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Leider schon ausverkauft

Bestellnummer: 5979752

Buch15.50
Leider schon ausverkauft

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Buch15.50
Deine Nachbarin möchte nicht, dass du dein Baby zur Dinnerparty mitbringst. Dein Ehemann sagt, das sei schon in Ordnung. Ihr wohnt ja gleich nebenan. Außerdem habt ihr ein Babyfon und könnt abwechselnd nach der Kleinen sehen. Deine Tochter schläft, als du...
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  • 4 Sterne

    12 von 20 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gelinde R., 22.03.2017

    The Couple Next Door, von Shari Lapena

    Cover:
    Hier bekommt man schon ein bisschen Gänsehautfeeling.

    Inhalt:
    Anne und Marco sind bei ihren Nachbarn zu einer Dinnerparty eingeladen.
    Cynthia, die Nachbarin will deren Baby (Cora) aber nicht dabei haben.
    Sie einigen sich darauf, das Baby im Bettchen schlafen zu lassen, das Babyphon mitzunehmen und alle halbe Stunde nach Cora zu schauen.
    Doch dann, um kurz nach Mitternacht, als die Eltern nach Hause kommen, ist das Bettchen leer…………
    Ein Albtraum beginnt……….

    Mein Meinung:
    Der Einstieg beschert mir gleich Gänsehaut.
    Ist es doch wohl für alle Eltern ein absoluter Albtraum, wenn das eigene Baby verschwindet.
    Der Ermittler Rasbach hat die Eltern im Verdacht, sind doch laut Statistik meist die Eltern verantwortlich.
    Doch es fehlt das Motiv.

    Als wir als Leser dann ein bisschen mehr erfahren als Rasbach, geht das Chaos erst richtig los.
    Jeder hat ein Geheimnis und eine heimliche Vergangenheit, und obwohl wir ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr den „Täter“ suchen, wird es immer spannender.
    Wer sagt die Wahrheit? Wer denkt die Wahrheit? Was ist die Wahrheit?
    Wer hat noch seine Finger im Spiel? Und warum?
    Das Ende ist dann ganz schön verwirrend und hält noch einige überraschende Wendungen bereit.

    Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Da immer wieder aus anderen Perspektiven erzählt wird, erhalten wir Einsicht in die verschiedenen Denkweisen der Protagonisten, was es sehr bunt und anschaulich macht.

    Ein bisschen mehr hätte ich gerne von der Ermittlerarbeit von Rasbach erfahren.

    Das Ende mit einem „Deal“ ist wohl für Amerika nichts ungewöhnliches.

    Autorin:
    Shari Lapeña arbeitete als Rechtsanwältin und Englischlehrerin, bevor sie sich dem Schreiben von Romanen widmete. The Couple Next Door ist ihr Thrillerdebüt, und schon vor seiner Veröffentlichung sorgte das Buch international für Furore. Der Roman stand wochenlang unter den Top Ten der Sunday Times-Bestsellerliste und wurde vielfach begeistert besprochen. Shari Lapeña lebt in Toronto und arbeitet derzeit an ihrem zweiten Thriller.

    Mein Fazit:
    Ein gelungener Thriller.
    Er zeigt, dass wir nicht hinter die Fassade sehen, und solche Nachbarn wünscht sich wohl keiner.
    Von mir 4 Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    LadyIceTea, 09.03.2017

    Du glaubst, du kennst die Menschen – doch du irrst dich!

    Marco und Anne sind bei ihren Nachbarn Cynthia und Greg zu einem gemütlichen Dinner eingeladen. Da die Babysitterin abgesagt hat, bleibt Cora, ihr Baby zuhause. Beide sehen regelmäßig nach dem Kind und auch das Babyfon ist eingeschaltet und doch verschwindet Cora. Der Schock sitzt tief, Cora wurde entführt. Von diesem Moment an, beginnt eine Odyssee des Grauens. Wer hat das Kind entführt und warum? Und werden sie Cora je wieder lebend zurückbekommen?

