Die Krone der Sterne, Kai Meyer

Die Krone der Sterne

Roman

Kai Meyer

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  • 4 Sterne

    8 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lilli33, 17.02.2017

    Auftakt einer kurzweiligen Space-Fantasy-Reihe

    Inhalt:
    Als die junge Baroness Iniza vom Hexenorden als Braut der Gottkaiserin von Tiamande ausgewählt wird, hat sie nur ein Ziel: die Flucht. Dabei soll ihr Hauptmann Glanis, ihr heimlicher Geliebter, helfen. Doch funken schon bald der letzte Waffenmeister von Amun, Kranit, sowie die Alleshändlerin Shara, die zunächst eigene Ziele verfolgen, dazwischen. Und auch Inizas Onkel Fael und Hadrath sind hinter der jungen Frau her. So jagen sie miteinander und hintereinander her durch die Galaxien.

    Meine Meinung:
    Wer Kai Meyer kennt, weiß, dass den Leser in seinen Büchern eine fantasievolle Welt erwartet, so auch hier. Die Ideen des Autors, mit denen er diese Welt gestaltet, sind sehr vielfältig und aufregend. Meyer selbst bezeichnet seinen Roman als Space-Fantasy und nicht als Science-Fiction. Denn das „Science“ in Science-Fiction kommt nicht wirklich zum Vorschein. Dafür ist das Ganze zu fantastisch und überhaupt nicht wissenschaftlich fundiert.

    Die Handlung empfand ich als ziemlich komplex. Man muss stellenweise sehr sorgfältig lesen, um die hintergründigen Zusammenhänge zu verstehen. Dafür fällt es umso leichter, sich die einzelnen Figuren oder die verschiedenen Raumschiffe vorzustellen. Sie erwachten in meinem Kopf regelrecht zum Leben. Mir gefiel es gut, dass die Handlung so actionreich ist, und die dargestellte Welt fand ich auch sehr spannend und interessant.

    Von den Charakteren war ich fast durchweg begeistert. Besonders die Protagonisten haben es mir angetan. Iniza wirkt auf den ersten Blick so zart und hilflos, aber sie hat einiges auf dem Kasten, was man ihr gar nicht zutraut. Sie ist alles andere als eine verwöhnte Baroness. Sie ist intelligent und versucht sich durchzusetzen, weiß aber auch, wann sie nachgeben muss. Glanis ist der Gute im Bunde. Ihm geht es nur darum, Iniza zu beschützen, egal wie. Kranit grummelt zwar die ganze Zeit rum und markiert den harten Typen, aber im Innersten hat er wohl doch einen weichen Kern. Die Alleshändlerin Shara hat ebenso wie Kranit eine bewegte Vergangenheit und will ihre Begleiter am liebsten loswerden. Doch das ist im Weltall gar nicht so einfach, noch dazu, wenn man gejagt wird. Vorerst müssen sich die vier irgendwie miteinander arrangieren – sehr zur Unterhaltung der Leser, denn aus ihren kleinen Machtkämpfen ergeben sich herrliche Dialoge, die einen regelmäßig zum Schmunzeln bringen.

    Kai Meyer hat es immer wieder geschafft, mich zu überraschen. Kaum etwas oder jemand ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Es kommen immer neue Details ans Tageslicht, wodurch alles wieder umgekrempelt wird. Von langweilig oder vorhersehbar kann daher keine Rede sein.

    Der einzige Wermutstropfen ist, dass die Geschichte in meinen Augen nicht annähernd abgeschlossen ist. Zwar sind unsere Helden am Ende an einem Ruhepunkt angekommen, aber die Probleme sind bei Weitem nicht gelöst. Als Einzelband könnte ich das so nicht hinnehmen. Mittlerweile steht aber fest, dass es noch mindestens zwei weitere Bände geben wird. Der nächste ist für Frühjahr 2018 geplant.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elke P., 05.02.2017

    Das Cover hat einen wunderschönen 3D-Effekt mit den hinter der Schrift liegenden Linien. Schlägt man das Buch auf, erwarten einen mehrere Seiten mit ausdruckstarken schwarz-weiß Zeichnungen der galaktischen Welt, in die man eintritt. Zudem sind im Inneren des Covers zum Aufklappen Zeichnungen des Sternensystems und des Raumschiffs „Nachtwärts“, welches für die Geschichte eine wichtige Rolle einnimmt.

    Der erste Satz: „Sie trage die Sterne in den Augen, hatte einmal jemand gesagt“.

    Es geht um Iniza, die von der Gottkaiserin zur Braut gewählt wurde. Sie muss dieser Wahl folgen, so sind die Gesetze. Iniza beugt sich aber nicht, sie flieht. Schon nach wenigen Seiten ist man mit ihr auf der Flucht, die das ganze Buch andauert. Alleine bleibt sie dabei nicht: Kranit, ein alter gewiefter Kämpfer und Shara, die Besitzerin der „Nachtwärts“, einem mondsichelförmigen Raumschiff und andere geraten mehr oder weniger freiwillig in den Sog dieser Flucht und begleiten sie bis zu ihrem Ziel, das vielleicht gar keins ist. Um sie herum gerät die Welt ins Trudeln: der mächtige Hexenorden rund um die Gottkaiserin verbirgt ebenso Geheimnisse wie die Gilde, deren Religion die STILLE ist. Gerüchte kursieren um einen uralten Pilgerweg im All, von dem noch niemand wieder zurückgekommen ist. In weit zurückliegender Vergangenheit gab es einen Maschinenherrscher, dessen ehemalige Herrschaft noch überall sichtbar ist.

    In der von Kai Meyer meisterhaft geschilderten galaktischen Welt kann man versinken, uralte Technik, Magie und die Weite des Weltalls geben einen riesigen Spielplatz für diese fantastische Geschichte. Und Kay Meyer ist ein begnadeter Geschichtenerzähler! Man muss dieses Buch mitsamt seiner in ihm eingeschlossenen Welt entdecken. Ich habe dies mit zunehmender Faszination getan. Am Ende des Buches bleiben viele Fragen offen, die - hoffentlich bald – in einer Fortsetzung enden müssen.

    Ganz klare Leseempfehlung für alle, die sich auf ein fantastisches galaktisches Abenteuer begeben möchten!

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    janein
  • 5 Sterne

    6 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tarika V., 16.02.2017

    Die junge Baroness Iniza wird als Braut der Gottkaiserin erwählt, die über das galaktische Reich Tiamande zusammen mit ihrem Hexenorden herrscht. Wozu die Gottkaiserin die Bräute braucht oder was mit ihnen geschieht, das weiß niemand. Iniza hat aber andere Pläne und so versucht sie von der Raumkathedrale, die sie nach Timande bringen soll, zu entkommen und somit auch den Hexen. Dabei erhält sie nicht nur Hilfe von ihrem Geliebten Glanis, sondern auch vom Kopfgeldjäger Glanis und der Alleshändlerin Shara Bitterstern.

