löst das Gänsehaut bei mir aus. Hier ist es jedoch zum Glück so, dass Abscheulichkeiten an Kindern nicht zu detailliert beschrieben werden.
    Eine gelungene Fortsetzung nach "Teufelskälte" und "der einsame Pilger"!

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  • 5 Sterne

    Edith S., 27.06.2018

    Die dreizehnjährige Amanda ist schon längere Zeit verschwunden. Die Polizei hat die Suche längst aufgegeben. Nur Tommy Bergmann glaubt nicht das sie tot ist, er sucht weiter und riskiert damit seinen Job. Er ist der Meinung, dass ihr vermeintlicher Mörder Jon-Olaf Torgersen, lebt. Er wiedersetzt sich allen Verboten und macht sich alleine auf die Suche. Seine Kollegin Susanne Bech, hilft ihm und setzt damit ihre Beziehung, ihr Leben und das ihrer Tochter Mathea aufs Spiel.

    Ich hatte bereits bei Gard Sveen mit "Der letzte Pilger" schon das Vergnügen und den Genuss des unglaublich spannenden Lese-Vergnügens. Er hat mit Thommy Bergmann einen eigenwilligen Einzelkämpfer erschaffen, mit Ecken und Kanten, der vor nichts zurückschreckt um den Verbrecher auf die Strecke zu bringen.

    Klasse!!!

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  • 4 Sterne

    books4ever, 28.07.2018 bei Weltbild bewertet

    Leider nicht ganz so gut wie der Vorgänger

    "Der einsame Bote" ist der dritte Band rund um den Kommissar Tommy Bergmann. Das Buch knüpft unmittelbar an die Handlung des Vorgängerbandes "Teufelskälte" an und enthält somit auch diverse Anspielungen und es wird einiges an Vorwissen vorausgesetzt. Ich kann jedem nur raten, zuächst den Vorgängerband zu lesen.

    Seit Monaten fehlt von der 13-Jährigen Amanda jede Spur. Mittlerweile wurde das Mädchen für tot erklärt, da der angebliche Mörder beerdigt wurde. Der Fall gilt für die Polizei als abgeschlossen, nur Tommy Bergmann ermittelt auf eigene Faust weiter. Schließlich stößt er doch noch auf eine Spur, die ihn nach Litauen zu einer mysteriösen Sekte führt. Laut dieser kann ein Mörder erlöst werden, wenn er ein junges Mädchen opfert...

    Auch dieser Krimi von Gard Sveen ist wieder durchaus spannend geschrieben und die Handlung äußerst düster. Ich habe mich gefreut, dass es ein Wiedersehen mit Tommy Bergmann und seiner Kollegin Susanne Bech gibt, dich ich bereits aus "Teufelskälte" kannte. Trotz seiner Probleme und seiner doch recht eigenwilligen Art habe ich Tommy auf seiner verbissenen Suche nach der Wahrheit ins Herz geschlossen. Ich habe mit ihm mitgefiebert und immer gehofft, dass er diesen Fall, der ihn so mitgenommen hat, endlich abschließen kann.
    Einzig mit der Auflösung am Ende hatte ich dann doch so meine Probleme. Nachdem Tommy auf der Suche nach Amanda lange Zeit im Dunkeln getappt ist und mit seinen Ermittlungen nicht so richtig weiterkam, ging mir das Ganze zum Schluss dann doch etwas zu schnell. Hier hätte ich mir am Ende noch ein oder zwei Kapitel mehr gewünscht, um den Fall abzurunden und auch die Beweggründe des Täters noch etwas ausführlicher zu beleuchten.

    Insgesamt ist "Der einsame Bote" ein guter Nachfolger, in dem der Fall aus "Teufelskälte" endlich zu einem Abschluss kommt. Leider kommt er von der Handlung und auch der Atmosphäre nicht so ganz an seinen Vorgänger heran. Daher gibt es von mir 4 von 5 Sternen.

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  • 4 Sterne

    Sandra K., 02.07.2018 bei Weltbild bewertet

    Die 304 Seiten von „Der einsame Bote“ von Gard Sveen ließen mich ein wenig zwiegespalten zurück...

    Der Klappentext
    „Oslo ist ein kalter Ort. Kommissar Tommy Bergmann steht am Abgrund. Bis heute gibt es keine Spur von der 13-jährigen Amanda, die er schon seit Monaten sucht. Jetzt wurde das Mädchen für tot erklärt, der Mörder angeblich beerdigt und der Fall offiziell abgeschlossen. Gibt Bergmann seine Ermittlungen nicht auf, wird er suspendiert. Doch er kann nicht anders, er muss weitergraben in diesem hoffnungslosen Fall und wird dafür von seinen Kollegen isoliert. Als er fast aufgeben will, stößt er auf die Spuren einer Sekte. Ihr Anführer sieht sich als weiser Hirte, der das einfache Leben liebt. Er glaubt, dass ein Mörder erlöst werden kann, wenn ein junges Mädchen geopfert wird. Wie Amanda. Oder wie die Tochter von Susanne Bech, Bergmanns Kollegin.“

    klang erstmal sehr vielversprechend, doch leider hielt das ganze Buch nicht, was dieser „in Aussicht stellte“...