    Ich habe das Buch bei einer Vorableserunde gewonnen und bin wirklich froh, dass ich mich beworben habe.
    Ich habe das erste Buch der Autorin noch nicht gelesen und war zu Beginn ein wenig Skeptisch, ob die Geschichte auch wirklich spannend wird. Völlig zu unrecht.
    Schon von den ersten Seiten an, baut die Geschichte Spannung auf und wird von Kapitel zu Kapitel rasanter.
    Die Autorin hat einen flüssigen und treibenden Schreibstil. Ich bin nur durch die Seiten geflogen, ohne zu merken, wie viel ich eigentlich schon gelesen habe. Lange Sätze wechseln sich mit kurzen, knappen Sätzen ab, was ein gutes Tempo in die Geschichte bringt.
    Schon recht früh wechselt die Autorin immer wieder die Erzählperspektiven. Wir erleben die Story mal aus Annes Sicht, mal aus Marcos und mal aus der Sicht des Detectives. Aber auch Annes Eltern und ihre Nachbarin werden uns dadurch nähergebracht.
    Die Personen in „The couple next door“ sind wirklich gut gezeichnet. Nicht nur optisch werden sie gut gezeichnet auch ihre unterschiedlichen Charaktere und ihre jeweiligen Gedanken und Gefühle werden herausgearbeitet, ohne dass es zu viel oder zu wenig Information ist.
    Am besten hat es mir gefallen, dass ich oft nicht wusste, was stimmt und was nicht. Wer sagt die Wahrheit und wer nicht. Ich habe wirklich mit dem Detective mitgerätselt und habe gespannt auf jeden neuen Hinweis gewartet.
    Für mich war es auch immer wieder so, dass ich grade dachte, ich wüsste was als nächstes kommt und wäre dem Täter eine Spur nähergekommen, da gab es plötzlich total unerwartete Ereignisse, die die gesamte Geschichte in eine neue Richtung gedreht haben. Oft dachte ich mir nur „wow, damit habe ich jetzt nicht gerechnet“.
    Zu meiner Begeisterung haben sich diese Unerwarteten Geschehnisse bis zum Ende des Buches durchgezogen. Nicht einmal das Ende habe ich so erwartet.
    Für mich ein absolut tolles Buch, dass ich jedem Thrillerfan nur wärmstens ans Herz legen kann. Einfach klasse!

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    janein
  • 5 Sterne

    12 von 21 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Claudia S., 07.04.2017

    Gefährliche Geheimnisse

    Anne und Marco sind seit einem halben Jahr stolze Eltern. Die Nachbarn haben sie eingeladen, möchten aber nicht, dass sie Cora mitbringen. Als der Babysitter kurzfristig absagt, möchte Anne nicht zu Cynthia und Graham gehen, aber Marco findet, mit dem Babyphone und wenn sie alle halbe Stunde abwechselnd nach Cora sehen, geht das schon. Es ist ja nur ein Haus weiter. Um Mitternacht ist auch noch alles bestens, aber als die beiden nach Hause gehen, finden sie die Haustür offen vor und von Cora keine Spur. Annes Depressionen machen ihr nun Angst – hat sie ihrer Tochter etwas angetan und erinnert sich nicht mehr daran? Will Marco sie nur vor dem Gefängnis schützen? Gibt es einen echten Entführer? Immerhin hat sie sehr reiche Eltern. Detective Rasbach hat schnell eine ganz eigene Theorie …

    Mich hat der Anfang des Thillers unheimlich an den Fall Maddie erinnert. Will ich Anne und Marco verurteilen, weil sie ihr Baby allein gelassen haben? Ich tendiere zu „nein“, denn eine Tür nebenan oder ein anderes Stockwerk kann so viel nicht ausmachen. Aber mein Herz sagt schon, dass ich mein Kind nie hätte allein gelassen, auch wenn das keine Garantie gewesen wäre, dass Cora nicht entführt worden wäre. Das Miträtseln, wer und vor allem warum das Kind entführt hat, war sehr spannend. Alle hätten ein Motiv und vor allem die Möglichkeit gehabt. Nach und nach kommen immer mehr Details dazu, die zu beängstigenden Wendungen führen und die Spannung immer mehr nach oben schrauben. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, wie genial Shari Lapena der Handlung immer wieder neue Richtungen gab, ohne unglaubwürdig zu werden.

    Die Figuren sind wunderbar aufgebaut. Einzig Graham bleibt ein bisschen blass. Sehr viel arbeitet die Autorin mit Andeutungen, die im Leser dann anwachsen und ein Bild ergeben. Das ist wunderbar gelungen und wirkt erstaunlich gut. Der Stil ist der Handlung angepasst, sodass man das Buch kaum aus den Händen legen kann und jede Seite ein echter Lesegenuss ist. Alles ist logisch und in sich stimmig aufgebaut. Die Ängste und Gedanken von Anne und Marco sind für mich absolut nachvollziehbar und ihre Handlungen entsprechend ebenfalls. Ihre Geheimnisse voreinander und vor anderen ziehen erschreckende Folgen nach sich und genau dies ist für mich der besondere Thrill der Story. Das regt definitiv zum Nachdenken an.

    Mir gefällt auch, dass hier nicht wieder einmal endlos viele Erzählstränge miteinander verwoben werden. Die Geschichte ist ziemlich geradlinig und überrascht mit einigen, meiner Meinung nach genialen, Wendungen. Auch ist hier nicht die Ermittlungsarbeit der Polizei im Fokus, sondern die Suche der Familie nach Cora. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen.

    Ich habe den Thriller sehr genossen. So macht Lesen Spaß. Eine klare Sprache, keine verbalen Verrenkungen und eine Geschichte, die unter die Haut geht. Ich gebe aus Überzeugung die vollen fünf Sterne!