    Kai Meyer erschafft mit „Die Krone der Sterne“ nicht nur ein fantastisches Abenteuer in einer fremden Galaxie, sondern er erschafft es auch noch, diese Welt gekonnt zum Leben zu erwecken. Sein Schreibstil ist dabei sehr angenehm und lässt sich gut lesen. Man wird zu Beginn zwar ziemlich in die Geschichte hineingeworfen und erhält nur nach und nach Infos, aber das fand ich sogar gut, denn dann ist man mittendrin und muss nicht erst 100 Seiten lesen bevor überhaupt etwas passiert. Auf große und unnötige Ausschmückungen verzichtet er, sehr zugunsten einen angenehmen schnellen Fortschreitens der Geschichte. Dennoch hatte ich beim Lesen immer wieder Kopfkino und konnte mir das Geschehen bildhaft vorstellen. Hilfestellungen hatte ich hier vielleicht aber auch durch die Illustrationen zu Beginn des Buches (mir liegt die gedruckte Version vor). Sehr angenehm waren auch hier die recht kurzen Kapitel, sodass ich nur so das Gefühl hatte, durch das Buch zu fliegen.
    Geflogen wird hier in der Tat und das sehr oft. Dabei lässt es sich glücklicherweise nicht vermeiden, dass es hier zu actionenreichen Szenen kommt, wie Verfolgungsjagden oder Weltraumkämpfen. Kai Meyer setzt auch diese sehr gut um und ich konnte sehr gut die Anspannung bei den Protagonisten spüren. Ansonsten bietet der Roman nicht nur Spannung und jede Menge Action, sondern er hält immer wieder Überraschungen parat.
    Weiterhin sind die Charaktere einfach sehr gelungen. Jeder hat seine eigene Geschichte, handelt, wie es für ihn richtig passt und könnten wohl unterschiedlicher nicht sein. Alle Figuren wirken sehr gut ausgearbeitet und ihr Verhalten passt zum jeweiligen Hintergrund, sodass ihr Handeln logisch erscheint. Mit Shara und Kranit trifft zudem ein Paar aufeinander, die für ein paar lustige und spannende Dialoge sorgen. Überhaupt muss man den unterschwelligen Humor in der Geschichte doch loben, denn ich musste oft – trotz mancher ernsteren Szenen – lachen.

    „Die Krone der Sterne“ konnte mich rundum begeistern. Es ist ein brillantes Weltraumabenteuer, was mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. SciFi wie ich es gerne lese, aber auch für Fantasyleser interessant, wenn sie das Fliegen im Weltraum nicht abschreckt.

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    janein
  • 5 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Rebecca A., 17.02.2017

    Offizielle Kurzbeschreibung
    Das galaktische Reich von Tiamande wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht. Regelmäßig werden ihr Mädchen von fernen Planeten als Bräute zugeführt. Niemand weiß, was mit ihnen geschieht.
    Als die Wahl auf die junge Adelige Iniza fällt, soll sie an Bord einer Weltraumkathedrale auf die Thronwelt gebracht werden. Ihr heimlicher Geliebter Glanis, der desillusionierte Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern tun alles, um den Plan der Hexen zu vereiteln. Im Laserfeuer gewaltiger Raumschiffe kämpfen sie um ihre Zukunft – und gegen eine kosmische Bedrohung, die selbst die Sternenmagie der Gottkaiserin in den Schatten stellt.

    Kritik
    Ich bin immer wieder fasziniert davon, was Kai Meyer für Situationen erschafft, durch die seine gegensätzlichen Charaktere aufeinandertreffen und dazu gezwungen werden zusammenzuarbeiten, bzw. sich zu verbünden. Auch die fantastische Welt Tiamande konnte mich total überzeugen.

    Kai Meyer schafft es in jeder Geschichte die unterschiedlichsten Charaktere zu erschaffen und enttäuscht auch hier wieder nicht.
    Zu Beginn der Geschichte sieht es so aus, als ob sich die Geschichte um das Liebespaar Iniza und Glanis und deren Flucht vor der Hexe Setembra dreht. Man wird allerdings schnell eines Besseren belehrt und lernt den Waffenmeister Kranit und Shara Bitterstern kennen.
    Bald stellt sich die Frage worum es hier wirklich geht und man begleitet die ungleiche Crew in ein spannendes Abenteuer quer durch die Galaxie. Dabei wird das ein oder andere Geheimnis aufgedeckt, das einen Schatten auf das ursprüngliche Problem wirft.

    Mir gefällt, dass sich die Crew mehr oder weniger unfreiwillig gebildet hat und sich daher einige Konflikte bilden. Von Vertrauen zwischen den Charakteren kann hier nicht gesprochen werden. Jeder verfolgt seine eigenen Ziele, mal mehr und mal weniger skrupellos, was für Spannungen sorgt und die Geschichte weniger vorhersehbar macht.

    Es fällt es schwer Partei für einen Charakter zu ergreifen, da sie alle so unterschiedlich sind. Man fiebert mit allen mit und hofft, dass die Geschichte für sie alle gut ausgehen wird.
    Shara war allerdings mein Lieblingscharakter, da ich sie am interessantesten finde, aber auch Iniza war ab und an für eine Überraschung gut. Der einzige Charakter, der für mich ein wenig blass wirkte war Glanis – aber vielleicht werden wir auch von ihm in Teil 2 noch überrascht.

    Kai Meyers Liebe zum Detail ist in „Die Krone der Sterne“ wieder besonders ausgeprägt. Besonders erwähnenswert finde ich hier die Beschreibungen „Nachtwärts“, die „Kathedralen“ und die Augen der Hexen. Die sehr bildlichen Beschreibungen erschaffen schöne und schaurige Bilder im Kopf des Lesers.
    Sein wunderschöner Schreibstil macht das Leseerlebnis zu einem unglaublichen Abenteuer.

    Hexen, Piraten, Raumschiffe – diese drei Begriffe würde ich unter normalen Umständen nicht miteinander in Verbindung bringen, aber in „Die Krone der Sterne“ funktioniert es wunderbar. Diese drei Dinge in einer Geschichte zu verbinden, ohne dass es lächerlich wird, kann nur Kai Meyer! Einfach genial.

    Titel und Cover
    Titel und Cover gefallen mir sehr. Auch wenn der Titel auf dem ersten Blick keinen direkten Bezug zur Geschichte zu haben scheint, passt er doch zu den Weltraum-Thema mit dem sich die Geschichte beschäftigt. Die Gestaltung des Buches ist unheimlich liebevoll und sieht aus, als wenn eine Menge Zeit investiert wurde. Das Cover ist relativ schlicht, aber sehr ansprechend. Wenn man genauer hinschaut, sieht man eine Sternenkarte auf dem blauen Hintergrund. Die goldene Abbildung zeigt, denke ich, eine der Statuen der Gottkaiserin. Auch im Einband des Buches finden sich Zeichnungen von dem Raumschiff, der Nachtwärts und einigen Kreaturen. Diese detailreiche Gestaltung finde ich sehr ansprechend.

    Fazit
    Kai Meyer hat es mal wieder geschafft ein originales Meisterwerk zu erschaffen. Ich staune immer wieder über seine originellen und spannenden Geschichten und wurde auch dieses Mal definitiv nicht enttäuscht. Es ist zu merken, dass es sich bei dem Buch um ein Herzensprojekt des Autors handelt.
    Die Charaktere haben Tiefe und die Geschichte ist spannend und schlüssig.
    Kai Meyers Weltraumabenteuer ist sehr fantastisch. In einem Interview sagte er, dass die Geschichte bei der Darstellung der Raumschiffe beispielsweise mit Star Wars zu vergleichen ist. Die Raumschiffe fliegen, aber keiner gibt wirklich eine wissenschaftliche Erklärung dafür warum sie fliegen. Das tut der Geschichte allerdings keinen Abbruch! Die Handlung ist actionreich, spannend und komplex.
    Das Ende wirft einige Fragen auf, die noch unbeantwortet bleiben. Ich warte nun sehnsüchtig aber geduldig auf die Fortsetzung. Natürlich ist das Buch eine absolute Kauf-und Leseempfehlung.
    "Die Krone der Sterne" gehört nun definitiv zu einem meiner Lieblingswerken Kai Meyers.