    Von einem Kriminalroman erwarte ich nun wirklich nicht die nervenzerfetzende Spannung, die ein Thriller liefert – aber doch eine Spannung, die mich „am Ball hält“, dass ich immer wissen möchte, wie es weitergeht, wie sich alles auflöst am Ende... Doch leider war die Spannung hier für meinen Geschmack nicht wirklich durchgängig. Es gab mehrere „Längen“, die mir den Lesegenuss dann doch ein wenig vermiest haben...

    Aber alles in allem gefiel mir der Krimi dann doch ganz gut, von daher vergebe ich gute dreieinhalb Sterne, aufgerundet auf vier.

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  • 4 Sterne

    Hannelore K., 16.07.2018 bei Weltbild bewertet

    Nicht „Schema F“, prima !
    Gard Sveen ist nicht umsonst Spiegel-Bestseller-Autor...
    Seinen Stil muss man aber mögen, denn dieser ist durchaus ein wenig „sperrig“ anfangs und ich könnte mir vorstellen, dass viele Leser abbrechen, anstatt abzuwarten bzw. dem Buch eine Chance zu geben, denn es lohnt sich durchaus.

    Die Geschichte spielt in Oslo. Tommy Bergmann ist dort Kommissar und such seit Monaten die verschwundene Amanda. Von der Teenagerin fehlt jede Spur...
    Jetzt wurde das Mädchen für tot erklärt, der Mörder angeblich beerdigt und der Fall offiziell abgeschlossen. Gibt Bergmann seine Ermittlungen nicht auf, wird er suspendiert...
    Doch er kann nicht anders, er muss weitergraben in diesem hoffnungslosen Fall und wird dafür von seinen Kollegen isoliert. Als er fast aufgeben will, stößt er auf die Spuren einer Sekte. Ihr Anführer sieht sich als weiser Hirte, der das einfache Leben liebt. Er glaubt, dass ein Mörder erlöst werden kann, wenn ein junges Mädchen geopfert wird. Wie Amanda. Oder wie die Tochter von Susanne Bech, Bergmanns Kollegin...

    Für einen Krimi war die Spannung erstaunlich hoch und flachte auch kaum ab. Das hat mir richtig gut gefallen.

    Auch die Figur des Kommissar Bergmann, der nie aufgibt und sich geradezu am Fall „festbeißt“ fand ich nicht nur sehr authentisch, sondern auch sympathisch. Er hat Ecken und Kanten, aber seine Hartnäckigkeit ist erstaunlich und bewundernswert. Endlich mal ein Kommissar, der nicht nach „Schema F“ gestaltet wurde, außergewöhnlich, lebensnah und interessant.

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  • 4 Sterne

    Sylvia L., 07.06.2018 bei Weltbild bewertet

    Fortsetzung mit Schwächen
    Meine Meinung und Fazit:

    Gard Sveen legt mit „Der einsame Bote“ schon den 3. Band rund um den Ermittler Tommy Bergmann vor.

    Erneut schafft er es mich mit dem abwechslungs- und temporeichen Kriminalroman zu begeistert. Ich hatte tolle Lesestunden, jedoch konnte er mich diesmal nicht ganz so mitnehmen wie in den Vorgängerromanen, irgendwie war mir Tommy nicht so nah. Richtig beschreiben kann ich es gar nicht. Sicherlich war Tommy weiterhin sehr speziell in seiner Eigenheit, irgendwie stur und uneinsichtig gegenüber seinem Vorgesetzten. War er schon immer, aber diesmal hat es mich gestört, weil so meiner Meinung nach, die Aufklärung ins Stocken gerade ist. Und Diejenigen, die für die erneuten Morde und Entführung der jungen Amanda verantwortlich sind, haben eine Überzeugung oder Weltanschauung, die mir beim Gedanken daran, Gänsehaut beschert. Der Weg zur Aufklärung war langwierig, ja steinig, doch die letztendlich Klärung wirkte für mich etwas zu inszeniert.

    Was mir jedoch gefallen hat, dass erneut die Ermittlerin Susanne wieder mit an Bord gewesen ist. Ihre Art gefällt mir, sie hat auch den unbedingten Willen den Fall aufzuklären und macht sich auch abends noch zu Befragungen auf, obwohl sie zeitweise noch mit den traumatischen Erlebnissen des letzten Falls zu kämpfen hat.

    Das Buch endet erneut mit einem Cliffhanger, auf die wahrscheinliche Fortsetzung freue ich mich bereits.