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    janein
  • 4 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücherfreundin :-), 20.03.2017

    Plötzlich ist das Baby weg. Offensichtlich entführt; während die Eltern im Nachbarhaus gefeiert haben. Doch wer könnte den Eltern und dem Baby so etwas antun? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt…

    Das Buch liest sich sehr schnell und flüssig, die Sprache ist einfach, klar und erfrischend. Die Story ist sehr spannend; durch gekonnte Cliffhanger beim Wechsel der Erzählperspektive, nicht vorhersehbare Wendungen und auch falsche Fährten schafft es die Autorin, die Spannung über das ganze Buch hinweg gut zu halten. Ich habe richtig mitgefiebert, wer es gewesen sein könnte und ob es dem Baby gut geht. Richtig fesselnd. Die Charaktere sind gut beschrieben; im Verlauf des Buches erfährt man immer mehr über die Gefühlswelt und auch die Vergangenheit der Eltern, der Großeltern und auch der Nachbarn. Aber wer ist hier Opfer und wer Täter? Wer lügt oder verheimlicht etwas und warum? Und wem kann man trauen? Mit Ausnahme des Detectives Rasbach fand ich allerdings keinen der Beteiligten so richtig sympathisch. So bleibt der Leser aber wachsam für die kleinen Details; wie im Untertitel bereits angedeutet, hat hier nämlich jeder so seine mehr oder weniger kleinen Geheimnisse. Das Ende hat mir gut gefallen, auch wenn der Leser mit einigen Fragen zurückbleibt; aber so bleibt genug Raum, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen.

    Fazit:
    Ein gelungener Psychothriller, der mich von Beginn an in seinen Bann gezogen hat und mich nur so durch die Seiten hat fliegen lassen; von mir gibt es eine Lese- und Kaufempfehlung.

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    janein
  • 3 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 18.03.2017

    Anne und Marco Conti sind bei ihren Nachbarn eingeladen. Cynthia will nicht, dass Dora, das Baby der Contis, bei der Geburtstagsfeier von Graham dabei ist. Die Babysitterin ist kurzfristig auch verhindert. Also lassen die Contis das Kind alleine zu Hause. Sie gehen abwechselnd alle halbe Stunde nachsehen und kontrollieren ansonsten per Babyfon. Aber als sie dann nach Hause kommen, steht die Tür offen und Cora ist verschwunden.
    Der Schreibstil der Geschichte ist recht nüchtern. Wir erfahren hauptsächlich aus der Sicht von Anne und Marco, was geschehen ist.
    Als Detective Rasbach auf den Plan tritt, gehen noch alle davon aus, dass die Lösegeldforderung sehr bald eingehen wird. Aber es dauert einige Tage, bis es soweit ist. In der Zwischenzeit gibt es zwar keine eindeutigen Spuren, aber eine ganze Reihe Indizien, die dafür sorgen, dass der Leser genau wie Rasbach eigentlich alle beteiligten Personen für verdächtig hält.
    Marcos Firma läuft nicht gut und er braucht frisches Geld. Annes Eltern haben zwar für das Haus und eine Finanzspritze bei der Gründung von Marcos Unternehmen gesorgt, aber sie lassen ihren Schwiegersohn auch spüren, dass sie nichts von ihm halten. Besonders Richard, der selbst nur durch die Hochzeit mit Alice zu Reichtum kam, kanzelt Marco laufend ab und der wehrt sich kein einziges Mal. Anne leidet seit der Geburt zwar auch unter Depressionen, aber sie hat auch Geheimnisse. Da ist sie nicht die einzige, auch Cynthia und Graham wollen etwas geheim halten. Mir gefällt eigentlich nur Rasbach, der distanziert und sorgfältig in alle Richtungen ermittelt, aber trotzdem sehr rücksichtsvoll mit den panischen Eltern umgeht.
    Der Plot bietet eigentlich alles, was ein guter Psychothriller braucht. Eigentlich… Aber ich bekam nicht wirklich einen Zugang zu dieser Geschichte. Immer wieder gibt es Wendungen, die meine Überlegungen bezüglich des Täters über den Haufen warfen. Wer sagt eigentlich die Wahrheit? Immer hatte ich das Gefühl, dass alle lügen. Anne und Marco sind verzweifelt, das ist deutlich spürbar, aber zunehmend verspürend sie auch Misstrauen gegenüber dem Partner. Aber auch rundherum sind die unterschiedlichsten Abgründe im Spiel, so viele, dass es mir schon fast zu viel wurde. Mit keinem der Charaktere konnte ich mich identifizieren und Mitgefühl empfinden. Am Ende klärt sich dann zwar alles schlüssig, aber recht abrupt.
    Vielleicht waren aufgrund der Vorschusslorbeeren meine Erwartungen zu hoch. Aber für mich hielt sich die Spannung in Grenzen.

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    janein