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    janein
  • 5 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Anna S., 21.02.2017

    Dieses Buch erzählt die Geschichte von Iniza, die von der Gottkaiserin nach einem speziellen Test, als Braut auserwählt wurde. Jedoch nimmt Iniza diese Situation nicht einfach hin und will mit Hilfe ihres Geliebten von dem Raumschiff, das sie zur Gottkaiserin bringen soll, fliehen. Doch ihr Plan wird vereitelt und sie wird von Kranit, dem letzten Waffenmeister von Amun, entführt. Ein Abenteuer jagt das nächste und die Flucht wird begleitet von vielen Stolpersteinen und Entscheidungen, die Iniza und ihre neuen Verbündeten viel Kraft kosten.
    Die Protagonisten der Geschichte sind alle auf ihre eigene Art und Weise einzigartig. Endlich mal eine Geschichte bei der die Figuren nicht perfekt sind und Kanten aufweisen. Iniza ist, anders als man es vielleicht erwartet hätte, kein Prinzesschen. Sie ist eine unglaublich starke Frau, die für ihre Lieben alles tun würde. Man unterschätzt sie viel zu schnell und das weiß sie einzusetzen. Glanis ist Inizas Geliebter und Beschützer. Leider ist er der einzige Charakter, der meiner Meinung nach ein wenig in den Hintergrund rückt. Dennoch gibt es viele Stellen im Buch, in denen man merkt wie viel in ihm steckt. Kranit ist der letzte Waffenmeister von Amun und hat gefühlt 7 Leben. Ihn kann wahrscheinlich nichts mehr umbringen und es gibt bestimmt keine Situation, die er nicht irgendwie meistern könnte. Man muss ihn einfach mögen und er hat sein Herz am rechten Fleck. Wenn ich an Shara denke, dann kommt mir immer das Bild einer Amazone in den Kopf. Sie ist so eine starke Frau, die viele Schicksalsschläge ertragen musste. Mit ihr sollte man sich lieber nicht anlegen. Für mich sind Kranit und Shara die perfekte Kombination und irgendwie hoffe ich, dass sie sich näher kommen.
    Von der ersten Seite an wird man in die Geschichte eingesogen und nicht mehr rausgelassen bis die Geschichte zu Ende ist. Der rasante Einstieg hat mich gefesselt und jede Seite war mit so viel Action gepackt, dass man gar keine Zeit hat, um durchzuatmen. Jedes Mal, wenn ich dachte es kann mich nichts mehr überraschen, wurde ich eines besseren belehrt. Es hat ein wenig gedauert bis ich mit all den neuen Namen und Begriffen zurechtgekommen bin. Die vielen Raumschiffe wurden so detailliert beschrieben, dass es meine Fantasie gewaltig angekurbelt hat.
    Ich kann diesem Buch nur 5 von 5 Punkten geben! Obwohl ich am Anfang befürchtet hatte mich nie mit den neuen Namen und Begriffen anfreunden zu können, faszinierte mich die Geschichte mit jeder weiteren Seite und ich konnte sie nicht weglegen.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nadine H., 24.02.2017

    "Die Krone der Sterne" von Kai Meyer ist mein erstes Buch aus dem Fischer TOR-Verlag und auch mein erstes Sci-Fi-Buch überhaupt. Und ich muss sagen ich war schon auf den ersten Blick begeistert. Das Cover ist exzellent gestaltet und mit einigen Illustrationen hervorragend verziert. Sowohl vorne im Buch als auch hinten sind vielzählige Details aus der Geschichte wiederzufinden. Es ist ein wahrer Schatz in meiner Buchsammlung. Die goldenen Verzierungen der Gottkaiserin und der Nachtwärts kommen besonders gut auf dem blauen Hintergrund zur Geltung. Ich habe während des Lesens immer besser das Cover verstanden und es ist so toll ausgeklügelt, dass es einfach nur Spaß macht es zu betrachten. Eine kleine Erläuterung im Buchdeckel hat mir den Einstieg in die fantastische Welt auch vereinfacht, besonders weil ich in diesem Genre noch nie ein Buch gelesen habe.

    Zum Inhalt
    Die Adelige Iniza ist bestimmt der Gottkaiserin als Braut zum Opfer zu fallen und soll an Bord der Kathedrale nach Tiamande gebracht werden.
    Der Hexenorden erhält den Befehl Iniza der Gottkaiserin zu überbringen. Ein Schicksal als Braut der Gottkaiserin ist ungewiss und niemand weiß, was mit ihnen geschieht.
    Iniza will sich ihrer Aufgabe entziehen und flüchtet mithilfe ihres Geliebten Glanis und des Waffenmeisters Kranit von der Kathedrale.
    Zusammen mit der Alleshändlerin Shara begeben sie sich in den Kampf gegen den Hexenorden.


    Meine Meinung
    Kai Meyer hat es mal wieder geschafft eine fantastische Welt voller aufregender Abenteuer zu erschaffen. Neben einer magischen Science-Fiction-Welt haben mir auch die einprägsamen Charaktere gefallen.
    Dieses Buch hat alles, was ein Buch brauch, um es nicht mehr zur Seite legen zu wollen. Die Handlung ist spannend, überraschend und Action reich. Die Figuren sind charakterstark und manchmal auch Anti-Helden. Das galaktische Reich Tiamande ist so gut durchdacht, dass nicht alles in ein Band gepasst hat. Ich bin jetzt schon gespannt wie die Reise für Iniza und ihre Begleiter weiter gehen wird.


    Fazit
    Gerne tauche ich wieder in das Reich der Gottkaiserin ein, steige in eine Kathedrale und stehe der Muse gegenüber. Und jeder, der Star Wars mag, ist hier gut aufgehoben.

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    janein
  • 5 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Rebecca D., 20.02.2017

    Der Einstieg in das Buch ist mir nicht schwer gefallen. Man steckt gleich mitten im Geschehen. Es geschieht so einiges und man lernt so nebenbei einige Fakten über die Protagonistin Iniza und die Welt in der sie lebt.
    Der Schreibstil macht es einem leicht in die Geschichte einzutauchen. Vor meinem inneren Auge konnte ich mir jede einzelne Szene ganz genau vorstellen, obwohl es eine komplett neu erschaffene Welt ist, man sich zuerst ein wenig zurechtfinden muss und es erst einmal einige undurchsichtige Themen gibt, wird es nie langweilig.
    Im Verlauf des Buches kommt es zu einigen interessanten Dialogen und Enthüllungen. Das Ende war der Knüller und hat mich absolut überrascht. Der Autor hat mich regelrecht aufs Glatteis geführt und mit dem Ende einen tollen Cliffhanger geschaffen. Es sind aber auch noch einige Fragen offen geblieben. Da inzwischen bekannt gegeben wurde, dass es noch mindestens zwei Folgebände geben soll, finde ich die zum Teil noch offenen Fragen nicht schlimm. Das Buch hat mich trotzdem von vorne bis hinten gefesselt und mitgenommen auf eine Reise durch eine unbekannte Galaxie.
    Die Charaktere finde ich überwiegend schön ausgearbeitet. Besonders gefallen haben mir Kranit und Shara, da ich leicht verschrobene Charaktere mit Ecken und Kanten meist bevorzuge. Inizas Verhalten konnte ich aber überwiegend auch absolut nachvollziehen und sie ist mir ebenfalls ans Herz gewachsen. Nur Glanis ist in diesem Buch durchgehend blass geblieben.
    Erwähnen möchte ich auf jeden Fall auch die wunderschönen Zeichnungen vorne und hinten im Buch von Jens Maria Weber. Sie sind auf jeden Fall hilfreich, sofern man nicht sowieso ein Science Fiction Faible hat.
    Ich habe dieses Buch gewonnen und hätte es mir im Handel wahrscheinlich nicht gekauft. Ich bin dem Genre Science Fiction eigentlich nicht so zugewandt und bin sehr froh dieses Buch gewonnen zu haben. Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen, selbst, wenn man mit dem Genre keinerlei Erfahrungen hat.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sofia S., 22.02.2017

    Kai Meyer gehört schon lange zu meinen Lieblingsautoren und da musste ich natürlich auch seinen neusten Roman haben. Weltraum und Geschichten die dort spielen sind normalerweise nicht so mein Fall, aber ich wollte dem Buch eine Chance geben - und wurde definitiv nicht enttäuscht!