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  • 4 Sterne

    Amena25, 17.06.2018

    Nur für Kenner der Reihe

    Um diesen dritten Band um den norwegischen Kommissar Tommy Bergmann richtig erfassen zu können, sollte man unbedingt den Vorgänger ,,Teufelskälte“ gelesen haben. Ansonsten tut man sich schwer, Tommy Bergmanns Verhalten, seine Alleingänge, aber auch seine Erinnerungen einzuordnen.
    Schon in den vorherigen Bänden war Tommy Bergmann bei seinen Kollegen nicht gerade beliebt. Außer seiner Kollegin Susanne Bech kam niemand mit ihm und seiner düsteren Stimmung zurecht. Seit Monaten sucht Bergmann die 13-jährige Amanda, von der es bis heute keine Spur gibt. Der Mörder wurde angeblich beerdigt und der Fall für abgeschlossen erklärt. Doch Tommy Bergmann zweifelt daran, dass der wahre Täter gefasst wurde. Er verbeißt sich weiter in den alten Fall und ihm droht sogar die Suspendierung. Als er auf Postkarten mit geheimnisvollen Nachrichten aus Litauen stößt, lässt er sich krank schreiben und ermittelt auf eigene Faust. Dabei stößt er auf eine merkwürdige Sekte, die glaubt, dass ein Mörder erlöst werden kann, wenn ein junges Mädchen geboren im Sternzeichen des Widders verstümmelt wird.
    Düstere Spannung ist garantiert, allerdings ist der Fall komplex und Tommy Bergmann auch für den Leser nicht unbedingt ein Sympathieträger. Man würde ihm zwar etwas mehr Lebensfreude und Kontakte gönnen, allerdings weist das Ende nicht gerade auf eine positive Fortsetzung hin. Lesenwert, aber nur für Kenner der Reihe.

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  • 4 Sterne

    leseratte1310, 18.06.2018

    Tommy Bergmann ist seit Monaten auf der Suche nach der 13-jährigen Amanda und er hat immer noch keine Spur. Offiziell wird der Fall abgeschlossen und das Mädchen für Tod erklärt. Der Mörder wurde angeblich beerdigt. Aber Bergmann ist anderer Ansicht und will den Fall nicht aufgeben, obwohl im die Suspendierung droht. Als er schon fast resigniert, gibt es Spuren zu einer Sekte, deren Anführer merkwürdige Dinge predigt.
    Dies ist bereits der dritte Band um den Kommissar Tommy Bergmann und ich denke, dass es empfehlenswert ist, die Bände nacheinander zu lesen. Mir haben schon die Vorgängerbände gut gefallen und auch dieses Mal wurde ich wieder gepackt. Als Fan von Skandinavien-Krimis gefällt mir die düstere Atmosphäre.
    Bergmann ist ein guter Polizist, der nicht aufgibt, auch wenn alle gegen weitere Ermittlungen sind. Er ist kein einfacher Charakter, neigt zu Aggressivität und dennoch mag ich ihn. Um bei diesem Fall weiter ermitteln zu können, lässt er sich krankschreiben. Aber auch seine Kollegin Susanne Bech ist mir sympathisch. Sie ermittelt in einem anderen Fall und dennoch scheint es da eine Verbindung zu geben.
    Es ist eine komplexe und abgründige Geschichte, die sehr spannend ist und am Ende sogar richtig dramatisch wird.
    Ein packender und überzeugender Krimi.

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  • 4 Sterne

    leseratte1310, 18.06.2018 bei Weltbild bewertet

    Tommy Bergmann ist seit Monaten auf der Suche nach der 13-jährigen Amanda und er hat immer noch keine Spur. Offiziell wird der Fall abgeschlossen und das Mädchen für Tod erklärt. Der Mörder wurde angeblich beerdigt. Aber Bergmann ist anderer Ansicht und will den Fall nicht aufgeben, obwohl im die Suspendierung droht. Als er schon fast resigniert, gibt es Spuren zu einer Sekte, deren Anführer merkwürdige Dinge predigt.
    Dies ist bereits der dritte Band um den Kommissar Tommy Bergmann und ich denke, dass es empfehlenswert ist, die Bände nacheinander zu lesen. Mir haben schon die Vorgängerbände gut gefallen und auch dieses Mal wurde ich wieder gepackt. Als Fan von Skandinavien-Krimis gefällt mir die düstere Atmosphäre.
    Bergmann ist ein guter Polizist, der nicht aufgibt, auch wenn alle gegen weitere Ermittlungen sind. Er ist kein einfacher Charakter, neigt zu Aggressivität und dennoch mag ich ihn. Um bei diesem Fall weiter ermitteln zu können, lässt er sich krankschreiben. Aber auch seine Kollegin Susanne Bech ist mir sympathisch. Sie ermittelt in einem anderen Fall und dennoch scheint es da eine Verbindung zu geben.
    Es ist eine komplexe und abgründige Geschichte, die sehr spannend ist und am Ende sogar richtig dramatisch wird.
    Ein packender und überzeugender Krimi.

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