    Zum Inhalt:
    Das galaktische Reich Tiamande wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht. Regelmäßig werden ihr Mädchen von fernen Planeten als Bräute zugeführt. Niemand weiß, was mit ihnen geschieht.
    Als die junge Adlige Iniza auserwählt wird, entwickelt sie zusammen mit ihrem Leibwächter und Geliebten Glanis einen Fluchtplan. Dabei bekommen sie unverhofft Hilfe von dem desillusionierten Kopfgeldjäger Kranit. Zusammen mit der Alleshändlerin Shara Bitterstern sind sie von da an auf der Flucht.

    Meine Meinung:
    Der Schreibstil ist genauso spannend und flüssig zu lesen, wie ich es von einem Kai-Meyer-Roman erwarte. Die Figuren sind alle interessant und facettenreich. Sie entwickeln sich weiter und selbst wenn sie nur kurz auftauchen (wie z.B. Olfur) kann man sie leicht ins Herz schließen. Kranit ist der einzige, bei dem ich wirklich lange brauchte, um einen Draht zu ihm zu finden. Die Beschreibung der Planeten schaffen ein wunderbares Bild im Kopf, so dass die Geschichte wie ein Film im Kopf abläuft. Vor allem aber bleibt es bis zur letzten Seite spannend.

    Fazit:
    Das Buch ist sehr zu empfehlen für alle SciFi- und Fantasy-Liebhaber, auch wenn sie bisher kein Space-Fantasy mochten. Und ich freue mich schon auf Band 2, der im Frühjahr 2018 erscheinen soll.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    sechmet, 19.02.2017

    Ein Hexenorden herrscht mit der Gottkaiserin über das galaktische Reich Tiamande. Der Gottkaiserin werden von den Hexen regelmäßig Bräute zugeführt. Diese werden auf den Welten der Baronien ausgewählt. Dieses Mal fällt die Wahl auf die Baroness Iniza. Sie wird mit ihrer Leibgarde an Bord einer Raumkathedrale gebracht, um zu der Gottkaiserin gebracht zu werden. Unter der Leibgarde befindet sich auch Iniza‘s heimlicher Geliebter Glanis. Gemeinsam mit dem Kopfgeldjäger Kranit können sie fliehen, aber um den Plan der Hexen zu vereiteln, tun sie sich auch och mit der Alleshänlerin Shara Bitterstern zusammen…

    Auf Grund des angenehmen Schreibstils, lässt sich dieses Buch sehr flüssig lesen. Dazu kommt dann noch eine actionreiche Story. Sehr gut gewählt sind auch die einzelnen Charaktere. Mal abgesehen von Glanis, der leider etwas farblos bleibt, haben alle anderen Hauptfiguren einen sehr ausgeprägten Charakter. Aber auch die Raumschiffe und die einzelnen Welten sind sehr gut beschrieben.

    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Das Tempo der Story wird von der ersten bis zur letzten Seite gehalten. Dazu kommen sehr viele Fragen bzw. Geheimnisse, auf die man kleine Bröckchen als Ansatz einer Antwort bekommt. Gerade so viel, dass man darauf fiebert weiterlesen zu können. Es gibt einige Elemente in diesem Buch, die einen an den einen oder anderen Science Fiction Film bzw. Serie erinnern. Dieses Buch, das den Auftakt einer Trilogie bildet, kann ich jedem Liebhaber des Genres Science Fiction wärmstens empfehlen.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Brixia, 11.02.2017

    Darum geht es...
    Das galaktische Reich Tiamande wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht. Regelmäßig werden ihr Mädchen von fernen Planeten als Bräute zugeführt. Niemand weiß was mit ihnen geschieht. Als die Wahl auf die junge Adelige Iniza fällt, soll sie an Bord einer Raumkathedrale nach Tiamande gebracht werden. Ihr heimlicher Geliebter Glanis, der desillusionierte Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern müssen zusammenarbeiten, um den Plan der Hexen zu vereiteln. Im Laserfeuer gewaltiger Schiffe kämpfen sie um ihre Zukunft - und gegen die kosmische Bedrohung, die selbst die Sternenmagie der Gottkaiserin in den Schatten stellt.

    Meine Meinung
    Bisher muss ich zu meiner Schande gestehen habe ich noch kein einziges Buch von Kai Meyer gelesen. Obwohl ich schon einige von ihm besitze habe ich mich jetzt erst an eins heran getraut. Von "Die Krone der Sterne" habe ich mir eine spannende Fantasy Geschichte im Weltraum erhofft und auch bekommen.

    Der Schreibstil des Autors liest sich sehr angenehm, da man hier nur so durch de Seiten fliegt. Kai Meyer kann definitiv anspruchsvoll schreiben und hat seine Charaktere sehr außergewöhnlich gezeichnet. Das Setting ist sehr gut gestaltet und zwischendurch erlebt nicht nur eine spannende Verfolgsjagd durch das All sondern auch sarkastische Momente die die gesamte Geschichte ein wenig auflockern. Die Dialoge sind interessant gestaltet und halten viele Informationen für den Leser zusätzlich bereit.

    In "Die Krone der Sterne" habe ich mich von der ersten Seite an gut eingefunden. So steigt man mit der Flucht von Iniza aus der Raumbarke, in die Geschichte ein. Iniza wurde als Braut der Gottkaiserin erwählt und soll mithilfe einer Kathedrale und einer Hexe des Ordens nach Tiamande gebracht werden. Doch mithilfe ihres Geliebten Glanis und dem letzten Waffenmeister Kranit flieht die junge Adelige aus der Gewalt des Hexenordens. Auf ihrer Flucht begegnen die dreien, Shara eine Alleshändlerin, als sie ihr Schiff besetzen wird sie mehr unfreiwillig in die Ereignisse hineingezogen. Eine Flucht und ein Wettlauf mit der Zeit durch die unendlichen weiten des Alls beginnt. Bis zur letzten Seite konnte ich wahrlich nicht mit allen Charakteren sympathisieren. So waren Iniza und Glanis mir bis zum Schluss sehr farblos geblieben ohne "Ecken und Kanten".
    Bei Kranit hatte ich das Bild eines typischen "Anti-Helden" vor Augen, er ist sehr mutig und trägt sein Herz am richtigen Fleck. Dabei hat er immer eine gute Idee, oder auch mehrere, im Ärmel um sich auch aus den Auswegslosesten Situationen zu retten. Dabei hat er viel von der Welt gesehen, nicht nur gutes und sehr viel schlechtes. Er weiß viel über die Welt des Ordens und Kamastraka und gibt Iniza und Glanis einen Ausblick darauf was sie als Braut der Gottkaiserin erwartet hätte.
    Bei Shara Bitterstern ist ihre Vorgeschichte ebenso interessant wie traurig. Sie ist eine der Charaktere die immer eine List in der Hinterhand hat und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist. Sie ist emotional und impulsiv und wenn sie wütend ist geht sie hoch wie eine Explosion und tut Dinge die sie danach bereut.
    Iniza hingegen ist als Baroness mir zu farblos, man erfährt wenig über sie und sie ist sehr berechenbar. Mutig und Tapferkeit macht sie sich im fortlauf der Geschichte zu eigen und entwickelt sich so als Charakter in die richtige Richtung. Bei Glanis weiß ich leider nicht wie ich ihn einordnen soll. Er ist eher eine Randfigur und dient als Stütze und Beschützer von Iniza. Dabei bleibt es allerdings auch, mehr erfährt man über den jungen Soldaten nicht.
    Die Story an sich handelt mehr von der Flucht und der Welt in der sie stattfindet, dabei erfährt man viel Hintergrundwissen. Dabei kam es mir immer wieder so vor als würde dieses Buch nur der untätig sein, denn die Geschichte bietet viel mehr Potenzial. Auch das Ende ist offen so dass man eventuell noch auf eine Erweiterung hoffen darf.

    Das Cover dieses Buches ist ein absoluter Traum im Bücherregal, die Farben sind sehr edel und gut gewählt worden. In der Buchhandlung ist es mir sofort insAuge gefallen, auch der Klappentext ist sehr informativ. Dieser gibt weder Zuviel noch zu wenig von der eigentlichen Geschichte Preis.

    Fazit
    Das Genre ist für viele Leser etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings kann ich jedem nur ans Herz legen sich auf diese Reise zu begeben - ihr werdet nicht enttäuscht werden. Ob für Kai Meyer Fans oder für jene die noch kein Buch von ihm gelesen haben.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Carina Books, 24.02.2017

    Eine fantastische neue Welt!
    Das galaktische Reich Tiamande wird von einer allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht. Immer wieder werden junge Frauen als Bräute für die Kaiserin ausgewählt. Als Iniza ausgewählt wird, will sie sich ihrem Schicksal nicht einfach so ergeben. Gemeinsam mit ihrem Leibwächter Glanis plant sie ihre Flucht. Ihre Pläne Werden allerdings vom Kopfgeldjäger Kranit durchkreuzt, der ganz eigene Ziele verfolgt. Dann kommt auch noch die Alleshändlerin Shara dazu und ihr Schiff die Nachtwärts. Eine rasante Flucht durch die Galaxyn beginnt.
    Das Bch ist mehr als fantastisch. Kai Meyer erschafft eine Welt mit Hexen, Piraten, etwas Star Wars und einem bisschen Terminator. Kaum zu glauben, aber es passt. Der Schreibstil ist wundervoll und die Charaktere interessant und sympatisch. Ich muss gestehen, dass ich bei den ersten beiden Kapitel noch etwas Probleme mit den Namen, Orten und vielen neuen Dingen hatte, da man auch direkt in das Geschehen hineingestoßen wird. Aber nach und nach wird alles erklärt und aufgelöst so dass man dann mit einer wirklich gelungenen Geschichte belohnt wird. Ich bin schon auf weitere Teile gespannt.

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    janein
  • 2 Sterne

    Landbiene, 21.02.2017

    Eigene Inhaltsangabe:

    Die Adlige Iniza wurde ausgewählt um eine Braut der Gottkaiserin zu werden die einen Hexenorden beherrscht. Auf dem Weg zur Gottkaiserin gelingt Iniza allerdings die Flucht. Mehr schlecht als Recht! Denn urplötzlich hat sie die Alleshändlerin Shara und einen Waffenmeister namens Kranit am Hals. Zu allem Überfluss ist auch noch ihr heimlicher Geliebter Glanis verschwunden. Gemeinsam beginnt die Flucht, Suche und das Abenteuer.

    Schreibstil:

    Der Schreibstil von Kai Meyer ist zwar flüssig, dennoch kam ich immer wieder ins stocken und schweifte mit meinen Gedanken komplett ab. Das führte dazu, dass ich gar nicht mehr so richtig wusste worum es ging und einiges doppelt las. Er hat fantastische Planeten und Raumschiffe erschaffen, aber die Charaktere und die Geschichte an sich konnten mich rein gar nicht fesseln. Die ganzen unbekannten Dinge wurden mir zu wenig beschrieben, sodass meine Fantasie nicht genug angeregt wurde. Ich hatte nur Hyperschleusen, Blaster und was für Dinge auch immer im Kopf. Vielleicht ist das dem Genre anzulasten, aber ich hab auch schon andere Fantasy-Bücher gelesen in denen es nicht so Technik lastig daher ging. Beginnen tut die Geschichte mit zwei verschiedenen Erzählsträngen die dann ineinander fließen, aber auch später gibt es verschiedene Perspektiven der Protagonisten. Ansonsten sind die Kapitel nummeriert und haben eine angenehme bis kurze Leselänge.

    Allgemeine Meinung:

    Eigentlich hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut, da ich von Kai Meyer bis jetzt nur Gutes gehört habe und „Die Seiten der Welt“ Band 1 mir gefallen hat. Leider bin ich aber wirklich enttäuscht. Es fing damit an das ich der Geschichte einfach nicht richtig folgen konnte. So viele unbekannte Dinge, Wörter, Planeten, Waffen usw. zu denen ich kein richtiges Bild in den Kopf bekommen habe und dazu die Geschichte die ich irgendwie langweilig fand. Am schlimmsten war für mich das ich zu den Protagonisten einfach keine Beziehung aufbauen konnte. Ich kann auch nach dem Lesen des Buches noch nicht mal sagen, ob ich Iniza sympathisch fand oder nicht. Die meisten Protagonisten sind für mich völlig farblos und somit unbekannt geblieben. Es hat einfach an den Emotionen der Charaktere gefehlt die eine Geschichte spannend macht und den Leser fesselt. Da kann noch so viel Action sein….Lediglich der Waffenmeister Kranit konnte mich etwas erreichen, sowie die Muse. Ein Robotermädchen das mehr Gefühl zeigt, wie Iniza ihrem Verlobtem gegenüber. Hätte ich das Buch nicht im Rahmen einer Lesechallenge gelesen, hätte ich bei S. 120 abgebrochen. Im Nachhin, wäre es für mich persönlich auch die richtige Entscheidung gewesen!

    Leider nur 2 von 5 Sternen!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marion S., 02.02.2017

    Rasantes Weltraumdebüt

    Iniza Talantis aus Koryantum soll der mächtigen Gottkaisern aus Tiamande als Braut überbracht werden. Deren Hexenorden wählte Iniza als passende Kandidatin aus. Doch Iniza und ihr Geliebter Glanis schmieden einen Plan, sie wollen gemeinsam fliehen und woanders ein ruhiges Leben führen.
    Doch diesen Plan haben sie nicht mit Kranit, dem Waffenmeister von Amun, gemacht, der ebenso ein Interesse an der jungen Adeligen Iniza hat.
    Als während einer brenzligen Situation dann auch noch die Alleshändlerin Shara Bitterstern zu ihnen stößt, merken Sie, dass sie zusammenarbeiten müssen um gegen den Hexenorden und einige andere Gefahren zu bestehen.

    Die Geschichte beginnt direkt spannend. Der Autor wirft den Leser direkt mitten in die Geschichte.Allerdings muss man sich auf den ersten Seiten erstmal ein Bild von den Namen und Örtlichkeiten machen. Dies ist zu Beginn Neuland, aber nach kurzer Zeit sind die Zusammenhänge klar und die Namen vertraut. Nimmt man die wunderschönen und detaillierten Zeichnungen im Buch zu Hilfe verschaffen sie einem auch einen guten Überblick über Tiamande.

    Die Charaktere ergänzen sich gegenseitig während der Geschichte. So wandelt die junge Adelige sich beispielsweise zu einer durchsetzungsfähigen Frau. Lediglich ihr Geliebter nimmt nicht ganz so viel Raum ein in diesem galaktischen Fantasy-Epos. Dies hat mich persönlich aber nicht weiter gestört. Zumal durch den Waffenmeister Kranit und die Alleshändlerin Shara zwei sehr dominante Personen in die Geschichte treten. In meinen Augen bereichern die beiden die Story am meisten, und sind mir auch am meisten ans Herz gewachsen. Trotz ihrer ruppigen Art haben sie auch ihren Charme.
    Kai Meyer schafft es die Geschichte spannend zu erzählen, auch einige witzige Elemente sind vorhanden, die die Geschichte auflockern.
    Eine Muse, eine Androide, bringt eine nicht erwartete Wendung ins Geschehen, eine Richtung die ich mit Interesse verfolgt habe. So bekommt alles eine andere Richtung, fügt aber gleichzeitig einiges zusammen.

    Die Welt die Kai Meyer erschaffen hat ist sehr komplex, so dass man der Erzählung gewissenhaft folgen sollte. Die Zusammenhänge die so nach und nach aufgedeckt werden sind interessant, lassen aber doch noch einige Fragen ungeklärt, die stark auf einen zweiten Teil hoffen lassen.

    Für Leser die sich gern von einem fantastischen Weltraumabenteuer mit Tiefgang begeistern lassen möchten ist dieser Roman bestimmt das richtige. Ich habe die Stunden mit ihm sehr genossen und freue mich auf eine Fortsetzung.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Mali133, 03.02.2017

    Cover:
    Das Cover ist mir sofort ins Auge gefallen. Es ist hauptsächlich in Königsblau und Gold gehalten und mit eisblauen Linien durchzogen. Am oberen Rand sind in glänzendem Gold die Gottkaiserin und weitere Figuren aus der Geschichte abgebildet. Auch die schöne goldene Schrift, sowohl auf dem Cover als auch auf dem Buchrücken rundet das Gesamtpaket ab. Insgesamt wirkt das Cover sehr edel und es macht sich hervorragend im Bücherral. Ein echter Hingucker!

    Inhalt:
    Das Buch spielt im Reich Tiamande, welches von der Gottkaiserin und dem ihr ergebenen Hexenorden regiert wird. Alle paar Jahre werden bestimmte Mädchen ausgewählt, um der Gottkaiserin als Bräute zu dienen.
    Die Geschichte beginnt als die junge Baroness Iniza als Braut ausgewählt wird und ihrem unbekannten Schicksal entgegensieht. In der Kathedrale des Hexenordens soll sie nach Tiamande gebracht werden. Mit an Bord ihr heimlicher Geliebter Glanis.
    Als der Waffenmeister Amun sie von der Kathedrale entführt, beginnt eine spannende Verfolgungsjagd. Nach dem Kauf des Schiffes "Nachtwärts", welches der Alleshändlerin Shara gehörte, finden sich vier Personen, die verschiedener nicht sein könnten in einem unerwarteten Abenteuer wieder.

    Fazit:
    Ich muss sagen dass ich anfangs sehr skeptisch war, ob mir dieses Buch gefallen wird. Von Kai Meyer hatte ich noch nie etwas gelesen und bei Fantasy habe ich oft ein Problem in die Geschichte reinzukommen.
    Der Anfang fiel mir auch wirklich sehr schwer, da man in den ersten Kapiteln direkt in die Geschichte geworfen wird und sehr viele Namen und Informationen auf einen einprasseln, dass man gar nicht mehr genau wusste was Sache ist. Aber desto weiter man in der Geschichte vorankam, desto besser konnte man sich alles vorstellen und verstehen worum es geht.
    Der Schreibstil von Kai Meyer war sehr angenehm, flüssig und die Spannung wurde von Anfang bis Ende hoch gehalten. Sobald man dachte, dass es in der Geschichte ein wenig ruhiger wird, kam eine neue unerwartete Wendung und die Verfolgungsjagd war wieder in vollem Gange.
    Die Protagonisten waren bis auf eine Ausnahme sehr gut beschrieben und alle auf ihre eigene Art sympathisch. Lediglich über Glanis hat man viel zu wenig erfahren und er kam eher nebensächlich in der Geschichte vor.
    Insgesamt eine wundervolle Geschichte, mit vielen spannenden Charakteren und Wendungen in einer fantastischen Weltraumkulisse.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lizzy C., 13.02.2017

    Iniza flieht von der Raumbarke, die sie eigentlich ihrer neuen Bestimmung entgegentragen soll. Sie wurde erwählt, doch sie ist gar nicht glücklich mit der Wahl. Gemeinsam mit dem Hauptmann ihrer Leibwache Glanis hat sie einen Fluchtplan geschmiedet. Doch die beiden haben die Rechnung ohne den Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara gemacht, denn sie sind ausgerechnet auf Sharas Schiff, der Nachtwärts gelandet.

    Er hat es wieder geschafft. Mich an die Seiten zu binden. Atemlos umzublättern, um zu wissen, was auf der nächsten Seite geschieht. Mich zu fürchten, weiter zu lesen, weil ich mir Sorgen um meine lieb gewonnenen Protagonisten hatte.
    Er hat es schlicht und einfach wieder geschafft.
    Doch Beginnen wir am Anfang. Als ich hörte, dass Kai Meyer eine Science-Fiction-Opera schreibt, fiel ich erst mal aus allen Wolken und schwankte zwischen Bestürzung und Vorfreude. Die Vorfreude überwog schließlich, da er schon auf dem High- und Jugendfantasyparkett eine gute Figur abgab und zudem auch seine historischen Romane mit zu meinen Liebsten zählen.
    Als ich das Buch aufschlug, war mir nach wenigen Seiten eines klar: Genau das wollte Meyer schreiben. Genau das, und nichts anderes. Ich spürte in jedem Satz, in jeder Beschreibung von Blastern oder Raumkathedralen, dass Kai eine nur zu genaue Vorstellung von den Dingen hat, über die er da gerade erzählt. Die Welt wurde von ihm so reich bestückt, dass der geneigte Leser sich als ein Teil dieses unglaublichen Abenteuers fühlt. Dabei beging er jedoch nicht den Fehler, den detailverliebte Autoren des Öfteren machen, wenn sie ihre neuen fantastischen Welten beschreiben. Ich hatte nie das Gefühl der Länge, nie das Gefühl, dass in eine Szene mehr reingepackt worden ist, als für den Plot wichtig ist. Kai hat nie aus den Augen verloren, dass er ein Weltraum-Abenteuer erzählt, und keine historische Abhandlung der Galaxie mit detaillierten Angaben zu allen Kriegen, die vom Jahr x bis zum Jahr y geführt wurden. Er hat die Spannung hochgehalten, die rasante Flucht von der Barke und dann auf der Nachtwärts einmal quer durchs All hat mir einige durchwachte Nächte beschert. Er stellt es dabei so klug an, dass er genau die richtige Dosis Plot miteinfließen lässt. Ich wusste nie mehr als die handelnden Figuren, und doch konnte ich herrlich über die galaktischen Geheimnisse rätseln. Ich als Leser bekam einfach das Gefühl, viel mehr über diese ganze, wunderbare Welt zu wissen, als ich eigentlich in dem doch recht dünnen Buch herausgefunden habe. Zwischen den Zeilen stehen einfach noch so viele unentdeckte Schätze.
    Die Figuren waren wie für mich gemacht. Wer hier schmachtende Teenager oder die zarten Knospen der ersten Liebe sucht, der sucht (und allen Himmeln sei Dank dafür!) vergebens. Hier begegnen wir erwachsenen Protagonisten, die durchaus schon ihre ersten Erfahrungen gemacht haben und mehr oder minder abgeklärt sind. Das Leben als erstes, dann können wir immer noch knutschen.
    Kranit, den Kopfgeldjäger, stellte für mich die treibende Kraft und den stärksten Charakter dar. Ich habe seine raubeinige Art im Laufe des Buches richtig schätzen gelernt, genauso wie Iniza, die sich erst im Laufe des Buches entpuppt und ihre Flügel ausbreitet. Da hätten wir noch einen Punkt, den ich an Kai Meyer schätze: Seine Charaktere entwickeln sich und du kannst nicht von der ersten Seite an vorhersagen, welche Richtung sie einschlagen werden!

    Zugegeben: Ich hatte bei der ein oder anderen Passage eine harte Zeit, da Sci-Fi auch nicht zu meinen bevorzugten Genres zählt. Doch es lohnt sich so sehr.
    Er hat es wieder geschafft. Ich knuddel jetzt noch ne Runde das Buch und lasse verdiente fünf Sterne da.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Rebecca1493, 02.02.2017

    Auserkoren die nächste Braut der Gottkaiserin zu werden, zwingt man Iniza, die Baroness von Koryantum, ein Raumschiff zu besteigen, um nach Tiamande, den Stützpunkt der über das bekannte Universum herrschenden Hexen, zu gelangen. Was sie dort erwartet weiß sie nicht, aber eines ist ihr klar: sie wird sich nicht kampflos ergeben. Zusammen mit Glanis, ihrem heimlichen Geliebten, Kranit, dem letzten Waffenmeister von Amun und Shara Bitterstern, ihres Zeichens Allleshändlerin, bietet sie der Übermacht aus Kathedralen, Greifern und anderen finsteren Mächten die Stirn...

    Blau und Gold - das sind die vorherrschenden Farben des Covers, die ich sehr gut mit dem Weltraum in Verbindung bringen kann. Besonders gut gefällt mir, dass es je nach Blickwinkel zu glänzen beginnt und damit als broschiertes Printexemplar ein besonderer Blickfang ist. Aber nicht nur das Titelbild, hat es mir angetan, sondern auch die Illustrationen, ebenso wie Gestaltung des restlichen Umschlags. Großes Lob an Illustrator Jens Maria Weber.

    Nun zum Kern der Rezension, der Bewertung des Inhalts:

    Derart unvermittelt hat kaum ein Buch begonnen, das ich bisher in die Hand genommen habe. Der Autor Kai Meyer ließ mich als Leserin kaum Zeit, die Ereignisse zu verdauen. Dadurch wurde ein bisschen von so vielen neuen Eindrücken, Begriffen und der sofort in die vollen gehenden Handlung erschlagen. Aber nach diesen anfänglichen Schwierigkeiten hat mich die Erzählung sofort in ihren bann gezogen.

    Ich kann nicht behaupten ein Riesenfan von Erzählungen zu sein, die im Weltraum spielen, aber dieses Buch hat es geschafft meine Vorurteile gegenüber Science-Fiction zumindest zum Teil abzubauen. Könnte aber auch daran gelegen haben, dass es nicht nur um Roboter und Raumschiffe ging, sondern mich die von Kai Meyer erzeugte Welt ein wenig an die Zeit des Mittelalters erinnert hat, denn unter anderem spielen Hexen und deren Kathedralen eine Rolle und diese sind (wie könnte es anders sein) gegen jeden Fortschritt. Zu dieser bunten Mischung kommen noch Piraten und allerlei andere skurrile Gestalten hinzu, die die Geschichte unverwechselbar und abwechslungsreich machen.

    Es ist definitiv ein Spannungsbogen zu erkennen: einige Fragen, beispielsweise über die Gottkaiserin, den Kult der STILLE oder die Gilde werden im Verlauf beantwortet, aber mindestens genauso viele werden aufgeworfen, sodass es mir als Leserin zu keinem Zeitpunkt langweilig geworden ist. Kai Meyer wirft immer wieder Brotkrumen auf den Weg, die von mir dankend angenommen wurden. Aber selbst jetzt fühle ich mich Irgendwie nicht viel schlauer wie zu Beginn des Buches... Hoffentlich wird die Geschichte bald fortgesetzt!

    Die Gemeinschaft, die im Verlauf des Buches zusammenfindet, hat es mir wirklich angetan. Dass das Buch nicht nur aus der Sicht einer Person erzählt wird, war zusätzlich ein Highlight, denn so konnte man nicht nur die Gedankengänge der "Guten" sondern auch der Gegenspieler nachempfinden. Außerdem wurde durch die Sprünge zwischen den Perspektiven immer wieder eine Spannung aufgebaut, die mit Händen zu greifen war. Besonders gut haben mir die Protagonisten Iniza, Kranit und Shara gefallen. Sie haben zwar Ecken und Kanten, was sie aber umso liebenswerter macht!



    Fazit: Packendes Weltraumspektakel, das vor allem durch die Hauptpersonen und die Kulisse, die Kai Meyer geschaffen hat, überzeugen konnte. Klare Leseempfehlung!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Michele S., 07.02.2017

    Space-Fantasy statt wissenschaftliches Kauderwelsch. Spannend und faszinierend!

    Das galaktische Reich von Tiamande wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht.
    Als die junge Adelige Iniza der Gottkaiserin als Braut ausgeliefert werden soll, versucht sie alles um zu entkommen. Doch die Gottkaiserin ist nicht die einzige Bedrohung, der sie sich stellen muss...

    Der Autor wirft den Leser direkt ins Geschehen und die Story wird direkt auf den ersten Seiten sehr dramatisch. Unter die sich überschlagenden Ereignisse mischt Kai Meyer geschickt die wichtigsten Informationen zu den Figuren und der Welt, in die er den Leser nach und nach einführt.
    Für mich war dieser Einstieg sehr gelungen. Ich konnte mich auf die Geschichte konzentrieren und habe trotzdem die wichtigsten Eckdaten zugeflüstert bekommen. So verstrickt man sich nicht so schnell in Fachbegriffen und darf direkt mit staunen und mitfiebern anfangen.

    Der Schreibstil von Kai Meyer ist sehr bildhaft und anschaulich. Er zeichnet die Schauplätze und Raumschiffe vor dem inneren Auge des Lesers, wie der Illustrator es mit der Covergeschaltung und den Bildern auf den ersten Seiten des Buches getan hat.
    Dadurch braucht die Geschichte zwar etwas mehr Zeit um sich zu entwickelt, aber der Leser kann sich das das Wo und Wie sehr viel besser vorstellen.
    Die Dialoge lassen sich flott lesen. Jede Figur hat eine etwas andere Art sich auszudrücken. So lassen sie sich gut unterscheiden, ohne das jedes Mal gesagt werden muss wer gerade redet.

    Man sollte dazu sagen, dass „Die Krone der Sterne“ sich eher dem Genre Space-Fantasy zuordnen lässt. Denn es baut nicht so sehr auf einem wenigstens teilweise wissenschaftlich fundierten Grundgerüst auf, wie das viele Sci-Fi Storys heute eben tun. Vielmehr liegt der Fokus auf einer Abenteuergeschichte im Weltraum, mit beeindruckenden Schiffen, Raumschlachten und großen Blastern. Somit können auch Leser, die sonst nicht viel für Sci-Fi übrig haben Spaß an diesem Buch haben!

    Ich war auf jeden Fall begeistert von der abenteuerlichen Story, den interessanten Figuren und der detailreichen und durchdachten Welt, die Kai Meyer hier erschaffen hat.
    Ich hoffe sehr, dass es bald eine Fortsetzung geben wird.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    BooksAreGreat B., 13.02.2017

    Science-Fiction ist eigentlich ein Genre, dem ich noch nicht so oft begegnet bin. Ich mag es, auch wenn ich nicht alle Aspekte besonders gelungen finde.

    Kai Meyer erschafft hier eine fantastische Welt, die sich sehr von unserer abhebt. Sei es die Lebensweise, die erschaffene Religion oder die Architektur. Ich hatte viel Freude diese Welt zu erkunden. Meine Vorstellungen wurden durch den sehr detailreich beschreibenden Schreibstil unterstützt. Man konnte sich ein gutes Bild machen.

    Die Geschichte ist facettenreich und konnte mich durch ihr Tempo in ihren Bann zeihen. Die Erzählung ist durchgängig spannend. Es gab für mich keine Längen. Gerade die Wendungen, die immer sehr unerwartet kamen, haben der Geschichte noch einmal einen richtigen Kick gegeben. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Gerade die Unvorhersehbarkeit der Geschichte finde ich gelungen.

    Die Charaktere hätten für meinen Geschmack noch tiefgehender dargestellt werden können. Sie wirkten stellenweise etwas farblos. Ich hätte mir mehr Erklärungen für ihr Verhalten erhofft. So konnte ich sie nicht immer verstehen und es entstanden einige Fragen, die in diesem Teil noch nicht aufgeklärt wurden.

    Der Schreibstil war gut. Er ließ sich unproblematisch lesen. Die Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Die Dialoge waren ab und an etwas schleppend.

    Fazit: Ein Buch, das ich gerne gelesen habe und von dem ich auch sicherlich die Fortsetzung lesen werde.

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    MrsFoxx, 05.02.2017

    Baroness Iniza, Hauptmann Glanis, Waffenmeister Kranit und Alleshändlerin Shara bilden ein bunt zusammengewürfeltes Quartett, das Aufgrund unterschiedlichster Motivationen, den teuflischen Plan der Hexen und ihrer Gottkaiserin vereiteln will. Zwar braucht man bei den letzten Beiden ein bisschen, aber letzten Endes schließt man die ganze Besatzung der außergewöhnlich daherfliegenden „Nachtwärts“ ins Herz. Ihre Antagonisten bilden die Anhänger zweier unterschiedlichster Religionen – die Hexen mit ihrer Gottkaiserin und dem Glauben an ein schwarzes Loch, und die Anhänger der sogenannten STILLE, die ihre ganz eigenen Pläne verfolgen, angetrieben durch den Hass ihres Kommandanten Hadrath Talantis, Onkel der Braut.
    Wer Kai Meyer uns seine Bücher bereits kennt, weiß bereits wie angenehm sein Schreibstil zu lesen ist. Und wie spannend er seine Plots ausarbeiten kann. Doch nichts was ich bisher von ihm gelesen habe, kann es mit dem rasanten Tempo dieses Weltraumabenteuers aufnehmen, das völlig ohne komische Außerirdische auskommt. Das sehr offene Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen, die ich gerne ebenso verschlingen möchte wie dieses Buch.

    Fazit: Eine temporeiche Welltraum-Science-Fiction, die man gar nicht mehr zur Seite legen mag. Absolute Leseempfehlung von mir!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    MissErfolg, 03.02.2017

    Intergalaktischer Roadtrip – spannend, mitreißend, bildgewaltig

    „Der Marsianer“ war mein allererstes Buch aus dem Genre Science-Fiction, „die Krone der Sterne“ mein zweites. Doch ähnlich wie Fantasyliteratur bietet auch SciFi unendlich viele Spielarten: Während „der Marsianer“ eher in den Bereich der wissenschaftlichen, realitätsnahen Science-Fiction fällt, würde ich „die Krone der Sterne“ eher in das Subgenre Science Fantasy (oder eben Space Fantasy) einordnen. Und nach 460 Seiten Lesespaß muss ich sagen: Mir gefällt’s! Science Fantasy bietet das Beste aus beiden Welten, wie man so schön sagt. Das Mysteriöse / Zauberhafte aus der Fantasy und die wissenschaftliche / technische Zukunftsmusik der Science-Fiction.
    Kai Meyers neuer Roman ist auf vielen Ebenen eine Bereicherung für jedes Bücherregal: Einerseits bietet es einen durchgehend großen Spannungsbogen und viele überraschende Wendungen für kurze Schockmomente, andererseits überzeugt Meyer mit einer intergalaktischen Welt, die mit viel Liebe zum Detail entworfen wurde, und vielschichtigen Charakteren, mit denen man abwechselnd lachen, weinen oder herumbrüllen möchte.

    „Sie trage die Sterne in den Augen, hatte einmal jemand gesagt. Iniza spürte den Sog des Universums, seit sie zum ersten Mal hinauf in die Nacht geblickt hatte. Für sie war der Himmel keine Grenze, sondern ein Tor.“

    Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie…
    Das galaktische Reich Tiamande wird seit Jahrhunderten von einem Hexenorden beherrscht, der die Töchter der „oberen Zehntausend“ alle fünf Jahre einem Test unterzieht. Ein Test, der die Spreu vom Weizen trennen und geeignete Kandidatinnen für eine ganz besondere Stellung am Hofe der Gottkaiserin bestimmen soll.
    Die junge Baroness Iniza besteht diesen Test und muss daraufhin ihren Heimatplaneten Koryantum verlassen, um der Gottkaiserin zukünftig zu Diensten zu sein. Doch die junge Frau hat andere Pläne und das nicht nur, weil niemand so wirklich weiß, was eigentlich aus diesen „Bräuten“ der Gottkaiserin wird und worin genau ihre Aufgabe besteht. Iniza sucht ihr Heil in der Flucht und schart auf ihrem beschwerlichen Weg durch die Galaxie eine Gruppe mehr oder weniger vertrauenserweckender Menschen um sich, die ihr mehr oder weniger ambitioniert dabei helfen wollen, den Häschern der Gottkaiserin zu entkommen.

    „Ich durchschaue Geheimnisse, wenn ich welchen begegne. Und ganz gleich, was du auch behaupten magst, Baroness – du bist ein Geheimnis. Eines, das größer ist als wir alle. Eines, für das vielleicht noch eine Menge Menschen sterben werden.“

    Wer Fantasy mag, wird Kai Meyer lieben! Selten ist mir ein deutscher Autor mit einer dermaßen detailverliebten, bildgewaltigen und vor allem mitreißenden Erzählstimme begegnet. Um seine „Space Odyssee“ genießen zu können, muss man auch gar kein SciFi-Fan sein. Bin ich auch nicht! Das galaktische Umfeld habe ich eher als tolles Zusatz Feature wahrgenommen, als Add-On, das die typischen Fantasy-Elemente um viele neue Ideen und Blickwinkel ergänzen kann.
    Abgesehen von dem Szenario, in dem sich auch Liebhaber der alten Star Wars Filme ausgesprochen wohlfühlen werden, darf auch die vielschichtige Charaktergestaltung nicht unerwähnt bleiben. Im Verlauf der Handlung bildet sich um Iniza eine bunt zusammengewürfelte Truppe der unterschiedlichsten Typen: Ein grummeliger Söldner, eine schlitzohrige Händlerin, ein verliebter Soldat und eine Roboterin mit undurchsichtigen Motiven. Allein das wäre schon Garant genug für eine abwechslungsreiche Handlung, doch der Autor wirft diesem explosiven Gemisch immer wieder Steine in den Weg, die die Protagonisten mal mehr mal weniger souverän überwinden.

    Wer nach einem spannenden Schmöker sucht, der sich – einmal angefangen – nur schwer wieder aus der Hand legen lässt, ist hier genug richtig. Mit Kai Meyer und „die Krone der Sterne“ kann man sich die Wartezeit auf den Sommer ganz wunderbar vertreiben!

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    janein
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